Warum Shotguns in Call of Duty: Black Ops 3 zu stark sind

Der YouTuber Gustaf Gabel widmet sich in einem seiner neusten Videos der Frage, warum Shotguns in Call of Duty: Black Ops 3 stärker sind als in anderen Teilen und oft sogar als „overpowered“ gelten. Dabei bezieht er sich lediglich auf die automatischen Shotguns und zieht Vergleiche zwischen Black Ops 3 und seinem gleichnamigen Vorgänger.

Seine Auswertung gliedert er in vier Punkte:
1. Das Hüftfeuer in Black Ops 3 richtet deutlich mehr Schaden an als bisher
Den ersten Test startet er mit der S12 aus Black Ops 2 und stellt fest, dass diese auf große Distanz neun Schüsse aus der Hüfte benötigt, um einen Gegner niederzustrecken. Die Brecci in Black Ops 3 braucht unter den gleichen Voraussetzungen hingegen nur drei bis vier Schüsse. Wenn man bedenkt, dass Gegner auf eine viel kürzere Distanz nach gut zwei Treffern aus der Hüfte das Zeitliche segnen, können einige sonst Must-Haves wie die Perks Schnell ziehen oder Langer Lauf eingespart werden. Zudem wird ein nicht zu vernachlässigender Vorteil erzielt, wenn mit der Waffe nicht mehr gezielt werden muss, da Hüftfeuer mehr als ausreicht.
2. Das Perk Zähigkeit fällt in Black Ops 3 weg
Während man den sogenannten „Flinch-Effekt“ in Black Ops 2 noch durch das Perk Zähigkeit kontern konnte, schreckt man in Black Ops 3 bei eingesteckten Treffern ordentlich zurück. Die S12 war nur brauchbar, wenn man mit ihr gezielt und dann logischerweise auch getroffen hat. Bei der Brecci ist das nun nicht mehr der Fall: ob man zielt oder aus der Hüfte schießt, spielt keine Rolle mehr. Die automatischen Shotguns töten bei der gleichen Reichweite immer mit der gleichen Anzahl von Treffern, mit oder ohne ADS. Somit haben Schrotflinten in Black Ops 3 gegenüber anderen Waffengattungen einen weiteren Vorteil, da der Flinch-Effekt durch das Hüftfeuer mit einer hohen Streurate umgangen wird.
3. Oversampling fällt in in Black Ops 3 nicht mehr so stark ins Gewicht
Hat man in Black Ops 2 bei halbautomatischen Waffen zu oft die Feuertaste betätigt, trat Oversampling ein: die Schussfolge wurde demnach nicht schneller, sondern das Gegenteil trat ein. Black Ops 3 macht auch hier wieder einiges anders, die Schussrate kann durch Oversampling zwar nicht erhöht, aber auch nicht verlangsamt werden. Dieses Feature spricht somit auch nicht für einen bewussten Umgang mit den Shotguns, sodass dieser unerfahrenen Spielern zugänglicher gemacht wird. Das altbewährte Prinzip, dass Waffen, die schwierig zu handlen sind, eher stärker sind als andere, mit denen der Umgang schneller in Fahrt kommt, gilt in Black Ops 3 scheinbar nicht mehr.
4. Das Movement in Black Ops 3 kommt den Shotguns zugute
Zu guter Letzt bleibt noch das Movement, dass durch die Tatsache, dass Gegner viel schneller zu erreichen sind und dass große Distanzen mit wenigen Klicks überwunden werden können, den Umgang mit Shotguns extrem begünstigt. Und da Shotguns in älteren Call of Duty-Teilen als Mittel für den Nahkampf und nicht als Spray and Pray-Waffen galten, kommen sie in Black Ops 3 natürlich hervorragend zum Einsatz.
Was sagt ihr zu dem Thema? Spielt auch ihr die Shotguns in Black Ops 3? Schreibt es in die Kommentare!
Schaut auch unbedingt bei Gustaf Gabel auf YouTube vorbei! Auf seinem Kanal erwarten euch extrem unterhaltsame Videos rund um Call of Duty!
Quelle

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