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Das war die gamescom 2010!

Total: 0 0 0 0 0 0 0 0254.000 Besucher insgesamt, 505 Aussteller, 120.000 Quadratmeter Ausstellfläche. Mehr Hallen als letztes Jahr, breitere Gänge – die gamescom hat aus dem riesigen Gedränge des vergangenen Jahres durchaus gelernt. Und unter den 18.400 Fachbesuchern tobten auch wir uns ein wenig aus. Was wir erlebten, könnt ihr hier nachlesen. …

254.000 Besucher insgesamt, 505 Aussteller, 120.000 Quadratmeter Ausstellfläche. Mehr Hallen als letztes Jahr, breitere Gänge – die gamescom hat aus dem riesigen Gedränge des vergangenen Jahres durchaus gelernt. Und unter den 18.400 Fachbesuchern tobten auch wir uns ein wenig aus. Was wir erlebten, könnt ihr hier nachlesen.


Vom Fach: Jens,Arne, Robin und Oliver (v.l.n.r.)

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Oliver („Zeroloop“), Robin („Col.J.R.Blade“), Jens  („JLee“), Torsten („Lessing“), Arne („Eisenarsch“) und Patrick („tchibomann“) waren am Medien- und Fachbesuchertag  sowie am Donnerstag vor Ort, Freitag kam noch Jan („`Don<3“) als Nachzügler hinzu.

Vom Fach

Es ist schon sehr entspannend am Mittwoch mit gerade einmal 18.400 Fachbesuchern und Medienvertretern ohne großes Gedränge über die gamescom zu schlendern. Trotz der recht überschaubaren Fachbesucherzahl hat man auch hier recht schnell sehen können, wo das eigentliche Interesse hin ging: World of Warcraft, Crysis 2, Medal of Honor, Portal 2, Microsoft Kinect und Sony Move sowie auch 3D-Games. Alle Stände waren relativ gut besucht. Call of Duty: Black Ops? Überraschenderweise: weniger. Nicht einmal für die gamescom-Topgames nominiert, hielten sich auch die Fachbesucher bei Black Ops recht zurück, zumindest mehr als bei Modern Warfare 2 im vergangenen Jahr.

Unantastbar

Wir durften, mit bestem Dank an Activision, am Mittwoch um 13:30 Uhr mit Josh „JD_2020“ Olin über Black Ops sprechen. Leider war dieses Gespräch trotz der „Quasi-Exklusivität“ – denn die drei anderen Reporter, die für das Interview geladen waren, sind nicht erschienen – nicht sehr Aufschlussreich. Zusammenfassend kann man lediglich sagen: Steam ja, nur in welcher Form ist nicht ganz klar. Mod-Tools ja, nur in welcher Form und wann genau ist ebenfalls nicht klar. Dedizierte Server ja, aber man ahnt es schon: Es ist nicht klar in welcher Form. Andauernd wurde auf den 01. September 2010 verwiesen, wo weitere Details zum Multiplayer in Los Angeles veröffentlicht werden sollen. Dazu noch massiv Blood&Gore-Effekte, die in Deutschland wieder zur Indizierung (oder gar Beschlagnahmung der Internationalen Version wie bei Modern Warfare 2 geschehen, hier wurde per Steam die Uncut-Version in DE gesperrt. Selbiges könnte durchaus mit Black Ops passieren…) führen könnten oder werden, minimal gepimpte Modern Warfare 2-Grafik mit vielen Elementen aus World at War [Anm. an Activision: wann, verdammt noch mal, setzt ihr eine NEUE Engine mit DX10/11 ein?!] und so weiter. Quasi alles kalter Kaffee.

Für uns stellte sich eigentlich nachfolgend eine Frage: Was hatte Black Ops auf der gamescom verloren? Keine anspielbare Version,  weder Public, noch hinter den Kulissen. Keine wirklich neuen Details, auch wenn immerhin „neue“ Szenen gezeigt wurden die mehr den Stil eines Extended Gameplay-Trailers hatten. Von Story eigentlich kaum eine Spur, es regierte das Messer und der sprichwörtliche Holzhammer. Alles in allem hätte man Black Ops auch via Video und ohne Kino auf einer Großleinwand in einer Schleife zeigen können. 2-4 Stunden Wartezeit am Samstag, nur um einen Teil der Blackbird-Mission sehen zu können, ist etwas… nunja, daneben.

Antastbar

Electronic Arts machte das mit Medal of Honor schon deutlich besser: Auch wenn der Stand ruhig deutlich größer hätte ausfallen dürfen, Medal of Honor war wenigstens auf PC und Konsole anspielbar. Auf PC sogar über drei Screens, so wie wir es auch in Los Angeles schon gesehen hatten. Höchst gewöhnungsbedürftig, doch es lief wie schon damals einwandfrei. Auch wurde eine andere Map als im Betatest zur Verfügung gestellt und man konnte hie und da durchaus Veränderungen am Spiel feststellen. Unter anderem teilte DICE mit, dass sie an den Waffensettings und der Hit-Erkennung geschraubt haben. Außerdem muss man jetzt nicht mehr nach Munitionskisten suchen – einfach eine liegengebliebene Waffe des Gegners aufsammeln und weiter geht’s.  Mit einem Urteil allerdings warten wir bis zum Release des Spiels, denn selbstverständlich ist es nicht wirklich möglich in einer halben Stunde sämtliche Fortschritte zu erfassen und zu beurteilen.

Fangeschenke

Auch wenn wir selbst da kaum Interesse daran haben – wir gehen schließlich nicht zur gamescom um uns die Taschen zu füllen – so ist uns doch noch eines bei Black Ops aufgefallen: Wo ist das Merchandising? Medal of Honor, Crysis 2 („I love NY“), World of Warcraft, ab und an Alternate, Razer, vor allem aber XMG/Roccat – überall gab es Merchandise für die Kundschaft. Zwar bedeutend weniger als letztes Jahr und wesentlich weniger noch als in Leipzig; aber Activision und Black Ops Merchandise? Nada, nichts. Ziemlich Fan-unfreundlich, wenn man das so notieren darf. Vor allem in Anbetracht der Größe des Franchise, den Milliardenumsätzen und so weiter. Kundenbindung – nicht nötig?

EA? (!)

Apropos Electronic Arts. Man kommt nicht umhin zu sagen, dass uns, wenn uns ein Publisher dieses Jahr zugegeben etwas mehr als ein wenig beeindruckt hat, dieser tatsächlich Electronic Arts heißt. Bei vielen ist der Publisher ein Dorn im Auge: Qualität der Spiele ist nicht in Ordnung, Kopierschutzquälereien und dergleichen verärgern nun mal die Kunden. Doch wir haben durchaus den Eindruck, dass EA aus der Vergangenheit gelernt hat.

Während seitens Activision dieses Jahr [noch!] nichts wirklich Nennenswertes gab, wilderten wir in anderen Gefilden. Abgesehen davon, dass EA uns schon nach Los Angeles zum Medal of Honor Community Day eingeladen hatte und uns das allein reichlich angenehm überraschte, so lud uns EA dieses Mal inklusive Übernachtung und Fachbesuchereintritt nach Köln ein. Zusammen mit fast unzähligen weiteren Communities – unter anderen seien einfach mal CnCSaga.de, BF-Games.net und spieler-daten.de genannt –  durften wir in der EA Community Lounge eine Medal of Honor und Crysis 2 Präsentation verfolgen und auch beides in aller Ruhe spielen.

Alles, was wir so zu Crysis 2 erfahren haben, könnt ihr in diesem gesonderten Bericht nachlesen. Zu Medal of Honor können wir dank des Trips nach Los Angeles nicht so viel Neues berichten. Wir sahen eine neue Singleplayer-Mission, die dann allerdings auch recht stark an Call of Duty: Black Ops erinnerte. Die Aufgabe war es in einem Apache Helikopter-Duo Talibanstellungen ausfindig zu machen und auszuräuchern. Anders als bei Black Ops bedient man jedoch nicht den Heli, sondern die Geschütze. Grafisch durchaus in Ordnung auch auf Grund der authentischen Umgebung, doch man sah auch hier an der einen oder anderen Stelle die schon leicht betagte Engine in Aktion. Manche Objekte wie Felsen, Büsche und dergleichen wurden erst ab einer gewissen, recht geringen Distanz überhaupt erst oder dann erst in detaillierter dargestellt. Bei einem Helikopterflug natürlich etwas unschön, liegt die Sache in der Natur, dass man in der Luft weiter blicken kann. Als Gegenbeispiel sei die Dunia-Engine (FarCry2) genannt, die in der Lage ist auch auf recht lange Distanzen hin (fürs Auge) äußerst detailreich zu arbeiten.  Dennoch, wir sind auf das Endprodukt gespannt.

Und sonst?

Nicht nur Shooter waren von Interesse. Arne machte die eine oder andere Rennstrecke unsicher. In der EA Community Lounge war es gar möglich in einem  Rennsitz Platz zu nehmen, der über diverse technische Spielereien in der Lage war die Straßenunebenheiten, Kiesbette und den ein oder anderen Frontalcrash in die Streckenbegrenzungen an Arnes  Bobbes weiterzuleiten. Den Rundenrekord im VW Scirocco hat er leider nicht geknackt, ebenso wenig wie Oliver, der dank seines Berufes regelmäßig Fahrertrainings absolvieren muss und daher eigentlich im Vorteil sein sollte… Schäm dich!

Man hätte sicherlich noch einiges mehr abklopfen können. Es gab zahlreiche MMOs, Jump’n’Run Games und so weiter. Doch wie heißt es so schön: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Also, vorerst zumindest.

Was es dieses Jahr auffallend wenig gab: Karaoke- und andere Musikgames. Während vergangenes Jahr Rockband Guitar Hero und andere Musikstände sich geradezu durchweg in Spuckweite befanden, war es dieses Mal ungewohnt ruhig um dieses Spielgenre. Zum Glück, mag man meinen. Laut genug war es dennoch und hier und da wär man dann doch lieber mit Ohrschonern an den Ständen vorbei gegangen…

Hardware war dieses Jahr ebenfalls ein recht stiefmütterlich behandeltes Thema. Neuvorstellungen? Außer bei Razer („Blackwidow“) und Roccat („Kone[+]“) wären eigentlich nur noch Sony („Move“) und Microsoft („Kinect“) zu benennen. Gerade letzteres enttäuschte eigentlich auf ganzer Linie: Die Technik ist (erwartungsgemäß) nicht wirklich ausgereift, es ist ein deutlicher „Inputlag“ zu sehen gewesen und die Spiele selbst sind auch eher in der Kategorie „Kindergarten“ einzuordnen. Gut, was will man von vollständig körper- und gestengesteuerten Spielen auch groß erwarten? Sonys Move machte da schon etwas mehr her. Die an Nintendo Wii angelehnte Steuerung zeigte sich recht ausgereift, reagierte schnell und präzise.

3D war auf der Messe kein kleines Thema mehr, auch wenn sich die Beispiele recht in Grenzen hielten. Hie und da konnte man das ein oder andere (Racing-)Game in 3D genießen. Im Nvidia 3D Kino wurden diverse Vergleiche gezogen, unter anderem wurden einige Szenen aus dem Spiel Batman: Arkham Asylum im 2D und 3D-Vergleich gezeigt. Fazit des 3D-Hypes: Nervig und unausgereift. Teilweise sah man doch mal doppelt oder gar unscharf, weil das Auge von nicht exakt überlappenden Bildern irritiert wurde. Nicht selten wirklich schön anzusehen (insbesondere Batman: Arkham Asylum), aber potentiell nichts für die meisten Dauergamer.

Abseits

Doch, was tut man Abseits der gamescom? Richtig: Schön Essen und Trinken gehen. In Köln gibt es einige richtig gute Brauhäuser mit lecker Kölsch. Von „das geht runter wie Wasser“ bis „sehr malzig“ und „recht herbe“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wen der Zufall mal nach Köln treibt, der sollte unbedingt das Päffgen besuchen. Wir hatten im kleinen Kreise dort wirklich viel Spaß bei klasse Kölsch und dem Brauereigeheimnis. Absoluter Insidertipp!

Abseits der gamescom kam aber auch Electronic Arts wieder ins Spiel, was wir so kaum erwartet hatten. Freitagabend lud EA zum Koreaner ein, schick und lecker Barbeque genießen. Der ein oder andere durfte sich auch über ein Geschenk freuen: Einer der eingeladenen Gäste gewann gar eine neue Playstation 3!


Samstagabend dann öffnete die EA Sports Bar  (Im Zollhafen 17, Köln – Website) direkt am Rhein bei bestem Kölner Sommerwetter ihre Pforten zur Communityparty. Selbstredend nur für geladene Communitygrößen, EA Mitarbeiter und Spieleentwickler. Es gab ein reichhaltiges Buffet, Softdrinks und massenweise Kölsch und gute Laune für umme. Ein wirklich toller Ausklang einer teils mageren aber trotzdem interessanten gamescom 2010!

Geehrt

Eines allerdings muss noch erwähnt werden. EA ließ es sich nicht nehmen und ehrte vier Communitys für ihre großartigen Leistungen der vergangenen Jahre. Unter anderem hat die Fansite zu Command & Conquer CnCSaga.de (seit 2010 von EA offiziell unter Fan-Site-Lizenz genommen) einen Award für „Herausragende Arbeit auch in schwierigen Zeiten“ erhalten.

Wir finden, eine äußerst lobenswerte Geste eines Publishers, der sich wirklich bemüht gute Leistungen entsprechend zu würdigen. Da sollte sich der ein oder andere Publisher gerne eine Scheibe abschneiden und mehr auf die Communitys zukommen – wie wir es vor wenigen Wochen in unserer Kolumne angesprochen hatten.

Fazit

gamescom 2011 – wir kommen wieder!

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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