EA – Downloadspiele statt Boxed-Verkäufe?


Electronic Arts verkündete auf der Finanzsitzung 2011, dass der Publisher in naher Zukunft auf den Digitalen Vertrieb von Spielen umstellen werde. Im ersten Quartal dieses Jahres, konnte EA ein deutliches Wachstum für Download-Spiele verzeichnen.
EAs CEO, John Riccitiello, teilt auf der Finanzsitzung mit, dass man zukünftig seine Spiele digital vertreiben werde. Zitat des Firmenchefs:

Über die nächsten Jahre werden wir EA von einer ‚Boxed-Company‘ in eine voll integrierte digitale Unterhaltungsfirma verwandeln. Wir transformieren EA in eine Spiele-als-Dienstleistungs-Gesellschaft.

Wie lange EA für die Umstellung brauchen wird, ist derzeit noch unklar. Aber vielleicht sehen wir schon bald, mögliche EA-Spiele wie z. B. FIFA, Medal of Honor, oder Need for Speed als Eintrag in einer Liste eines Download-Programms von EA. VALVE (Steam Entwickler) vertreibt seine Spiele schon seit einigen Jahren, über die Hauseigene Online-Platform, mit Erfolg.
Am Ende der Finanzsitzung gab EA noch bekannt, das Sie ein sehr hohes digitales Wachstum feststellen konnten, im Gegensatz zum den normalen Boxed-Verkäufen. Jedoch bleibt es weiterhin unklar, ob EAs Jahresplanungen als direkte Folge dieses Trends verstanden werden können.
Quelle: PC Games

  1. War doch eigentlich klar das der Weg dorthin geht.
    Verwunderlich ist das in der Musik Industrie es noch etwas anders aussieht, zwar sind die Downloads weiter gestiegen, trotzdem werden immer noch viele CD´s verkauft, sogar Vinyl Platten gibt es noch.

  2. …und ich wurde vor zwei, drei Jahren, wo ich mich dazu mal geäußert und genau DAS vorhergesagt hatte, ausgelacht. Lustig, jetz lach ich 😀
    Aber der Schritt ist einfach nur logisch. Niedrigere Produktionskosten, niedrigere Vertriebskosten bei relativ gleich bleibender Reichweite, weil heute nahezu jeder Kunde, der sich ein Spiel kauft, auch Internet besitzt und dessen Ausbau weltweit massiv forciert wird. Die Preise für die Games bleiben dieselben, da bleibt eben mehr beim Publisher hängen.
    That’s it.
    Aber das ganze hat irgendwo auch einen positiven Nebeneffekt, den man eventuell nicht außer Acht lassen sollte: Ausschließlich digitaler Vertrieb dürfte die Umwelt massiv schonen, weil kein Transportweg entsteht, keine DVDs produziert werden müssen und somit auch der Erdölverbrauch sinkt. Es entstehen immer mehr moderne Rechenzentren, die Energie sparen oder die nötige Energie von vornherein grün generiert wird.
    Ich für meine Dinge finde, dass der digitale Vertrieb eine relativ gute Sache ist.

  3. Halte nichts davon. Will was in den Händen halten und nicht dauernd stundenlang ein Spiel Downloaden mit meiner 2000er Leitung (mehr ist nicht drinn). Wenn ich z.b. mein Pc neu machen muss und dann wieder stunden warten muss bis ich das Spiel habe.

  4. Sicher, das is einer der Nachteile. Allerdings kann man sich die Steamgames auch auf DVDs sichern. Oder auf einer externen Festplatte oder dergleichen, Steam hat dazu ja eine entsprechende Exportfunktion. Im Grunde also auch kein wirklich echtes Argument für Retail-Games, meiner Meinung nach. Die Bandbreite wäre im Grunde das ausschlaggebende Kriterium, mehr oder weniger.

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