CoD:BO – Wiedersehen mit der Zensur

Wie bei fast jedem Titel aus der Serie Call of Duty gibt es für „Good Old Germany“ eine Extra Wurst. Früher warens nur die Hakenkreuze , Nazipropaganda oder die derben Sprüche. Seitdem die wegfallen, wird das virtuelle Messer bei der Gewaltdarstellung angesetzt um uns eine zensierte Version zu gute kommen zu lassen. Man darf den zart besaiteten Volljährigen halt nicht zuviel zumuten.

Bis zum Release von CoD:BO sind es zwar noch mehr als 2 Monate hin (09/11/10), dennoch gibt es schon erste Anzeichen auf eine Zensur. Auf der GamesCom in Köln gab es in Halle 7 im Call of Duty: Black Ops Kino die „Public Presentation“ zu bewundern. Hinter verschlossenen Türen aber, gab es auch „Private Sessions“ für Fachbesucher, Presse etc. In beiden Vorführungen wurde das Level „Blackbird“ gezeigt. Dort taten sich kleine aber feine Unterschiede auf. So ist die Blutdarstellung in der deutschen Version reduziert, sowie Extremitäten und Köpfe nicht mehr abtrennbar. Auch die Details beim „bashen“ – Entschuldigung, bei CoD:BO sind das ja Kehlenschnitte – sind drastisch reduziert. (Anm. der Redaktion: Wir konnten uns selber davon überzeugen und können die Berichte bestätigen!)

Die Meisten wird das nicht interessieren. Auf solche Gewaltdarstellungen kann man natürlich durchaus verzichten. Wer allerdings auf ungeschnittene Spiele steht, wird nicht herumkommen eine englischsprachige Version zu kaufen.

Quelle: Schnittberichte.com