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Homefront – Wie eine PR-Aktion daneben gehen kann

Total: 15 0 0 0 0 0 0 0 Die Marketing Abteilung von THQ Deutschland kann man durchaus als kreativ bezeichnen. Schon im September letzten Jahres machte das Unternehmen mit einer ungewöhnlichen Aktion bei Deutschlands Autofahrern auf den Shooter Homefront aufmerksam, indem sie ihnen „Beschlagnahmt“ Zettel hinter die Scheibenwischer packten. Die neue – nicht weniger …

Die Marketing Abteilung von kann man durchaus als kreativ bezeichnen. Schon im September letzten Jahres machte das Unternehmen mit einer ungewöhnlichen Aktion bei Deutschlands Autofahrern auf den Shooter Homefront aufmerksam, indem sie ihnen „Beschlagnahmt“ Zettel hinter die Scheibenwischer packten. Die neue – nicht weniger ungewöhnliche Aktion – ging jetzt allerdings voll daneben.

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Die Aktion mit den Beschlagnahmt Zetteln dürfte bei dem ein oder anderen Autofahrer sicherlich erst einmal für einen kurzen Panikmoment („Scheiße, Strafzettel!“) gewesen sein, der dann einem großen Fragezeichen wich.
Des Rätsels Lösung fand man nämlich erst, wenn man die auf dem Zettel angegebene Seite besuchte. Dort startet ein Video, bei dem für den unwissenden Besucher erst am Schluss klar wird, dass hier für ein Videospiel geworben wird.

Die neue Aktion ist auch kreativ gemacht, aber Gestaltung und Durchführung sind dabei weniger geglückt. Am Freitag wurde an viele deutsche Videospiele Blogger Werbung für Homefront in Form einer Zeitung, datiert auf den 1. März 2026, geschickt. Das große Titelbild, das die obere Hälfte der Zeitung aus macht, zeigt eine Armee beim Marschieren im Stechschritt und ist über die Überschrift „Die Besetzung der USA: […]“ gesetzt.

Bild via @firstmattheo

Bild via @firstmattheo

Soweit kein Problem. Da Homefront in einer unterdrückten und okkupierten Gesellschaft spielt, musste aber ein Titel her, der irgendwie „Freiheit“ und „Widerstand“ zum Ausdruck bringt. Also nannte man die Zeitung kurzerhand „Freie Deutsche Stimme“ und damit ähnlich wie die Parteieigene Zeitung der NPD „Deutsche Stimme“. Hinzu kommt noch, dass die Zeitung in einer Klarsichthülle verpackt und an die jeweiligen Blogger persönlich adressiert war, so dass diese vollkommen zu Unrecht – zumindest gedanklich – von einigen Mitmenschen in die rechte Ecke gedrängt werden dürften.
Abgesehen von dem missglückten Namen ist der Rest der Zeitung durchaus gut gestaltet. Weiter Bilder finden sich hier, hier, hier und hier.

Via ZockWorkOrange.de; Bild: @firstmattheo; Sonstige Bilder: @levelboss

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15 Kommentare

  1. lol wie schlimm :-)

  2. Hu.. ganz schlimm… da ist ja netmal die News wert ;)

  3. Das mit den Kleinanzeigen ist ja geil !!

  4. wo gab es die denn ? ich hätte gerne eine Zeitung :P

  5. Die Kleinanzeigen sind der Hammer, echt gute idee :) ma sehn wie das game wird ….. (denn cod mw 2 is ja nicht der Burner ) (aber ich werde mir dieses game nicht am ersten tag kaufen …. hoffe es wird gut)

  6. richtig geile aktion. endlich mal wieder einfallsreiche werbung. meist ist es ja heutzutage so das man sich nur noch denkt: "ohh gott wie dämlich".

  7. Fand ich die Marketingidee von BlackOps aber besser, also die Geschichte mit den verschickten USB-Sticks und den zu entschlüsselnden Cypt-Codes.

  8. epic fail :D

    das spiel wird sowieso ein scheiß

  9. @ Darknomis

    So ein dummer Kommentar! bist bestimmt Hellseher oder hast das Spiel schon gespielt. *Kopf schüttel*

  10. Fuel of War war auch von KAOS – ich hatte mir viel davon versprochen und gekauft – nach drei Monaten verschenkt.

    Die tun noch weniger für User als CoD Entwickler. Erstmal abwarten wie es ankommt und läuft.

  11. ich hab auch so eine "zeitung" und find sie echt klasse. auf sowas muss man erstmal kommen. respect. was jetz aber die komischen blogger wollen? brechen eine übelste negativwelle vom zaun, weil die nachbarn ja ach so schlimm von denen denken könnten… jaja ich leg auch für jeden meiner 13 nachbarn meine hand ins feuer…. so ein quark echt lächerlich

  12. @ Ice-Man

    In der aktuellen PC Action war so eine Zeitung dabei. Darüber hinaus ist da ein ausführlicher Bericht über Homefront. Allerdings wird da überwiegend über den Singleplayer geredet und viel gespoilert. Jedenfalls war die Redaktion begeistert, hatte aber auch was auszusetzen. Die KI soll relativ dumm sein und auch technisch sei das Game ziemlich altbacken. Extrem hochgelobt, wurde die Atmosphäre.

  13. danke für die info Ripuli :-)

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