CoD: Modern Warfare 3 – Infinity Ward lässt sich von Glitchern helfen


Dass sich Entwicklerstudios im Laufe der Entwicklung ihrer Spiele ab und zu Hilfe von außen holen, ist nichts ungewöhnliches. Häufig handelt es sich dabei um Kriegsveteranen (so z.B. bei den Call of Duty Spielen, die noch im zweiten Weltkrieg spielten) oder ehemalige Militärangehörige die ihr Wissen rund um Waffen und Fahrzeuge teilen. Infinity Ward holt sich jetzt allerdings Hilfe von Leuten, die im Multiplayer gehasst sind: Glitcher.

Neben Cheatern gehören Glitcher zu den unfairsten „Mit“spielern überhaupt. Sie nutzen „Löcher“ auf den Maps aus, um an Stellen zu kommen, wo eigentlich niemand sein sollte. So kann es passieren, dass einer der Spieler plötzlich unterhalb der Map unterwegs ist und von dort problemlos jeden Spielern sieht und erschießt. Die anderen Spieler haben keine Ahnung, wie sie gestorben sind und keine Möglichkeit den Glitcher zu bekämpfen, denn weder sieht man ihn, noch erreichen ihn die eigenen Kugeln.
Anstatt den Feind also zu bekämpfen, haben die Entwickler Mitglieder des Forums mapMonkeys – die Glitches suchen und öffentlich machen – nach Kalifornien in das Studio eingeladen um sie das Spiel eine Woche lang auf Herz und Nieren auf vorhandene Bugs und Glitches prüfen zu lassen.
Nach eigenen Angaben ist das nicht die erste Zusammenarbeit mit Infinity Ward. Schon bei Modern Warfare 2 sei man eingeladen worden Glitches zu finden, habe dafür aber einen bedeutend kürzeren Zeitraum von höchstens drei Tagen gehabt. Auch mit Treyarch habe man angeblich schon zusammen gearbeitet und bei World at War nach Glitches gesucht.
Quelle: mapMonkeys.com