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Call of Duty: Ghosts – Multiplayer Reveal Event in Los Angeles

Total: 4 0 0 0 0 0 0 0Hartes Brot Ja, herrlich. Ein 12-Stunden-Flug nach Downtown, Los Angeles. Zuerst von Hamburg aus nach Düsseldorf, wo man sich mit einer ganzen Meute Deutscher (und einem österreichischen) Call of Duty Repräsentanten traf und gemeinsam über den ja nicht ganz so kleinen Teich flog. 16 Stunden Reise für …

Hartes Brot

Ja, herrlich. Ein 12-Stunden-Flug nach Downtown, Los Angeles. Zuerst von Hamburg aus nach Düsseldorf, wo man sich mit einer ganzen Meute Deutscher (und einem österreichischen) Call of Duty Repräsentanten traf und gemeinsam über den ja nicht ganz so kleinen Teich flog. 16 Stunden Reise für ein Spiel? Bekloppt, sach ich euch. Total bekloppt.

Aber gut, was macht man nicht alles, um für euch an erste wirklich konkrete Informationen zu CoD: Ghosts zu kommen, ne? Eben.

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Am vergangenen Dienstag, den 13. August, flogen wir nach LA, kamen relativ pünktlich an und mussten dann, wie jeder andere Hans und Franz, der in die USA einreisen will, durch die Passkontrolle. Letztlich erreichten wir dann gegen 19 Uhr unser Hotel, dem „The Luxe City Center“ an der Figeroa Street. Noch schnell was im Diner „Pentry“ – wo verdammt reichlich und lecker Essen aufgetischt wurde –  mampfen, bevor es dann nach der langen Reise in den wohl verdienten Schlaf ging. Ein hartes Brot…

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Das Event

…und kein kein Jetlag! Yes!

lässt sich natürlich nicht lumpen, is kla. Die Location? Das namhafte Event Deck des L.A. Live. Quasi auf dem Dach des dazugehörigen Parkhauses. Ein riesiges Zelt beherbergte den Raum für die live übertragene Pressekonferenz. Im größeren Rest des Zeltes dann die Zocker-Area. Dutzende Xbox-Stationen boten den Zockern aus Europa und USA einen ersten echten Eindruck von . Womit wir alle – nicht einmal der sonst so gut informierte und verschwiegene Christian Blendl, seines Zeichens PR-Manager Deutschland – nicht gerechnet haben: Auch an die PC’ler unter den Anwesenden wurde gedacht! Reeespekt und vielen Dank, ! Einige von uns hatten schon diverse Alpträume. Ego-Shooter auf Konsole zocken… Urgs!

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Der Ablaufplan sah Folgendes vor: Von 10:30 Uhr Ortszeit (also 19:30 deutscher Zeit) bis 11:30 Uhr die Pressekonferenz, anschließend von 12 Uhr bis 18 Uhr zocken. Ganze verdammte 6 Stunden zocken! Wunderbar, um sich einen ersten wirklich etwas ernsthafteren Eindruck zu verschaffen. Und für die Stärkung zwischendurch wurde auch gesorgt. Wie gesagt, Activision lässt sich hier wahrlich nicht lumpen…

 

Das Game

Jaja, schon gut, genug der Herumlaberei! Ich weiß, ihr wollt Fakten! Beeeekommta. Denn grundsätzlich ändert sich ja nicht viel. Alles alles wie immer, Einheitsbrei, Stagnation. Langweilig, clean, schnöde, blöd. Einfach nur zum….




Spaß beiseite. Ich denke, ich darf behaupten, dass wir alle recht „beeindruckt“ waren, was Activision beziehungsweise hier gezeigt haben. Leider ist es ja so, dass wir keine völlig neue Engine spendiert bekommen. Es ist die Maschine aus Modern Warfare 3, aber immens aufgebohrt. Laut eigener Aussage wurden 80 Prozent der Engine überholt. Die Grafik soll auf PC beispielsweise auch deutlich besser aussehen als auf Konsole – und ja, sogar besser als auf den neuen Next-Gen Konsolen! Das hat [Anm.: siehe folgendes Foto, danke nochmals an den wunderbaren Ulrich Wimmeroth für die Möglichkeit dem Interview beizuwohnen!] im persönlichen Interview betont.




Doch nicht nur die Grafik wurde aufpoliert, auch das Soundsystem wurde nochmals erheblich verbessert. Man hört die Gegner früher und kann präziser orten, aus welcher Richtung sie kommen. Auch wurden gewisse Detailverbesserungen wie die Reaktion der Umwelt auf Explosionen vorgenommen.

Zerstörung? Check!

Richtig gut ist aber die Tatsache, dass Infinity Ward hier einige Zerstörbarkeit und – manchmal vielleicht ungewollte – Interaktion mit der Umwelt eingeführt hat. Ich meine, es mag zwar vielleicht übertrieben sein, dass eine Tankstelle explodiert und umkippt, wenn man auf sie schießt – aber hey, es kommt verdammt nochmal geil! Auch gibt’s versteckte Fallen, die vom Spieler ausgelöst werden. Ich glaube, das ein oder andere mal bin ich in so eine getappt – einer der WTF-Momente, die in so kurzer Zeit nicht so einfach reproduzierbar war, da man sich die Maps ja nicht so sehr genau anschauen kann, wenn man sich zu zwölft auf dem Server auf die Füße trampelt. Und ja, das war nur einer, der WTF-Momente…



 

Apropos Server!

Nein. Wir wissen nicht, ob es freie dedizierte Server geben wird. Ich persönlich glaube, von diesem Gedanken müssen wir uns schlichtweg verabschieden. Aber: Mir scheint, dass wir vor Ort auf einem dedizierten Server gezockt haben, der Connectvorgang ist exakt gleich wie in Black Ops 2 und auch das „Feeling“ im Spiel spricht dafür. Verifizieren konnte ich das leider nicht, aber ein kleiner Lichtblick, wenigstens.

Apropos „auf den Füßen trampeln“!

Eine der drei angespielten Maps, Whiteout, ist im Vergleich zu den bisherigen Maps relativ groß. Auch Mark Rubin bestätigte im Inteview, dass es sich um eine deutlich größere Map als sonst handelt. Es werden wahrscheinlich ein paar mehr größere Spielwiesen kommen – vermutlich hat Infinity Ward hier ebenfalls die Engine modifiziert um etwas mehr Platz zu schaffen. Die anderen beiden Maps, Strikezone und Octane, waren jedoch typisch Call of Duty-Sized. Klein, verwinkelt, Camperlastig.

Gameplay und Gamemodes

Vom Gameplay her würde ich behaupten, ist es mit Black Ops 2 vergleichbar, eventuell an einigen Stellen sogar entschleunigt. Das mag an der etwas größeren Map gelegen haben, die anderen beiden Maps Strikezone und Octane sind wie gesagt etwas kleiner.




Doch gegen die kleineren Maps und das Camperproblem gibt’s eine kleine Abhilfe. Der neue Modus „Cranked“. Bei dem hier habt ihr nach dem ersten Kill nur 30 Sekunden Zeit, um den nächsten Kill zu machen. Schafft ihr das nicht, explodiert ihr. Klingt lustig, ist aber so! Und genau das bewirkt, dass ihr euch bewegen MÜSST. Wunderbar! ich glaub, ich spiel nur noch Cranked. Hoffentlich Hardcore-Cranked. Übrigens, offiziell wurde der Modus NICHT von Crank, dem Film, inspiriert. Das Augenzwinkern von Mark Rubin beim Interview übersehen wir einfach mal…




Cranked wurde auch live während der Pressekonferens von einem Team Navy Seals und einer Auswahl Elite-Zockerer angespielt. Sehr interessant und dynamisch. Ich frag mich immer noch, wie man auf Konsole so zocken kann…




Oder Search and Rescue! Ebenfalls ein „neuer“ Modus. Hier müsst ihr wie bei Search and Destroy eine Bombe platzieren oder einen der beiden Bombenlegeplätze verteidigen. Der Unterschied ist, dass ihr eure Teammitglieder, die niedergemäht wurden, „wiederbeleben“ könnt in dem ihr die fallen gelassene Hundemarke einsammelt. Sammelt ihr die Hundemarke eines gerade ausgeschalteten Gegners ein, so ist dieser definitiv für die aktuelle Runde vom Platz verwiesen. Sehr interessanter Spielmodus!
Dem noch nicht genug, gibt es jetzt Extrapunkte für das Ausschalten des erst- und zweitplatzierten Gegners. Ist ja auch etwas mehr Arbeit, die sich lohnen soll, nech? Außerdem lassen manche Gegner kleine Aktenkoffer fallen, die man aufsammeln kann. Sie enthalten kleine Quests, wie beispielsweise innerhalb einer gewissen Zeitspanne einen Gegner mit der Zweitwaffe niederstrecken. Warum man darauf achten sollte? Ganz einfach. Erfüllt man die Aufgabe, kann man ein Care Package anfordern. Das ganze läuft dann unter dem Namen „Field Orders“.

Neben dem Singleplayer und wird es auch wieder einen Coop-Modus geben, den man mit bis zu 6 Leuten zusammen spielen kann. Auch wird es einen „Squad Modus“ geben, bei dem ihr entweder mit realen Personen in Squads spielen könnt, oder auch zusammen oder allein gegen eine „stark verbesserte“ KI antreten könnt.

Geperked, Vercustomized und Co.

Satte 20 neue Killstreaks wird der Multiplayer von Ghosts haben. Zur Freude vieler hat Infinity Ward hier an einer ganz entscheidenen Stelle Hand angelegt: Luftangriffe wurden entschärft, stattdessen werden viele alternative Streaks eingeführt. Wir müssen also weniger nach oben schauen. Welche Killstreaks es geben wird ist weitgehend unbekannt. Bekannt ist aber, dass man Riley, den Schäferhund, herbeirufen kann.




Auch neu: Charakter Customization. Man kann bis zu 10 Charaktere – Soldaten – anlegen, sozusagen sein eigenes Squad. Jeden einzelnen kann man auf bis zu 10 Prestige-Level hochleveln. Und, was sicherlich viele weibliche Zocker sehr freuen wird: Man kann nun den eigenen Charakter frei einrichten. Ob Frau, Mann, Schwarz oder weiß – alles möglich. Und zusammen mit den zahlreich überarbeiteten und neuen Perks, den 30 neuen Waffen, dazugehörigen Aufsätzen und Tarnungen, taktischen Granaten, Messer und so weiter entstehen über 20.000 mögliche Kombinationen. Wenn man mich fragt – eigentlich too much. Aber hey, jeder, wie er mag!



 

Esportler und Clans aufgepasst!

Auch für euch gibt’s Neues. Oder vielleicht auch nicht, denn einiges wurde von Black Ops 2 übernommen. Dennoch, sämtliche Clanfeatures wurden verbessert und um neue Funktionen erweitert. Wie z.B. der Clan-Emblem Generator. Richtig gut: Es wird eigene Clan-Playlists geben. Nie wieder mühsam Clanwars organisieren! Zumindest wenn es richtig funktioniert. Weiß man ja nicht.



 

Neue Apps

Für jene, die auch unterwegs zu ihrem Spieler-Account auf dem Laufenden sein wollen, gibt es im Herbst diesen Jahres neue bzw. überarbeitete Smartphone-/Tablet-Apps für Elite. Die wurden nochmals kräftig aufgebohrt und sollten euch diverse Möglichkeiten geben eure Spieler-Avatare zu managen, sowie mit euren Zockerkollegen in Kontakt zu bleiben.



 

Cross Platform

Spieler, die gerade noch eine Xbox 360 oder eine PS3 besitzen und sich hier Ghosts zulegen wollen und Bedenken haben, ob man beim Wechsel auf eine Next-Gen Konsole Probleme haben wird, sei folgende Entwarnung mitgeteilt: Ihr könnt euren Xbox 360 bzw. Playstation-Account auf die neue Next-Gen Konsole übernehmen. Ihr braucht euch kein neues Vollpreisspiel besorgen und auch alle bereits existierenden Statistiken werden übernommen!

Soundtrack

Eine kleine Randnotiz: Eminem hat sein, ähm, sagen wir bedingt vorhandenes „musikalisches Talent“ beigesteuert. Auf der Pressekonferenz wurde sein neuer Titel, dessen Name leiiiiiider leider entfallen ist, gespielt. *Gäääähn* [Anm. d. Autors: Sorry, beim Verfassen dieses Berichts ist es gerade 3 Uhr Nachts in LA geworden.]



 

Der größte WTF-Moment!

Den absolut größten WTF-Moment hatten wir alle auf den beiden Maps Strikezone und Octane. Ich bin mir selbst leider nicht ganz im Klaren, wie ich das nun genau geschafft hatte, aber ich hatte es einmal geschafft. Ich vermute, dass ich über ein zufällig gelöstes „Field Order“ einen „Odin Strike“ (Danke Mark, für die Aufklärung im Interview! Sehr geil, pardon.) angefordert habe. Was hier passiert? Ganz einfach: Man schaltet das gesamte gegnerische Team mit einem „göttlichen“ Luftschlag aus und zerstört – nein, jetzt wirklich im ernst! – die komplette Map. Eben war sie noch intakt, im nächsten Moment steigt man auf der gleiche Map wieder ein, mit dem Unterschied, dass sie vollkommen zerstört ist. Und das, das muss man Infinity Ward einfach lassen, ist absolut klasse umgesetzt. Ein epischer WTF-Moment, wenn man den erst einmal realisiert hatte.

 

Das Fazit

Ich habe jetzt sicherlich Tonnen an Punkten, die man erwähnen könnte, vergessen. Eventuell fasse ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal alles zusammen, falls notwendig. Wenn ich denn Zeit hab, denn diese ist bei mir zurzeit leider auch Mangelware.

Aber wie dem auch sei: Infinity Ward hat es durchaus geschafft mich positiv zu überraschen, wenn auch nicht bis in die Zehenspitzen zu begeistern. Einiges wird viel komplexer, wie z.B. Character Customization mit über 20.000 Möglichkeiten, viele neue Perks, Waffen und so weiter. Andererseits zeigte IW hier aber auch, dass viele neue Überlegungen und Ideen in die Entwicklung flossen. Man kann nicht sagen, dass hier ein Paukenschlag stattfindet, man kann aber getrost behaupten, dass Infinity Ward die Call of Duty Reihe würdig in das zehnte Jubiläumsjahr führt. Eine komplett neue Engine wäre natürlich schön gewesen, aber auch sehr teuer und trägt das Risiko eines massiven Fehlschlags. Auch dass Infinity Ward an den Esport gedacht hat, muss man lobend erwähnen.

Meine Meinung: Infinity Ward hat bei Call of Duty: Ghosts viele neue und gute Ideen umgesetzt, die Engine immens aufgebohrt, nervende Faktoren wie übermäßig viele luftunterstützende Killstreaks entschärft. Soweit, so schön das! Bin gespannt auf den 5. November.

Achja, und auf den Rückflug freue ich mich… Der übrigens Zeitgleich mit Veröffentlichung dieses Berichtes ist. Yeah.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

4 Kommentare

  1. Herrlich, Danke Patrick das du für uns vor Ort warst. Es best also noch Hoffnung für CoD ;)

  2. Toller Bericht!
    Freie dedizierte Server, hhmm , seit BO2 habe finde ich es gar nicht schlecht, wenn es sie nicht gibt.
    In 11 Tagen (reine Spielzeit) habe ich nicht einen Cheater gesehen. Was sicherlich auch darauf beruht, dass es keine freie dedizierte Server gibt. :)

    Haben die Jungs/ Mädels vielleicht einen Funken Hoffnung für die PCler in Sachen Elite gelassen?

  3. Top Bericht Partick

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