Michael Pachter sagt, … – Teil III


Es wieder einmal Zeit für unsere Reihe, „Michael Pachter sagt, …“. Auf dem Tagesplan steht wieder einmal Pachters Lieblingsthema: Ein kostenpflichter Call of Duty Mehrspielermodus. Schon in Teil I unserer Serie ging es um dieses Thema. Dort behauptete er, Activision Blizzard werde noch in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen kostenpflichtigen Mehrspieler Modus von CoD online bringen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, aber dafür hat der Publisher mit der Gründung von Beachhead scheinbar einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Michael Pachter behauptet zu wissen, was Beachhead zukünftig tun wird.

Keiner weiß, was genau Beachhead zukünftig tun wird. Keiner? Doch Michael Pachter behauptet im Gespräch mit G4TV.com genau zu wissen, wofür Beachhead gegründet wurde.

„Projekt Beachhead ist einzig und allein dafür da für den Mehrspieler Modus Geld zu verlangen. Da bin ich absolut sicher. Activision sagte, dass sie daran arbeiten hochwertige Exklusivinhalte anzubieten. Wie schließt man Leute aus, wenn nicht über die Methode ob sie zahlen oder nicht? Wozu hast du einen Rauschmeißer an der Tür zu deinem Club, in dem dein Zeug gespielt wird? Der einzige Weg das exklusiv zu haben, ist nicht zahlende Mitglieder auszuschließen.“

Doch welche Rolle spielt Beachhead genau und wie könnte ein konkretes Modell aussehen? Auch darauf hat Pachter eine Antwort.

„Der exklusive Inhalt könnte Gegestandsbasiert oder monatlich bezahlt werden. Angenommen Beachhead nennt ihr Projekt ‚Call of Duty Universe‘ und startet mit der Veröffentlichung von Modern Warfare 3. Dann sagen sie, ‚meldet euch hier an und ihr bekommt all den exklusiven Content und die exklusiven Waffen und wir verlangen einen Dollar pro Teil.‘ Oder sie gehen hin und sagen ‚für fünf Dollar pro Monat bekommt ihr unendlich Waffen und alle Mappacks, die wir für die Modern Warfare Reihe veröffentlichen werden,‘ und die Leute sagen, ‚Ich kaufe sowieso drei Mappacks für 15 Dollar, also bekomme ich für 60 Dollar im Jahr unendlich Waffen und die Achievements,‘ so dass dieses Modell durchaus machbar wäre. Ich weiß nicht, wie sie sich entscheiden werden. Ich würde aber sagen, dass fünf Dollar pro Monat durchaus machbar sind.“

Gerade am letzten Satz wird deutlich, dass Pachter wild herumspekuliert. Doch wie kommt Pachter überhaupt zu solchen Spekulationen? Eine Möglichkeit wäre ein Interview, das Bobby Kotick dem Sender CNBC gegeben hat. Dort wurde er von einer Moderatorin gefragt, wie die Pläne von Activision Blizzard bezüglich einer Monetarisierung des Mehrspieler Modus von Call of Duty aussehen, bzw. wie ein Abo-Modell aussehen könnte (ab 03:35 min).

Ehrlich gesagt vergeuden wir keine Zeit damit, wie man Call of Duty in ein Abo-Modell umwandelt. Womit wir uns wirklich beschäftigen ist, wie wir Call of Duty noch fesselnder für unsere Spieler macht. Und für gewöhnlich sind die Leute bereit für Inhalte zu zahlen, wenn man ihnen etwas spektakuläres bietet. Und das ist unser Ziel.

Eine doch recht schwammige Antwort, die sich auch in die Richtung interpretieren lässt, dass Activision Blizzard versucht bei jedem neuen CoD Teil sein Bestes zu geben.
Quellen: g4tv.com, cnbc.com

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