Call of Duty: Advanced Warfare – Die wichtigsten Neuerungen

Auch dieses Jahr haben Activision und Entwickler Sledgehammer Games im Vorfeld den Multiplayer des neuen Call of Duty-Ablegers präsentiert. Überraschenderweise scheinen sie diesmal einige Veränderungen am Gameplay vorgenommen zu haben, die der Serie wieder frischen Wind einhauchen sollen. Die wohl größte Neuerung stellt dabei wohl das Exoskelett dar. Wir haben alle wichtigen Dinge für euch zusammengefasst.advanced warfare biolab
Boosting
Das sogenannte Boosting wird in Advanced Warfare durch das neue Exoskelett ermöglicht. Jeder Spieler ist mit einem solchen Anzug ausgerüstet, welcher viele einzigartige Laufwege auf der Map mit sich bringt. Neben dem Doppelsprung gibt es auch einen Schub, den man in der Luft einsetzen kann, um seine Gegner zu umgehen oder sein Ziel schneller zu erreichen. Somit liegt der Fokus in Call of Duty zum ersten Mal auch auf der Vertikalität der Karte.
Directed Energy Weapon
Erstmals wird es „Directed Energy Weapons“ (DEW) geben, die anstatt Munition Laser abfeuern. Die Energie regeneriert sich nach kurzer Zeit, allerdings solltet ihr darauf achten, dass sie bei zu starkem Dauerfeuer nicht überhitzen.
Punkteserien kehren zurück
Fans von Black Ops 2 dürfen aufatmen: Nun füllt ihr wieder mit euren erhaltenen Punkten eure Abschussbelohnungen auf. Außerdem werden ungefähr 25% der Punkteserien für zwei Spieler ausgelegt sein. Damit kann man nach erfolgreichem Erreichen einen anderen Spieler aus dem gleichen Team zur Unterstützung rufen und Sekundärfähigkeiten einer Streak verwenden. Ein Helikopterschütze zum Beispiel wird also einen „Spotter“ an seiner Seite haben können. Wer ganz besonders auf Killstreaks steht, der sollte seine Serien auch noch nach belieben anpassen. Beispielsweise ist es möglich, ein herkömmliches Geschütz zu einem tragbaren Geschütz zu machen. Diese Option erhöht jedoch die benötigte Punktzahl.
Pick 13
Auch dieses Feature wurde aus Black Ops 2 übernommen. Diesmal sind es 13 verfügbare Klassenpunkte, zu denen Perks, Aufsätze, Zweitwaffen, Wildcards und jetzt auch Punkteserien zählen. Spezielle Aufsätze für die Killstreaks sorgen dafür, dass ihr eure Punkte auch nach einem Tod behaltet. Habt ihr euer Loadout fertig gestellt, so könnt ihr es in der sogenannten „Firing Range“, einer Art Schießstand, ausprobieren.
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Supply Drops
Supply Drops sind mit den Battlepacks aus Battlefield 4 vergleichbar. Sie werden am Ende einer Runde verliehen und enhalten Waffen mit individuellen Stats, Anpassungsobjekte für Charaktere und weitere Verbesserungen. Des Weiteren werden sie in drei Seltenheitsstufen unterteilt: Enlisted, Pro und Elite. Sledgehammer Games versichert aber, dass sehr hart am Balancing dieser Inhalte gearbeitet wird, um jede Waffe möglichst gleich stark zu gestalten. Auch Teile aus Ghosts kommen zurück: Jeder Spieler verfügt über einen Charakter, der anderen in der Lobby angezeigt wird und mit freigeschalteten Gegenständen angepasst werden kann.
Exo-Fähigkeiten
Neben den neuen Bewegungsfähigkeiten kommen noch andere Gadgets hinzu, darunter Unsichtbarkeit, Energieschilde (ähnelt dem Einsatzschild), Geschwindigkeits-und Gesundheitsschub und ein im Anzug integriertes Trophy-System, das feindliche Granaten zerstört. Selbst die bereits kritisierte Unsichtbarkeit erweist sich als fair, da Gegner trotz dieser Fähigkeit noch gut erkennbar sind. Primär-und Sekundärgranaten werden neuerdings nicht mehr geworfen, sondern mittels einer speziellen Vorrichtung aus dem Handgelenk geschossen.
Neue Spielmodi
Unter den 12 angekündigten Spielmodi, die zu Release verfügbar sein werden, befinden sich zwei Neuheiten: Momentum und Uplink. Momentum ist sehr an den War-Modus aus Call of Duty 3 und World at War angelehnt. Das Spiel startet mit einem zentralen Punkt auf der Karte, der von beiden Teams eingenommen werden muss. Ist dies der Fall, so rückt das erfolgreiche Team ein Stück weiter in Richtung feindlichen Spawn und versucht erneut, den Punkt einzunehmen. Dagegenhalten kann man, indem man die Position zurückerobert und sie wieder in die andere Richtung schickt. Uplink ist eine Mischung aus Capture the flag und Basketball. In diesem Modus erscheint zu Beginn eine Art Ball in der Mitte der Map, den Spieler aufnehmen und in ein schwebendes Portal des Gegners werfen müssen. Das Tragen dieses Balls hat zur Folge, dass man selbst nicht mehr schießen kann, allerdings ist es möglich, sich ihn im Team untereinander zuzuwerfen. Wie Basketball eben. Auch der Modus Stellung feiert zur Freude der Black Ops 2-Community sein Comeback.
eSports
Der eSport soll im kommenden Jahr erneut großgeschrieben werden. Ein verbesserter Kinomodus mit einem Oracle-Modus, mit dem Zuschauer Aktionen der Spieler durch die Wände beobachten können, kommt ebenfalls zurück. Zudem werden auch gleich zu Release bestimmte Competitive-Modi für private Lobbies zur Verfügung stehen.
Maps
Die Maps in Advanced Warfare sind diesmal besonders für vertikales Spielen ausgelegt, behalten aber trotzdem ihre bekannten Feuergefechte auf engem Raum bei. Manche von ihnen enthalten außerdem einige Events, wie zum Beispiel einen Tsunami und bieten unter anderem spezifische Punkteserien wie beispielsweise Geschütze an.cod aw boost jump
Was haltet ihr von Veränderungen? Seid ihr offen für Neues oder möchtet ihr das alte Gameplay zurück haben?
Call of Duty: Advanced Warfare erscheint am 4. November 2014 für Xbox 360, Xbox One, Playstation 3 und Playstation 4.
Quelle