Call of Duty: Trusted Lobbies kommen mit dem RICOCHET Anti-Cheat-System

Vor einigen Tagen kündigte Activision an, dass im Kampf gegen Cheater nun wieder einmal ein neues Tool zum Einsatz kommen soll. Anti-Cheat von RICOCHET soll es dieses Mal richten. Hierbei handelt es sich einerseits um einen Kernel-Driver, der immer dann aktiv wird, wenn ihr Warzone oder Vanguard auf dem PC startet.

Dieser Driver checkt Hard- und Software, die direkt mit Warzone oder Vanguard zusammenarbeiten. Das bedeutet wohl eine ziemlich genaue Überwachung eures PCs, obwohl RICOCHEAT versichert, dass außer dem Spielgeschehen nichts geprüft wird.

Daneben wird auch am Backend fleißig gewerkelt. Hier wird ebenfalls auf die Technik von RICOCHET gesetzt, um Cheats zu erkennen und nachzuverfolgen.

Im Update am 5. November wird der Kernel-Driver bereits enthalten sein. Wollt ihr euch danach also weiter in Warzone oder Vanguard tummeln, wird euch Activision nun etwas genauer auf die Finger schauen.

Trusted Lobbies für mehr Spielpaß?

Ein interessantes Detail, das „ehrlichen“ Spielerinnen und Spielern entgegenkommen soll, ist das Prinzip der Trusted Lobbies. Was anfangs nur eine Vermutung war, wurde nun in den letzten Tagen bestätigt.

Für die Trusted Lobbies unterscheidet die Software von RICOCHET nämlich schon beim Matchmaking, wer zusammen spielen darf bzw. soll und wer nicht. Es erfolgt dabei eine Aufteilung der Spielerinnen und Spieler in zwei Gruppen. Diejenigen, bei denen schon ein Verdacht auf Cheats besteht, werden von den anderen verdachtfreien Spielerinnen und Spielern getrennt. Diese Einteilung in diese zwei Gruppen soll schon im Vorfeld dafür sorgen, dass potentielle Cheater ausgesiebt werden und erst einmal unter sich bleiben.

Ein gewagter Schritt, denn zu Unrecht Verdächtigte könnte hier schnell die Lust am Spielen verlieren, wenn sie andauernd mit echten Cheatern zusammengesteckt werden. Hier können wir nur darauf vertrauen, dass die Analyse der Daten zur Identifizierung von Cheats sorgfältig durchgeführt wird.

Wurdet ihr einmal als vertrauenswürdig eingestuft, dürft ihr euch übrigens nicht zu sicher fühlen, denn die Überwachung schläft auch hier nicht. Sollte es zu verdächtigen Aktionen kommen, dann wird hier ebenfalls durchgegriffen.

Auch wenn diese Maßnahmen für Einige als ein zu starker Eingriff in die Privatsphäre auf dem PC angesehen werden könnten, sieht Activision solche drastischen Maßnahmen wohl im Moment als das einzige Mittel, um der Situation Herr zu werden.

Wir werden sehen, ob sich das Spielgeschehen ab dem 5. November zum Besseren entwickelt.

Da die Thematik mit der Überwachung des PCs ja nicht unproblematisch ist, hat Activision eigens dafür ein FAQ erstellt, bei dem ihr mehr Informationen findet.

Quelle: ingame