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Allgemein – Bayern will mehr staatlichen Einfluss auf die USK

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Die hat es in Deutschland nicht leicht. Von den Spielern wird ihr vorgeworfen, sie stufe Spiele vollkommen falsch ein und sei bei der Bewertung viele zu streng. Auch aus der Politik kommt von einzelnen Politikern Gegenwind, die der ebenfalls vorwerfen, Spiele vollkommen falsch einzustufen, dabei allerdings viel zu lasch zu sein. Das Bundesland möchte die daher reformieren und den staatlichen Einfluss, bzw. die Zusammenarbeit von und BPjM intensivieren.

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Letzte Woche wurde der Horro-Shooter „“ von EA ein sechstes Mal geprüft. Eigentlich war die Entscheidung schon nach der fünften Prüfung kurz vor Weihnachten gefallen: Keine Jugendfreigabe. Das bayerische Sozialministerium legte Einspruch gegen das Ergebnis ein und sorgte damit, dass das Spiel in das sog. „Appellationsverfahren“ musste (mehr zu den juristischen Gründen im sehr lesenswerten Blog Spielerecht.de).
Im Appellationsverfahren wird ein Spiel erneut geprüft. Dieses Mal allerdings von den Vertretern der obersten Landesjugendbehörden.
Letzte Woche war der Termin der erneuten Prüfung und auch hier kam man zu dem Ergebnis: Keine Jugendfreigabe!

Christine Haderthauer - Lizenz: CC-BY-SA 3.0 - von Seeteufel

Mit eben diesem Ergebnis ist Christine Haderthauer, „Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen“, überhaupt nicht einverstanden. Laut Chip Online, sei sie sogar „tief enttäuscht“. Frau Haderthauer findet es nämlich problematisch, dass Spiele nach einer Prüfung und Einstufung durch die USK von der BPjM nicht mehr indiziert werden können.
Sie kündigt bei Chip Online daher an, sich „auf Bundesebene für Verbesserungen im Bereich des USK-Verfahrens einsetzen, damit künftig eine Prüfung durch die Bundesprüfstelle auch dann möglich ist, wenn vorher schon eine Alterskennzeichnung durch die USK erfolgt ist“.

Sollte das aktuell geltende Verfahren wirklich geändert werden, bestünde für Publisher nach der Einstufung ihrer Spiele durch die USK keinerlei Rechtssicherheit mehr. Sie müssten dann jederzeit damit rechnen, dass eines ihrer Spiele von der BPjM überprüft und möglicherweise sogar indiziert wird.

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8 Kommentare

  1. Gut das Bayern nicht zu Deutschland gehört…

  2. somit währe die usk für publisher von ü18 spiele kommplett ueberflüssig und die spiele werden mit sicherheit auch nicht mehr beschnitten. Denn für was soll ein publisher dann noch eine USK anfordern das eh ü18 sein wird wenn es danach doch auf denn index kommen kann. Wissen die Politiker überhaupt das diese von dem volk gewählt werden und für das volk arbeiten müssen? denn sowas hat nur mehrkosten zuvolge und zugleich umsatzeinbussen der

    a.Publisher

    b. (und das ist für denn staat schlecht) für die vertreiber denn die verkaufen sicherlich weniger weil sie es nicht bewerben und ausstelen dürfen. somit auch weniger mwst und weniger steuereinnahmen allgemein.

    Dazu kommt das Politiker noch mehr macht bekommen als sie es haben sollten denn was zuviel macht bedeutet hatten wir alle schon mal in der Schule gehabt und wneige Leider auch real miterlebt.

    Mein Beileid habt Ihr

  3. Da wird sich rein garnichts in gewisser Weise "verstrengern" seit dem Gaming Mainstream ist.

  4. USK und BPjM stehen in regem Dialog und legen ihrer jugendschutzrechtlichen Prüfung identische Kriterien zugrunde. Dass es bisweilen Abweichungen in der Beurteilung von Spielen gibt, liegt in der Natur der Sache, denn sowohl bei der Selbstkontrolle als auch bei der Bundesprüfstelle entscheiden weisungsunabhängige Gremien, die auch von Spiel zu Spiel unterschiedlich besetzt sind.

    Die USK muss im Rahmen des so genannten Zweifelsfallverfahrens nach § 14 Abs. 4 JuSchG auch heute schon vorab eine Einschätzung der BPjM einholen, wenn das dortige Gremium sich nicht sicher ist, ob von einem Spiel eine Jugendgefährdung ausgeht. Die Bundesprüfstelle trifft dann zwar keine verbindliche Entscheidung über eine Indizierung, gibt der USK aber ihre Einschätzung bekannt. Daran dürfte sich die USK in der Praxis stets orientieren und einem Spiel, welches das Gremium der BPjM für jugendgefährdend hält das Kennzeichen verweigern.

    Angesichts dieses Verfahrens wäre mit einer Indizierungsmöglichkeit für gekennzeichnete Spiele nichts gewonnen, aber viel Rechtssicherheit für die Spielebranche verloren.

    • Angesichts dieses Verfahrens wäre mit einer Indizierungsmöglichkeit für gekennzeichnete Spiele nichts gewonnen, aber viel Rechtssicherheit für die Spielebranche verloren.

      Genau das ist das Problem, was ich ebenfalls sehe. Große Publisher wie EA, ATVI oder UbiSoft werden keine Probleme haben vor das Verwaltungsgericht zu ziehen und die Entscheidung der BPjM anzugreifen.
      Für kleinere Publisher oder Indie Games Entwickler ist das aber eine untragbare Gefahr. Eine Indizierung muss natürlich nicht notwendigerweise zu einem Verkaufsverbot führen, aber die damit verbundenen Einschränkungen sind für kleinere Unternehmen enorm. Wie soll ein kleiner Entwickler auf sein Spiel aufmerksam machen, wenn er keine Werbung schalten darf?

      Die USK macht meiner Meinung nach einen guten Job. Ein wenig mehr Transparenz, wie sie zu den Ergebnissen letztendlich kommen wäre ganz nett, aber das kann ja noch werden.

  5. Die Entscheidungen der USK (und der BPjM) werden durchaus ausführlich begründet – nur eben nicht allgemein veröffentlicht. Die jeweiligen Publisher erhalten aber Ausfertigungen und wissen dann, was sich das jeweilige Gremium bei der Entscheidung gedacht hat. Ein strukturelles Problem ist freilich, dass im Jugendschutz vieles eine Frage von subjektiven Einschätzungen und Werten ist, so dass die Gremienentscheidungen manchmal überraschend sein können…

  6. boa leute. über unsere usk macht sich auch jeder in der welt lustig, aus gutem grund.

    die setzen einfach am falschen punkt an, nich die prüfungen müssen strenger werden sondern der verkauf. im prinzip würde sich keiner über spiele aufregen, wenn man sie auch nur an die leute verkauft, die auch das vorgeschriebene alter dafür besitzen.

    is doch klar das die son stress machen, wenn 13 oder 14jährige gta und cod spielen^^. aber das ganze dann für die allgemeinheit noch strenger zu machen ist der falsche ansatz.

  7. Bayern Innenminister sollten erstmal seinen Sohn richtig erziehen!
    http://www.express.de/news/politik-wirtschaft/rue

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