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Psychotrick oder Abzocke? Vielleicht etwas von beidem! Unsere Meinung zum Thema Lootboxen

Lootboxen und das System dahinter, ist derzeit in aller Munde! Unsere Meinung zu diesem Thema und wie die Zukunft damit aussehen könnte, könnt ihr auf unserer Seite lesen! Gerne dürft ihr uns und anderen eure Meinung zu diesem Thema kundtun.

Viele Triple A – Titel darunter bekanntlich auch : , enthalten das mittlerweile zur Normalität gekommene -System. Was genau ist denn das sogenannte Lootbox-System, warum setzen immer mehr große Publisher und Entwickler auf diese fragwürdige Masche? Nun, diesen Fragen wollen wir einmal auf den Grund gehen und euch unsere Meinung und Erfahrungen mitteilen. Ebenso wagen wir einen Blick in die Zukunft und was sich bei dem System bessern muss.

Eine kleine Anmerkung unsererseits: Uns ist klar, dass es derzeit eine Menge von Spielen gibt, die auf dieses System setzen und wollen kein Call of Duty-Bashing betreiben. Da wir aber nun mal eine Seite sind, die sich ausschließlich mit diesem Spiel auseinandersetzt, konzentrieren wir unseren Bericht auf das aktuelle .

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Was sind eigentlich diese Lootboxen und wo kommen sie her?

Das Lootbox-System haben wir im eigentlichen Sinne, den Free2play Mobile-Spielen zu verdanken. Diese können zunächst kostenlos, aus den bekannten Appstores heruntergeladen und gespielt werden. Durch die sogenannten Mikrotransaktionen haben die Spieler dann die Möglichkeit, spezielle Fähigkeiten, Energie oder diverse Specials freizukaufen. Entscheidet man sich gegen diesen Weg, stehen den Spielern unendliche Spielstunden und vor allem Geduld bevor. In den meisten Fällen kommt es aber gar nicht erst soweit, da viele dieser Spiele die Langzeitmotivation fehlt.

Genau da setzt das System an und möchte die Spieler für ein kleines oder auch höheres Entgeld dazu „motivieren“, diese Wartezeit zu umgehen.

Lootbox

Das Mobile Game SimCity BuildIt ist nur eines von vielen Spielen, was Spielewährung gegen Echtgeld anbietet.

 

Warum setzen die Entwickler auf ein solches System?

Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten. Zwar betonen die Entwickler immer wieder, dass man den Spielern eine Motivation geben möchte, bestimmte Aufträge in einer bestimmten Zeit erfolgreich abzuschließen und dafür mit einer Lootbox zu belohnen. Allerdings wird vergessen, dass es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Lootboxen gibt.

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In Regelmäßigen Abständen findet man beim Quartiermeister Angebote, bei welchen man für einen bestimmten Betrag (welcher mit Echtgeld erworben werden muss), Vorratslieferungen käuflich erwerben kann. Einige von diesen Kisten versprechen duplikatfreie Objekte, bei den restlichen Inhalten muss man einfach nur Glück haben. Gerade bei Spielern, die seit dem Release des aktuellen Call of Duty-Teils dabei sind, dürfte das Wort „Duplikat“ ein Dorn im Auge sein.

Lootbox

Oh toll eine Heldenhafte Karte! Ach nee, warte….Doch wieder nur ein Duplikat

Spieler, die von Anfang dabei sind, dürften genügend solcher „WTF“-Momente erlebt haben. Da freut man sich, dass eine Heldenhafte oder Epische Karte in der Vorratslieferung vorhanden ist, aber diese entpuppt sich dann zum wiederholten Male nur als Duplikat. Aber genau hier finden wir, liegt der Hund begraben (2€ ins Phrasenschwein).

Unserer Meinung nach müssten die Entwickler zwischen gekaufter und verdienter Vorratslieferung differenzieren. Bei einer durch abschließen eines Auftrages verdienten Box, könnte man ja noch mit beiden zugedrückten Augen darüber hinwegsehen, nur Duplikate zu erhalten. Anders sieht es aber bei gekauften Vorräten aus. Hier sollte es doch seitens der Entwickler möglich sein, nur Duplikatfreie Objekte den Spielern in Aussicht zu stellen. Es muss ja nicht gleich immer ein Heldenhaftes Objekt sein, aber man möchte doch schon für investiertes Echtgeld ordentlich Entlohnt werden! Schnell bekommt man den Gedanken, das die Entwickler und Publisher die Spieler einfach Abzocken möchten. Im großen und ganzen kann man sagen, dass das System logischerweise nur auf Profitmaximierung der Entwickler basiert.

 

Warum setzen die Entwickler auf ein solches System?

Mit diesem sehr empfindlichen Thema muss man natürlich vorsichtig sein, aber man darf auch nicht die Augen davor verschließen. Wir finden schon, dass durch dieses System ein Art Sucht entstehen kann. Speziell bei Call of Duty: WWII ist das öffnen einer Lootbox ein soziales Ereignis, da jeder in unmittelbarer Nähe sehen kann, was sich in der Box befindet. Gerade wenn der Spieler beispielsweise eine Heldenhafte Waffe oder ähnliches erhält und andere Spieler dies sehen, spricht man auch von psychologischer Manipulation. Die anderen Spieler kommen hierdurch schnell in Versuchung ebenfalls Vorratslieferungen zu kaufen in der Hoffnung, auch in den Genuss solcher Gegenstände zu kommen.

Lootbox

Das öffnen einer Lootbox ist ein soziales Ereignis und kann schnell für Neid sorgen

Selten sind diese Versuche von Erfolg gekrönt und man kommt schnell in Versuchung, immer mehr Kisten zu kaufen um einmal ein Erfolgserlebnis zu haben. Das System baut auf Glücksspielmechanismen auf und richtet sich gezielt an das Belohnungssystem des Hirns. Und genau hier beginnt dann der Teufelskreis. Man verfällt in einen Zustand des Rausches aus Spannung, Erwartung und Enttäuschung und kauft sich vermehrt solche In-Game-Schätze, in der Hoffnung, das Gewünschte zu erhalten.

 

Werden wir dieses System auch in Zukunft sehen?

Wir gehen davon aus, dass man Lootboxen auch in Zukunft in Spielen sehen wird. Wünschenswert wäre allerdings, wenn die Entwickler zwischen gekauften und verdienten Vorräten unterscheiden würden. Unserer Meinung nach darf es nicht sein, dass man für ein Spiel, welches man zu einem Vollpreis kauft, kaum eine Chance hat, in Genuss aller Waffen etc. zu kommen, ohne zusätzlich Unsummen für diese aufzubringen.

Man darf also gespannt sein, in welche Richtung sich das System entwickelt. Da es derzeit recht arg in der Kritik steht darf man natürlich hoffen, dass sich die Entwickler und Publisher dieser Annehmen und Änderungen vornehmen werden.

 

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