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MoH – NYT über Kriegsspiele


In der Online Ausgabe der New York Times ist heute ein ausführlicher, aber sehr interessanter Artikel über virtuelle Kriegsspiele im Allgemeinen und Medal of Honor im Besonderen erschienen. Der Autor Chris Suellentrop greift mit diesem Artikel die immer noch andauernde Kritik am Reboot der Medal of Honor Serie auf und hat dafür unter anderem mit Producer Greg Goodrich und den Soldaten, die beratend an dem Spiel beteiligt sind, gesprochen.

Nach einer allgemeinen Einführung über die Geschichte von virtuellen Kriegsspielen und dem Erfolg derartiger Spiele, kommt Suellentrop zum neusten Teil von Medal of Honor. Dabei geht er unter anderem auch auch die Finanzierung und das Budget von Videospielen ein und zitiert dabei Goodrich, welche Erwartung an das Spiel gestellt werden.

Den besten Einblick in das Budget von Medal of Honor bekam ich während eines Besuchs von Eletronic Arts in LA im Juni. Greg Goodrich, der verantwortliche Producer, sagte mir, dass, wenn sich das Spiel nicht mindestens drei Millionen Mal verkauft, „Ich nicht dazu in der Lage sein werde, einen weiteren Teil zu machen“.

Auch Einzelheiten zum Umfang der Entwicklung werden ausführlich beschrieben. So hat das Spiel mehr als 50 Schauspieler, die tausende Reihen an Dialogen in Paschtunisch, Arabisch und sogar Tschetschenisch sprechen. Für die Soundaufnahmen wurden auf einem Übungsgelände der US-Army, das einem irakischen Dorf nachempfunden ist, über 100 Mikrofone aufgestellt und die Waffen aufgenommen. Auch an Apache-Kampfhubschrauber hat man Mikrofone befestigt, um ihren Start, das Abfeuern von Waffen und die Landung aufzunehmen. Sogar an den Zielen, die die Hubschrauber beschossen, standen Mikrofone um den Einschlag aufzunehmen.
Suellentrop durfte zudem mit drei Soldaten, die an beratend an der Entwicklung beteiligt waren, reden. Für sie war es wichtig, dass das Spiel zwar authentisch wird, aber auch nicht zu weit geht.

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„Sie verkaufen Authentizität und Realismus,“ […] „Aber wir wollten sicher gehen, dass es nicht zu weit geht.“

Goodrich bestätigt das und sagt von den Beratern, dass sie dabei helfen das Spiel eher „authentisch und glaubwürdig“ als „getreu und realistisch“ werden zu lassen.
Interessant ist auch die Motivation einiger Soldaten als Berater bei der Entwicklung zu helfen. Dusty, einer der drei Soldaten, mit denen Suellentrop sprechen durfte, gab an, dass er den Job als Berater unter anderem darum annahm, um seinen Sohn zu beeindrucken.

„Der für mich wichtige Grund in das Spiel einbezogen zu werden war, dass ich meinen 19 Jahre alten Sohn beeindrucken konnte“, sagt Dusty. „Er war ganz erstaunt: ‚Dich? Sie haben dich gefragt? Nach deiner Beratung?‘ „

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