Activison will Urheber von EngineOwning über Social Media herausfinden

Die Urheber von EngineOwning sind nach wie vor unbekannt. Activision möchte nun Social Media Plattformen nutzen, um diese zu enthüllen.

Der Kampf von Activision gegen die Cheater in Call of Duty geht weiter. Nachdem Activision Klage gegen den Cheathersteller EngineOwning eingereicht hatte, zeigte der sich recht unbeeindruckt. Stattdessen wurde kurz danach ein Update der Software für Vanguard veröffentlicht.

Activision reicht weiteren Antrag ein

Dass die Identitäten hinter dem Cheathersteller unbekannt sind, macht es Activision schwer, dessen Aktivitäten zu unterbinden. Nun hat der Publisher einen Antrag im Californischen Gericht eingereicht. In diesem bitten sie um Vorladung von Twitter, Reddit, Coinbase und anderen Plattformen, um die Eigentümer der EngineOwning Webseite zu enthüllen. Dazu haben sie alle ihnen bekannten Nutzernamen, welche in Verbindung mit EO stehen, zusammengefasst und diese dem Gericht ausgehändigt.

Leider zeigt dieses fast schon verzweifelte Vorgehen nur, dass Ricochet es in seinem jetzigen Zustand schwer hat, gegen diese Cheater anzukommen und Activision sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Auch der bekannte Streamer Dr. Disrespect hatte in eine seiner Runden eine Begegnung mit einem Cheater und meinte, dass Activision mit Ricochet falsche Versprechungen gemacht habe. „Sie haben uns angelogen!“.

Auf der anderen Seite hat Ricochet schon geholfen, einige Cheater aus dem Verkehr zu ziehen. Eine wichtige Sache ist auch zu verstehen, dass der Anticheat es nicht schafft, alle Cheater von vornherein zu bannen. Sie werden nun schneller erkannt und dann gesperrt. Nach und nach werden es immer weniger, bis hoffentlich keine mehr übrig sind.

Kommt EngineOwning aus Deutschland?

Sollten die Gerüchte wahr sein, dass EngineOwning eine deutsche „Firma“ ist, macht es Activisions Vorhaben umso schwieriger. Unser Datenschutzgesetz ist deutlich strenger, als es das in den USA ist. Das heißt, es wird für Activision nicht leicht, so die Menschen hinter dem Cheathersteller zu entlarven.

Während einige davon ausgehen, dass das deutsche Gesetz die Datenherausgabe verhindert, sind andere der Meinung, dass es im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung Ausnahmefälle gibt. Hier begeben wir uns aber in den Bereich der Spekulation. Wir werden sehen, was zwischen Activision und EngineOwning noch passiert. Auf jeden Fall werden wir weiter davon berichten.

Was haltet Ihr von dem Ganzen? Schreibt es uns in die Kommentare!