Warzone: Weitere 30.000 Bans erhöht die Zahl auf über 500.000

Mit einer weiteren Ban-Welle hat Raven Software weitere 30.000 Accounts ausgeschlossen. Dies erhöht die Zahl auf 500.000.

Über 500.000 Bans

Cheater-Probleme von Anfang an

Über 1.000.000 Spieler sind nun in Warzone unterwegs, vermeldete Activision vor kurzem mit Stolz, allerdings kämpft man immer noch gegen die große Anzahl an Cheatern und Hackern.

„Auch wenn es das Beste ist was wir bis dato gemacht haben (Warzone), ärgert es uns, dass Cheater reinkommen und das Spiel ruinieren, dies stört uns mehr als alles andere“, kommentiert der Kreativ-Chef der Entwicklerschmiede Raven Software, Amos Hodge zum einen erfreut, aber auch besorgt.

Vor rund einem Monat verkündete Activision die Ban-Zahl von 475.000 Accounts wo sich nu weitere 30.000 dazu gesellten.

Kein Platz für Cheater!

Nicht alle Accounts zurecht gebannt

Ein großes Problem stellen die gehackten, normalen, Accounts dar, die dann genutzt werden, mit Cheats und Hacks ins Spiel zu gelangen. Mit dieser Methode verlieren die sauberen Spieler, durch den dann folgenden Bann, nicht nur Ihren Fortschritt nach Wiederherstellung, sondern auch meist viele Hundert Euro/Dollar, die sie ins Spiel investiert haben, durch Kauf von Skins, Bauplänen und Zusatzpacks.

Angeblich soll es sich um eine hohe Fünfstellige Zahl handeln, die dieser Methode zum Opfer gefallen sind.

Nach Wiederherstellung folgt der Bann

Spieler berichten, ihr zuvor gehackter Account sei nach der Wiederherstellung nun gebannt worden. Andere behaupten, ihr Zugang sei geschlossen worden, obwohl sie weder gehackt worden seien noch betrogen hätten.

Zu Unrecht gebannt ?

Insgesamt besteht die Kritik, das Entwicklerstudio beseitige nicht die Systemlücken, sondern banne Hacker, die kurze Zeit später zurückkommen. Das geschehe mithilfe von VPN verschleierten IP-Adressen und Fake-Telefonnummer-Generatoren. Strukturell ändere sich nichts. Es fehle an einem wirksamen System, um Cheater im Vorhinein aufzuspüren, so wie das bei anderen Battle-Royale-Spielen bereits Usus sei.

Die Szene fordert zudem wirksame Sanktionen. Etwa ein Hardwareban könnte ein hilfreiches Mittel sein. Leicht ist es sich bei einem kostenlosen Spiel einen neuen Account zu machen, aber ein neues gerät um Warzone zu spielen steht einem nicht so schnell zur Verfügung.

Activision hatte bereits offiziell verkündet, dass der Kampf gegen Hacker und Cheater andauern werde. Es geht also munter weiter, bleibt es zu hoffen das Activision und die Entwickler dieses Problem in den Griff bekommen.

Was denkt Ihr ? – Wird es immer so weitergehen, oder schafft es Activision die Tür für Hacker und Cheater endlich zu schließen. Diskutiert mit und schreibt es in die Kommentare.