Call of Duty: Activision verteilt Shadowbans – Insider sichtlich genervt

Viele Spieler sind betroffen und beschweren sich vehement sich Shadowbans in Warzone. Ein Warzone Insider und Experte „TheXclusiveAce“ deckt nun die Mechanik hinter dem System auf.

Shadowban gerechtfertigt ?

Viele Spieler beklagen sich immer wieder über die Menge an Cheatern in Call of Duty: Warzone. Eine Mechanik, die dem entgegenwirken will, ist der Shadowban, der im Zuge der Einführung des Anti-Cheat-Programms RICHOCHET noch weiter verschärft wurde, eigenständig arbeitet und auf dem Meldesystem durch die Spieler basiert.

Doch was eigentlich den Sinn hatte die Reihen der Cheater zu lichten, wird für viele Spieler des Shooters zum Verhängnis. Denn das ganze System scheint nicht besonders ausgeklügelt zu sein. Immer mehr Spieler beschweren sich, zu Unrecht den Shadowbans zum Opfer gefallen zu sein.

Ein Warzone-Insider lüftet nun das Geheimnis

Für den Warzone-Experten ist klar, die Shadowbans werden viel zu einfach verteilt. Um dies zu ändern, sollte das Meldesystem und die Überprüfung der Fälle erheblich angepasst werden. Eine weitere Möglichkeit für den Experten wäre es allerdings auch, das Shadowban-System komplett aus Call of Duty zu entfernen. Schließlich habe Activision mit dem Ricochet-System einen Anti-Cheat eingeführt, der sich nicht mehr auf die Meldungen der Spieler verlassen muss. Auch wenn dieser immer noch nicht perfekt ist, wird das Shadowban-System überflüssig. Diese Entscheidung würde wohl auch eine Menge an Call of Duty Spielern Erleichterung bringen.

Das passiert durch einen Shadowban und so bekommt man ihn

Im Gegensatz zu einem normalen Ban in Call of Duty, hindert einen der Shadowban nicht direkt am Weiterspielen. Denn wenn man sich in das Spiel einloggt, bekommt man keine Benachrichtigung bezüglich des Bans. Allerdings hat der Shadowban dennoch große Auswirkungen auf das Spiel-Erlebnis in Call of Duty. Denn solltet ihr einen Shadowban auferlegt bekommen, werdet ihr nur noch in Lobbys geworfen, die mit anderen Shadowban-Spielern gefüllt sind. Die Wartezeit bis ihr in eine Lobby kommt, kann sich dabei drastisch erhöhen und auch der Ping in diesen Lobbys ist meist konstant über 200-350.

Das verringert natürlich extrem die Spielfreude, denn neben unschuldigen Spielern, sind diese Lobbys mit einer Masse an Cheatern gefüllt. Call of Duty wird somit so gut wie unspielbar, solltet ihr von einem Shadowban betroffen sein. Für den Warzone-Experten „TheXclusiveAce“ ist klar: „Banns sind außer Kontrolle in CoD“. Er geht in einem (u.a.) Video ausführlich auf die Problematik ein.

Quelle: TheXclusiveAce

Es scheint als würde Call of Duty mit seinen Shadowbans nur so um sich schmeißen. Betroffen sind davon Streamer, aber auch ganz normale Spieler, die in Warzone ein paar Runden den Kampf genießen möchten. Wer einen Shadowban bekommt, entscheidet allerdings nicht der Entwickler oder gar Activision selbst, sondern einzig und allein die Spieler., da die Mechanik komplett über das Meldesystem in Call of Duty läuft.

Jeder Spieler hat die Möglichkeit, einen Gegner wegen verschiedenen Dingen beim Entwickler zu melden. Sollte ein Spieler vermehrt wegen Cheats gemeldet werden, bekommt dieser einen Shadowban auferlegt. Ein Shadowban kann dabei bis zu zwei Wochen andauern. In dieser Zeit überprüfen die Entwickler dann, ob der Spieler wirklich unerlaubte Software, Hardware oder andere Mittel nutzt um sich einen unerlaubten Vorteil zu verschaffen.

Deshalb kommt es zu so vielen Shadowbans

Jeder der selbst schon einmal von einem Shadowban in Call of Duty betroffen war, weiß wie frustrierend diese Situation sein kann, insbesondere wenn man sich keiner Schuld bewusst ist. Doch leider kommt es zu vielen falsch positiven Meldungen, weil nicht jeder Spieler gewissenhaft mit der Meldefunktion umgeht. Oftmals werden Spieler bereits gemeldet, wenn Gegnern ihre Spielart nicht gefällt. Durch die Killcam in Warzone bekommen Nutzer auch falsche Informationen über einen Spieler. So kann es in der Killcam zum Beispiel so aussehen als würde der Spieler keinen Rückstoß haben und einen Aimbot benutzen, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht.

Streamer werden teilweise gemeldet, weil ihre Gegner die Namen-Tags wiedererkennen. Einige Spieler nutzen das Melden dann, um zu zeigen, dass sie den Streamer nicht mögen. Und wieder andere Spieler können es einfach nicht akzeptieren, dass es in Call of Duty Spieler gibt, die deutlich besser sind als sie selbst (welches übrigens der häufigste Meldegrund ist).

TheXclusiveAce findet deutliche Worte: „Es wird Zeit das Shadowban-System loszuwerden“

Für den Warzone-Experten ist klar, die Shadowbans werden viel zu einfach verteilt. Um dies zu ändern, sollte das Meldesystem und die Überprüfung der Fälle geändert werden. Eine weitere Möglichkeit für den Experten wäre es allerdings auch, das Shadowban-System komplett aus Call of Duty zu entfernen. Schließlich habe Activision mit dem Ricochet-System einen Anti-Cheat Programm eingeführt, der sich nicht mehr auf die Meldungen der Spieler verlassen muss. Auch wenn dieser immer noch nicht perfekt ist, wird das Shadowban-System überflüssig. Diese Entscheidung würde wohl auch eine Menge von „Call of Duty“-Spielern Erleichterung bringen.

Quelle: Ingame.de / callofduty.com / mein-mmo.de (Titelbild)

Soll der Shadowban tatsächlich verschwinden ? Wie seht Ihr das, hat der Warzone-Experte es auf den Punkt gebracht, oder doch eher etwas überzogen? Lasst es uns wissen und schreibt es in die Kommentare.