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Kinoproduktion steht still: Kommt „Call of Duty“ noch ins Kino?

Hollywood hat viele Eisen im Feuer. Große Franchises und erfolgreiche Romanverfilmungen stehen bei den Produzenten ganz oben auf der Liste. Was Geld bringt, wird umgesetzt. Lange konnten Videogames mit diesen Genres nicht mithalten, doch der Erfolg von „Sonic The Hedgehog“ und „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“ sorgten für ein Umdenken in der Branche. Leider betrifft dies nicht alle geplanten Spielverfilmungen unter denen sich auch „Call of Duty“ befindet.  

Filmkritiker sind ein Publikum, das schwer zu überzeugen ist. Doch es gibt eine Gruppe, die mit den Filmemachern noch härter ins Gericht geht: Gamer und Zocker verteidigen mit viel Enthusiasmus und Hartnäckigkeit die Detailtreue ihrer Lieblingsgames, was schon so manchen Regisseur die Karriere kostete. Und ihr Einsatz zeigt Erfolg. Als der blaue Igel Sonic sich im ersten Trailer zum Film „Sonic The Hedgehog“ präsentierte, raste ein Sturm der Entrüstung unbekannten Ausmaßes über das Studio Paramount hinweg. Forderungen nach Überarbeitung und Orientierung an der Originalvorlage wurden laut und ließen den Verantwortlichen keine andere Wahl als Überstunden zu schieben und neue Designs aufzusetzen. Die Nacharbeit wurde anschließend mit Lob gewürdigt.

Harte Kritik der Gamescommunity schreckt viele Produzenten aus der Traumfabrik nach wie vor ab, sich auf die Realisierung vielversprechender Spiele zu stürzen. Ob dies auch der Grund ist, warum die langersehnte „Call of Duty“-Umsetzung nun auf Eis gelegt wurde, ist nur eine Vermutung. Dennoch hat sich der geplante Regisseur Stefano Sollima, der zuvor den harten Thriller „Sicario 2“ mit Benicio del Torro und Josh Brolin inszenierte, den Fans eine vorläufige Absage für das Projekt mitgeteilt.      

Call of Duty ist vor allem als Computer- und Videospiel bekannt, doch auch ein Kinofilm kreist seit Jahren als Gerücht durch die Community. Wie stehts um die Chance, dass wir einen Film zum Franchise bekommen?

Quelle: Pexels

Erfolg ist keine Garantie für neue Ideen

Trotz der erfolgreichen Erträge von „Sonic The Hedgehog“ und „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“, die zusammen stolze 740 Millionen Dollar weltweit einbrachten, sind Videogames noch immer als Rarität in der Filmindustrie zu betrachten. Obgleich des hitverdächtigen Autos Scott Silver, der auch für das Skript zu „Joker“ verantwortlich war, wurde das „Call of Duty“-Projekt auf Eis gelegt – unabhängig von der derzeitigen Lage in der Filmwirtschaft.

Dass sich die Adaption in die andere Richtung deutlich einfacher gestaltet, zeigen die Beispiele der Abenteuerreihe „Jumanji“ oder der TV-Serie „Narcos“. Als Film und Serie konnten die Produktionen Fans und Kritiker überzeugen und wurde in vielfältiger Form adaptiert. Dazu zählte auch die Umsetzung als Slot Game. Interessierte Fans können so z. B. auf Betsson Erfahrungen mit den beiden Spieladaptionen sammeln und zum Start sogar einen großen Bonus einsetzen, der erste Spielversuche erleichtert. Gleiches Phänomen zeigt sich bei der Umsetzung des Spieles „Blair Witch“. Aus dem Kino-Horrorerfolg wurde 2019 ein eigenständiges Game entwickelt, bei dem man sich traute, neue Wege zu gehen. Auf der Plattform Steam,  Konsolen wie Xbox One oder bald auf Nintendo Switch kann man die düsteren Wälder Maines durchstreifen und eine neue Geschichte entdecken.

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Als Teil der Merchandise- und Vermarktungskette sind diese Vertriebswege deutlich einfacher zu entscheiden für die Filmbranche. Den Mut zu riskieren, auf bestehende Games aufzusetzen, wollen nur wenige Produzenten eingehen. Zu groß ist die Furcht, den Unmut der Community auf sich zu ziehen. Ob „Call of Duty“ in naher Zukunft unter diesen Voraussetzungen doch noch über die Leinwand flimmern wird, bleibt vorerst abzuwarten.

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