Call of Duty – New Yorks Ex-Bürgermeister verteidigt Activision

Der Streit zwischen Activision und dem ehemaligen Machthaber Manuel Antonio Noriega geht in die nächste Runde: Nun soll Rudy Giuliani, einst Bürgermeister von New York, den Publisher vor Gericht verteidigen. Dem Spieleunternehmen wird vorgeworfen, ohne Einverständnis des Ex-Diktators seinen Namen in „Call of Duty: Black Ops 2“ verwendet und ihn als Entführer, Mörder und Staatsfeind dargestellt zu haben.
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Es sei „einfach absurd“, dass ausgerechnet der wegen „ruchloser Verbrechen“ inhaftierte Noriega nicht als Krimineller und als Staatsfeind dargestellt werden wolle, so Giuliani.
Noriega wurde 1980 durch eine Us-Invasion gestürzt und saß in den USA 20 Jahre wegen Drogenhandels im Gefängnis. Seit 2011 ist er wieder in Panama, wo er eine weitere Haftstrafe absitzt. Bleibt nur abzuwarten, wie sich der Streit noch entwickeln wird. Wir sind gespannt.
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