Call of Duty – Ein Spiel, drei Studios


Das, was Electronic Arts mit der Neuauflage von Medal of Honor ganz gut gelang, nämlich zwei Studios an einem Spiel arbeiten zu lassen, versucht Activision anscheinend jetzt mit Call of Duty. An der Fortsetzung von Modern Warfare 2 sollen aber nicht zwei, sondern sogar drei Studios gleichzeitig arbeiten.

Activision sagte zwar schon mehrfach, dass der Exodus im letzten Jahr die Produktivität von Infinity Ward nicht beeinflussen würde und das Studio mittlerweile auch wieder voll hergestellt sei, doch wie das L.A. Times Blog „Company Town“ aus „nahen und informierten Kreisen“ erfahren haben will, arbeiten neben Infinity Ward auch Sledgehammer Games und Raven Software an dem neuen Titel, der angeblich Modern Warfare 3 heißen soll.
Während Infinity Ward und Sledgehammer sich die Arbeiten an dem Einzelspieler teilen, ist Raven Software (Entwickler von Hexen, Soldier of Fortune und Singularity) für den Mehrspieler Modus verantwortlich. Gerade um letzteres Studio gab es Gerüchte, dass sie einen Call of Duty Titel entwickeln, nachdem man ein Job-Angebot vom dem Studio entdeckt hatte, in dem stand, dass man an einem „etablierten First Person Shooter“ arbeiten werde.
Sledgehammer musste für die Mitarbeit sogar die Arbeiten an ihrem eigenen Call of Duty Spiel unterbrechen.
Grund ist scheinbar, dass man bei Activision befürchtet, Modern Warfare 3 nicht bis November – dem üblichen Veröffentlichungsmonat – fertigstellen zu können. Angesichts der Tatsache, dass die Call of Duty Serie aber eines der Standbeine von Activision Blizzard ist (was Firmenintern durchaus schon kritisiert wurde) und sich besonders im Weihnachtsgeschäft gut verkauft kann Activision Blizzard nicht auf diesen Titel verzichten.
Quelle: Company Town

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