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Medal of Honor Exclusive Preview: Singleplayer

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Allgemeines

Seit längerem ist bekannt, dass EA Los Angeles den Singleplayer von Medal of Honor entwickelt und als Basis die Unreal 3 Engine dient. Das allein dürfte bei „Insidern“ die Alarmglocken schallen lassen, denn auch das – milde ausgedrückt – nicht wirklich erfolgreiche Medal of Honor: Airborne basiert ebenfalls auf dieser Engine. Vielfach bemängelt wurde die KI, die Effekte, die Animationen, das Scripting und die Trigger, die man auslösen muss um den SP weiterspielen zu können. Alles in allem: Ein Game, dass man schnell beiseitelegt. Und die Vorgänger waren ebenfalls nicht wirklich deutlich besser. Einzige Ausnahme: Medal of Honor: Allied Assault. Die MoH- Community würde, und dessen ist sich EA Los Angeles auch bewusst, gerne ein neues MoHAA haben.

Genau aus diesen Gründen hält EA LA direkten Kontakt zum amerikanischen Militär. Lt. Col. Greg Bishop vom US Marine Corp steht den Entwicklern mit Rat und Tat zur Seite und sorgt dafür, dass die Story möglichst authentisch wird. Einiges, was sich die Entwickler ausgedacht hatten kam weniger gut an, anderes hingegen berührte Bishop sowie andere Beteiligte.  Insbesondere der letzte Trailer, „Leave a message“, war dies der Fall: Er wurde von den Reviewern einhellig abgenickt. Eben weil dies ganz genau so geschieht – kein Soldat würde je seiner Familie beunruhigende Details seiner Mission mitteilen. Egal, was da kommen mag.

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„Leave a message“ – dieser Trailer berührte die Reviewer

„Tier 1“ – diesen Namen hört man andauernd in Verbindung mit dem diesjährig erscheinenden Medal of Honor. Wer ist „Tier 1“? Der Name beschreibt keine bestimmte Person, sondern die beste Truppe, die ein jede Organisation zu bieten hat. Und das hat nicht einmal etwas mit dem Militär direkt zu tun: Es gibt beispielsweise auch die sogenannte „Tier 1 Presse“ – also die wichtigsten Redaktionen eines jeden Landes. Wenn man so will, könnte man behaupten: Wir sind das „Tier 1“ der Call of Duty Community in Deutschland. BF-Games.net ist das „Tier 1“ der Battlefield-Fans in Deutschland. Tun wir aber nicht, auch wenn manch einer dies vielleicht tatsächlich so sehen mag.

EA Los Angeles hatte neben den üblichen militärischen Kontakten auch Kontakt zu einer ihrer „Tier 1“ Einheiten, welche Spezialeinsätze in Afghanistan und anderen Gegenden erfolgreich absolvierte. EA legt, das kann man durchaus sagen, hohen Wert auf Authentizität, denn sämtliche Kritikpunkte, die über die Interviews angesprochen wurden, sind letztlich auch umgesetzt worden. Auch hatte dieses Team grundsätzlich das letzte Wort – wenn ihnen irgendetwas nicht passte, nicht den Fakten entsprach oder zu viel zeigte, dann wurden diese Punkte geändert, bis es passt. Beispielsweise die Animation des Waffennachladens: „So laden wir die Waffen aber nicht nach. Kommt, wir zeigen euch wie WIR das machen“. Goodrich gab auch zu, dass deren Variante die „elegantere“ ist.

Doch auch damit allein gab sich EA nicht zufrieden. So besuchten die Entwickler diverse Orte in Afghanistan und anderen Ländern, machten Fotos, nahmen Umgebungsgeräusche auf und setzten diese Eindrücke im Spiel um. Man zeigte uns Vergleiche zwischen der Realität und dem, was sie  im Spiel umgesetzt haben. Durchaus beeindruckend, wie ähnlich sich beide sehen.

Natürlich darf man eines nicht erwarten: eine 1:1 Kopie der wahren Einsätze. Auch wenn EA sich bemüht so nah es geht die Story an der Realität zu orientieren, so verständlich ist die Tatsache, dass dies nicht möglich ist. Nicht, weil dies technisch nicht machbar ist, sondern aus militärtaktischen Gründen. Beispielsweise das „Stürmen eines Gebäudes“. Würde man dies 1:1 im Spiel nachstellen, wäre jedwede jahrelang einstudierte und erfolgreich erprobte Taktik der Spezialeinheiten für die Katz. Genau das respektiert EA – zumal einiges in Wirklichkeit weit weniger spektakulär abläuft, als man es sich dank diverser anderer Games und Filme vorstellt. Medal of Honor soll also authentisch, so nah wie möglich an die Realität kommen und dabei unterhalten. Das, so hatten wir den Eindruck, wird EA LA sicherlich gut umsetzen.

Story

Auch wenn die Story von politischen Ereignissen, dem Afghanistankrieg, gesteuert wird, so stellt Greg Goodrich, seines Zeichens Executive Producer, eines deutlich klar: Medal of Honor soll keine Dokumentation sein. Auch kein Spiel mit historischen Hintergründen. Es ist vollständig fiktiv, wenn auch zweifelsfrei ein aktuelles Thema als Basis herhalten muss. Es geht hier einzig um die Soldaten, die ihren Auftrag erfüllen. Darum, wie sie ihn erfüllen. Darum, was sie erleben. Darum, was sie sehen. Darum, wie sie handeln. Darum, was sie fühlen. Sie sollen als Menschen dargestellt werden, nicht als abgestumpfte „Haudruff“-Kerle, wie das zuletzt in Modern Warfare 2 durchaus Gang und Gebe war. Auch soll das Spiel verdeutlichen, wie abhängig die Tier 1 Teams von den Einheimischen des Landes sind, in dem sie operieren.Bisher wurde in der Regel diese Partei in den allermeisten Spielen als „Bösewicht“ dargestellt, was den Tatsachen üblicherweise alles andere als entspricht.

Man wird als Spieler gegen insgesamt drei verschiedene Feindtypen antreten, darunter auch die Al Quaida. In vier verschiedene Charaktere wird man schlüpfen, doch keine von denen wird man je zu Gesicht bekommen oder ihn sprechen hören. Eines der Teams, in denen man operiert, ist ein Ranger-Team. Ein Nameeines Charakters fiel aber: Man wird eine Figur namens „Rabbit“ spielen, die gleichzeitig auch die Hauptfigur ist. Warum Rabbit? Weil er ganze neun Kinder hat, nicht weil er sonderlich süß oder flink ist.

Vier Mann und ausreichend Feuerkraft – das ist alles, was ein Tier 1 Team braucht. Allerdings ist die kleine Spezialeinheit grundsätzlich und ohne Ausnahme auf das Militär angewiesen: In der uns gezeigten Szene muss beispielsweise eine AC130 angefordert werden, welche eine Kolonne Lastkraftwagen lahm legen soll, da man sonst unweigerlich entdeckt würde. Die Story ist damit natürlich sehr linear, zuweilen aber nach dem Gesehenen zu Urteilen durchaus abwechslungsreich, wenn auch manchmal nicht logisch. So befand sich das Team im Dorf auf Erhöhungen (Felskante, Hausdächer) gerade mal zwei Meter von einem gegnerischen Trupp entfernt. Diese wurde durch eine vorangegangene Explosion aufgescheucht und geht dieser Sache auf den Grund. Normalerweise wäre man doch besonders wachsam und würde nicht stumpf nach vorne schauen, sondern eben die Umgebung erkunden und das schlecht gedeckte Tier 1 Team unweigerlich entdecken, man müsste schon tierisch blind sein, wenn nicht. Dies war hier nicht der Fall – Nachbesserung zwingend nötig.

Der Schreiber der Story kommt im Übrigen aus einer Militärfamilie. Es wurden auch Filme wie „Mann unter Feuer“, „Der Soldat James Ryan“ und die Serie „Band of Brothers“ analysiert und zur Inspiration herangezogen, ohne Einzelheiten zu kopieren. Diese Tatsache, und die Tatsache, dass EA LA darauf bedacht ist sich der verschiedensten Meinungen habhaft zu machen, lässt auf alle Fälle hoffen, dass der Singleplayer durchdacht und authentisch wird.

Bezüglich des deutschen Jugendschutzes kann an dieser Stelle ebenfalls etwas gesagt werden: Eine (allzu starke) Zensur ist wohl relativ unwahrscheinlich. Zwar soll das Game durchaus „dirty“ werden, also einiges an Gewalt aufzeigen, doch soll dies keine exorbitanten Ausmaßen annehmen. Auch wir hatten nicht den Eindruck, dass über alle Maßen Gewalt zu sehen sein wird.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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