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Medal of Honor Exclusive Preview: Multiplayer – Killstreaks, Dedis & Co

Total: 0 0 0 0 0 0 0 0Punkte, Killstreaks, Waffen und Gametypes Die Waffen sind wie in MW2 und BC2 mit Attachments ausstattbar, ganze drei sind es. Bessere Munition, Schalldämpfer & Co – was man eben gerade für den Einsatz benötigt. Hunderte unterschiedliche Kombinationen sollen in der finalen Version möglich sein. Die zwei gezeigten …

Punkte, Killstreaks, Waffen und Gametypes

Die Waffen sind wie in MW2 und BC2 mit Attachments ausstattbar, ganze drei sind es. Bessere Munition, Schalldämpfer & Co – was man eben gerade für den Einsatz benötigt. Hunderte unterschiedliche Kombinationen sollen in der finalen Version möglich sein.

Die zwei gezeigten Gametypes heißen „Combat Mission“ und „Team Assault“. Erstere durften wir auf der Map „Helmand Valley“ anspielen, zweitere auf „Kabul City Ruins“. Helmond Valley eignet sich perfekt für Leute, die gerne einen auf Heckenschützen machen und dafür eine weitläufige Map brauchen. Die Deckung kommt auf dieser Map jedoch auch nicht zu kurz und es gibt einige verdeckte Laufwege, über die man weitgehend ungesehen vorankommen kann. Kabul City Ruins ist die klassische Haus- und Straßenkampfmap. Erfreulich: Sie ist nicht zu groß, denn sämtliche Häuser sind begehbar. Es gibt mehrere Straßenzüge und Parallelstraßen. Es entstehen praktisch völlig automatisch an mehreren Punkten ruhige, aber auch regelrechte „heiße“ Spots.

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Der Multiplayer wird zudem auch diverse Killstreaks bereit stellen. Häufig zum Einsatz kam der Mörser, aber auch diverse Luftunterstützung wird es geben. Leider erreichte man diese Killstreaks auch relativ flott, doch in Sachen Multiplayer-Balance ist das letzte Wort ja noch nicht gesprochen, denn man sagte uns auch, dass genau daran auf alle Fälle noch gefeilt wird.

Jeder hat mal einen Tag, an dem man nichts trifft. Das ist nun mal so. Um gerade dann nicht leer auszugehen, hat man die Möglichkeit sein Team über sogenannte „Support Actions“ zu helfen und dafür Punkte zu kassieren. Es zählt also nicht immer der bloße Abschuss des Gegners, sondern auch die eigene Teamtaktik. Genau diese Teamtaktik ist es, was BF:BC2 zu „intensiv“ nutzt (und von Freizeitzockern daher ignoriert wird, siehe unsere Spieltipps zu Bad Company 2), aber bei MW2 praktisch völlig fehlt. Wir haben den Eindruck, dass mit Medal of Honor deutlich mehr Zocker auf ihre Kosten kommen werden.

Sonstige Features

Es wird Fahrzeuge geben, die man selbst steuern kann. Welche dies letztlich sind, stand noch nicht fest, wenigstens ein Panzer wird aber steuerbar sein, denn dieser ist elementar für den Spieltyp „Combat Mission“. Es wird ein duales Ranking-System geben, entsprechend optimiert für mehr Spielspaß:  Das eine Ranking-System schaltet Waffen frei, das andere ist ausschließlich für den Skill. Nettes Gimmick: Hält einen das System für bereit, heißt ’s „Grow a beared“ – werde im Multiplayer zum „Tier 1“ – selbstverständlich inklusive Bart! Aber, auch ein kleiner „Wermutstropfen“: Dieser wird leider nicht animiert sein… Kleiner Insiderwitz ;)

Es wird externe Statistiken geben, ähnlich wie bei Battlefield: Bad Company 2. Auch sollen diese über eine sogenannte API ansprechbar sein, was wiederum Forensignaturen und Plugins für die eigene Clanpage möglich machen sollte.

Dedizierte Server & Mod-Tools

Es heißt: Das Beste kommt zum Schluss. In diesem Fall trifft das leider nur bedingt zu. Denn das ist der praktisch einzige, wirklich ernst zu nehmende große Haken am Multiplayer. Zwar gibt es dedizierte Server für Windows-Betriebssysteme, doch das System ist dasselbe, wie bei Battlefield: Bad Company 2. Keine Public Serverfiles, die sich die Clans und Serveradmins herunterladen und auf ihrem eigenen Rootserver betreiben können, auch nicht gegen Kauf. Stattdessen muss man sich ganz wie bei BC2 auf (die nicht immer ganz billigen) Gameserveranbieter verlassen.

Der Grund für diese Entscheidung: DICE will unter allen Umständen verhindern, dass ihr Servercode und damit ihre Ranking-Funktionen entschlüsselt und entsprechend manipuliert werden können. Einerseits durchaus nachvollziehbar, doch mindestens genauso unverständlich wo das Problem liegt, Unranked-Serverfiles zu veröffentlichen. Völlig ohne die Quellcodes für das Ranking System. Ein Clan oder auch eine kleine Community verzichtet in der Regel gerne auf die Rankingfunktionen, denn diese werden beispielsweise für Clanwars nicht gebraucht. Zwar ist es natürlich ein Mehraufwand für den Entwickler – doch steht der Kunde und das, was er sich wünscht, nicht grundsätzlich an erster Stelle?

Es wird ein Matchmaking-System geben; ein direkter Join auf einen favorisierten Server soll ebenso möglich sein –  das spricht sowohl den Casual- als auch den ambitionierteren Zocker an. Dabei soll das Matchmaking nicht dem von BF:BC2 entsprechen. Wo da die Unterschiede sein werden, wurde nicht näher erläutert. Die Servereinstellungen sollen derweil deutlich umfangreicher ausfallen als bei Bad Company 2.

Ein ACT – Anti Cheating Tool – ist mindestens genauso essentiell wie gute dedizierte Server. Punkbuster ist dabei wohl das bekannteste Tool und genau dieses wird auch in Medal of Honor Einzug halten. Auch wenn Punkbuster sicherlich eines der am häufigsten verteufelten ACTs ist – es führt kaum ein Weg dran vorbei, ist es doch praktisch nahezu das einzige, wirklich ernst zu nehmende ACT.

Leider gibt es für die kreative Community ebenfalls eine Hiobsbotschaft: Es wird keinerlei Map- und Modtools geben. Keine Custommaps, keine Custommods. Ein Kritikpunkt, der uns sowohl enttäuscht, als auch nervt, denn dieses Spiel hätte durchaus auch für die Kreativgemeinde potential.

Das alles wird letztlich wohl auch deutliche Auswirkungen auf die eSport-tauglichkeit haben, denn es gibt kein Game, welches von vornherein so veröffentlicht wurde, dass es von Anfang an eSport-tauglich war. Dafür hatte letztlich immer die jeweilige fleißige Community gesorgt.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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