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CoD: IW – Multiplayer und Kampagne Kurzreview

Reißt Activision das Ruder nochmal rum? Zu Beginn des Jahres erhielt die Weltpremiere von Call of Duty: Infinite Warfare einen Negativ-Rekord, was die Bewertungen auf YouTube angeht. Doch nach der Beta-Phase haben sich die Meinungen der Spieler geändert. Wir haben unseren ersten Eindruck einmal für euch festgehalten.

Für die Call of Duty-Serie schien es ein hartes Jahr zu werden. Die Spieler waren der Meinung, dass der neue Ableger wieder mehr Abwechslung brauche und forderten klassisches „Boots on the Ground“-Gameplay. Die Community wurde das Gefühl nicht los, dass die Konkurrenz mit einem WW-Shooter über CoD triumphieren würde, bis die Beta eine Menge dieser Skeptiker überzeugen konnte: Die futuristischen Anzüge der Soldaten waren doch nicht so spielprägend, wie zuvor gedacht und das hohe Spieltempo aus Advanced Warfare und wurde um ein ganzes Stück zurückgeschraubt. In unserem verraten wir Euch, warum uns Call of Duty: Infinite Warfare trotz der vielen Dislikes auf YouTube dennoch begeistern konnte und warum ihr euch den neuen Teil auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

Die war schon immer ein zweischneidiges Schwert: Zum einen wurden die Einschränkungen im Spielablauf und die geringen Entscheidungsmöglichkeiten kritisiert, auf der anderen Seiten bot die Serie seit ihrem Beginn eine filmreife Inszenierung und eine kompakte Story, die von einem Höhepunkt nach dem anderen profitierte und nur wenige Verschnaufpausen zuließ. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Lt. Nick Reyes, der nach einem überraschenden Angriff auf die UNSA-Streitkräfte die Kontrolle über das Kriegsschiff Retribution übernimmt. Ausgeführt wurde dieser Angriff von Admiral Salen Kotch, der von Kit Harrington, dem Schauspieler von Jon Schnee aus „Game of Thrones“, gespielt wird. Obwohl die Story im Weltraum angesiedelt ist, bekommt man nicht das Gefühl, einen SciFi-Shooter zu spielen. Zwar sehen die Waffen und Ausrüstungsgegenstände sehr futuristisch aus, jedoch wird dem Spieler schnell der Eindruck eines Militärspiels vermittelt. Die Waffen können wie bisher mit einer großen Auswahl an Equipment an den jeweiligen Spielstil angepasst werden und auch der Vielfältigkeit der Ausrüstung sind keine Grenzen gesetzt. Die von Infinite Warfare bleibt der Serie treu und ergänzt einige bereits bekannte Features um neue Inhalte. Wer eine Revolution des Genres erwartet, der ist im Multiplayer- oder Zombie-Modus besser aufgehoben. Für diejenigen, die sich schon in den Jahren zuvor für den Singleplayer begeistern konnten, werden auch bei diesem voll auf ihre Kosten kommen.

Das Herzstück des Spiels ist auch bei Infinite Warfare unverkennbar der Mehrspielermodus und erinnert in den ersten Spielminuten sehr stark an seinen Vorgänger Black Ops 3. Ob das nun einen Vor- oder einen Nachteil darstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Movement ist für diese Feststellung wahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt: Es ist nach wie vor möglich, sogenannte Thrust-Jumps auszuführen und somit das Spielgeschehen nicht ausschließlich auf den Boden der Map zu beschränken. Anders als in Black Ops 3 sind die Möglichkeiten, über viele verschiedene Wege seinen Gegner mit mehreren Sprungeinlagen zu überraschen, doch ein wenig begrenzt. Das mag zum einen daran liegen, dass sich die Bewegungen träger und schwerfälliger anfühlen und das Bewegungstempo bei weitem nicht so hoch ist, wie es noch in BO3 der Fall war. Somit wird das Gameplay deutlich vorhersehbarer und reduziert die Anzahl der Momente, in denen man ärgerlich von einem Gegner überrascht wird, während man ihm den Rücken zudreht, deutlich. Ein weiterer Aspekt, der besonders Core-Gamer freuen dürfte, ist die Reduzierung der Zielhilfe auf den Konsolen. Somit fällt es, sofern man nicht über entsprechendes Equipment wie beispielsweise über modifizierte Controller verfügt, viel schwieriger, in einem Affenzahn über die Map zu springen und gleichzeitig Gegner im Visier zu behalten, sodass ein Großteil der Spieler dazu tendiert, die Thrust-Jumps in den Feuergefechten eher selten zu benutzen.

Das Balancing des Spiels hat uns ebenfalls überrascht. Uns sind beim Testen der verschiedenen Klassen keine Waffen aufgefallen, die unter vielen Spielern oft als „overpowered“ gelten. Jede Klassengattung war vielseitig einsetzbar und in unserer Spielsession haben sich keine Waffen als besonders schlecht oder gut herauskristallisiert. Es lässt sich darüber streiten, ob die Scharfschützengewehre bei diesem Aspekt aus der Reihe tanzen. Unserer Meinung nach sind sie durchaus stark und einfacher zu handhaben als die Sniper-Gewehre in Advanced Warfare oder Black Ops 3, jedoch würden wir sie nicht als overpowered bezeichnen, da Sturmgewehre oder Maschinenpistole in den meisten Situation nach wie vor die Nase vorne haben. Wir vermuten, dass Infinity Ward diese Entscheidung getroffen hat, um wieder mehr Sniper-Fans in die Public Matches zu locken.

Auch die Combat Rigs, die sich an die Spezialisten aus Black Ops 3 anlehnen, stehen unter scharfer Kritik. Diese setzen sich aus den sogenannten „Payloads“, die den Spezialisten entsprechen und den „Traits“, die ein zusätzliches Perk darstellen, zusammen. Zu den sehr umstrittenen Payloads zählt beispielsweise „Claw“, der dem Spieler beim kompletten Auffüllen der Leiste eine Art vollautomatische Armbrust spendiert, mit durchaus das gesamte gegnerische Team ausgelöscht werden kann. Es bleibt ebenso abzuwarten, inwiefern die Combat Rigs einen Platz im eSport finden werden.

Nachdem wir in der Beta bereits einige der neuen Maps zu sehen bekamen, die sich definitiv sehen lassen konnten, wurden uns auch nun die verbleibenden offenbart. Auch hierbei handelt es sich um eine Mischung aus traditionellen Karten und Karten, denen man das Space-Setting deutlich ansieht. Diese Maps spielen sich aber ebenfalls sehr gut, sind nicht zu verwinkelt und haben alle ihren individuellen Stil. Außerdem ist es nicht wie bei Karten der Vorgänger der Fall, dass man das Gefühl bekommt, einige Maps seien ausdrücklich für einen bestimmten Spielmodus entwickelt worden.

Wer die Beta bereits ausgiebig gespielt hat, der sollte einen aussagekräftigen Eindruck vermittelt bekommen haben, was spielerisch im Mehrspielermodus auf uns zukommt. Wem das Konzept der Thrust-Jumps weiterhin nicht zusagt, der wird dennoch mit den vielen Waffen- und Ausrüstung Varianten auf seine Kosten kommen und einige Monate vor den Bildschirm gefesselt werden.

Der Zombie-Modus hat es uns in Infinite Warfare besonders angetan. Schon aus vielen anderen Call of Duty-Teilen waren wir es gewohnt, dass dieser Modus nicht lediglich eine kleine Ergänzung des Multiplayer-Modus darstellt, sondern eine eigene Fanbase aufgebaut hat und für viele Spieler der Kaufgrund für CoD schlechthin ist. Diesmal schlüpft man in die Rolle eines von vier Schauspielern, der unter einem Vorwand in einen Vergnügungspark im 80er-Jahre-Stil geschickt wird, um es mit einer Horde Zombies aufzunehmen. Wie es auch in anderen Ablegern schon üblich war, gilt es bei „Zombies in Spaceland“, knifflige Easter Eggs zu knacken und so viele Gegnerwellen wie möglich zu überstehen. Unterstützung in Form von Waffen-Upgrades erhält man von keinem geringeren als David Hasselhoff höchstpersönlich, der als DJ im Verlauf einer Partie mit Rat und Tat zur Seite steht. Es wird außerdem erstmals möglich sein, die verdienten Supply Drops und deren Inhalte aus dem Multiplayer in den Kampf gegen die Untoten zu übernehmen und Waffen oder Ausrüstung weiter aufzuleveln. Damit der verhältnismäßig monotone Spielablauf auch auf Dauer motivieren kann, gibt es eine Vielzahl an Herausforderungen speziell für diesen Modus, die erreicht werden können, um neben dem Spielbonus zusätzliche Erfahrungspunkte zu sammeln. Allein der großartige Soundtrack macht „Zombies in Spaceland“ so spielenswert und verleiht dem Modus seinen ganz besonderen Charme. Wir gehen sogar so weit und sagen, dass der Zombie-Modus in diesem Jahr als eigenständiges Spiel hätte veröffentlicht und werden können und sprechen eine absolute Empfehlung zum Anspielen aus.

Insgesamt sind wir von Call of Duty: Infinite Warfare positiv überrascht. Zwar haben wir viele Elemente aus Advanced Warfare oder Black Ops 3 im Mehrspielermodus wiedergefunden, jedoch wurden diese so angepasst und verfeinert, dass sie dennoch frischen Wind in die Serie bringen und ein neues Spielgefühl und -erlebnis bieten. Die größte Stärke des Spiels stellt für uns der Modus „Zombies in Spaceland“ dar, dem in Bezug auf die Spielatmosphäre kein anderer Zombie-Modus das Wasser reichen kann. Wer sich für diese beiden Modi dennoch begeistern konnte, für den stellt Call of Duty: eine weitere Alternative dar.

Abschließend bedanken wir uns bei Activision, die uns letzten Freitag nach eingeladen haben um dort nochmal in einer kleinen Runde das fertige Spiel im Multiplayer, der Kampagne und den Zombie Modus anzuspielen.

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Über Eisenpo

Seit Kindheit ein Gamer mit Leidenschaft. Mache was mit IT, fahre gerne Fahrrad und schwimme sehr gerne. Man sagt mir nach das ich Hilfsbereit bin und ein großes Herz habe.

Ein Kommentar

  1. Das schlimmste Cod was ich je gespielt hab . ( Und ich bin von beginn an dabei ) Ich bin kein schlechter Spieler aber in der ersten Runde direkt ne klatsche von 10:40 zu bekommen mit lvl 1 is absolut unmöglich. Vorallem da schon Leute lvl 38 waren und das um 0 Uhr (Auf der Xbox one ).Und Lag und Host Probleme gab es auch schon direkt. Für mich ist so langsam die Luft raus mit Cod .

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