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Medal of Honor Exclusive Preview: Singleplayer – Engine, Physik & KI

Total: 0 0 0 0 0 0 0 0Engine & Physik Spieler, die sich etwas weiter mit der Materie beschäftigen und tiefer hinter die „Kulissen“ schauen, bemängeln bei der Call of Duty Serie die altbackene Engine: Alle Teile des Franchises basieren auf der alten Quake 3 Engine. Seit Call of Duty 4 wurde diese zwar …

Engine & Physik

Spieler, die sich etwas weiter mit der Materie beschäftigen und tiefer hinter die „Kulissen“ schauen, bemängeln bei der Call of Duty Serie die altbackene Engine: Alle Teile des Franchises basieren auf der alten Quake 3 Engine. Seit Call of Duty 4 wurde diese zwar extrem aufgebohrt – und von Infinity Ward entsprechend mittlerweile auch als „eigenständige Engine“ verkauft – dennoch ist der Kern der Geschichte schlicht und ergreifend veraltet. Schaut man sich die Dunia, die Frostbite, die Cry Engine 3 oder die Quake 5 (!) an, dann überrascht es einen doch, wie viel Potential die Entwickler ignorieren und doch auf relativ „veraltete“ Technik setzen. Sicherlich spielt der Kostenfaktor eine Rolle. Doch würde man bei einem Reboot eines Franchise nicht erwarten, dass auch die Basis selbst von Grund auf erneuert wird?

Ja, man darf dies erwarten. Und für unseren Geschmack: Es ist schade, dass die Unreal Engine 3 zum Einsatz kommt. Sie wurde zwar in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, aufgebort und  mittlerweile stellt Epic Games gar das „UDK“ (Unreal Development Kit, www.udk.com)  kostenlos für Indie- und Hobbyentwickler bereit, doch merkte man durchaus bei der Alpha Demo die Grenzen der Engine: Nachladende Umgebung (Büsche, Sträucher usw. werden auf größerer Entfernung nicht, sondern nur bei geringerer Distanz dargestellt – man kann das allerdings durch geschicktes Mapping kaschieren) sowie wenig und lediglich partiell vorhandene Physik. Die aus den Trailern bekannte „Ick tret mal die Tür da ein“-Sequenz: Gescriptet. Keine oder wenn, dann nur partielle Physik. Und wer hofft, dass man selbst die Tür eintritt – sorry, ein Teamkollege hat die Ehre. Wer bei Explosionen, die durchaus vorkommen, erwartet, dass massenweise Geröll, Staub und Metall durch die Gegend fliegen – der wird möglicherweise ebenfalls enttäuscht. Aktuellere Engines haben in diesen Punkten der Unreal 3 einiges voraus.

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Was gut gefallen hat war die wirklich sehr authentische und auch spürbar weitläufigere Umgebung, als wir sie z.B. von Call of Duty her kennen. Selbst entferntere Gebiete erscheinen durchaus detailliert, die Singleplayer-Maps sind deutlich größer. Uns wurden zwei Missionen gezeigt, die in Afghanistan spielten. So, wie wir es sahen, stellt man sich das typische kleine afghanische Bergdorf vor: Staubig, verwinkelt, unübersichtlich und trotzdem detailliert – auf eine spartanische Weise, wie man es in Afghanistan erwartet.

Die Physik kommt leider zu kurz. Full Destruction gibt es nicht, sondern lediglich partielle: Es lassen sich beispielsweise einzelne Steine einer Deckung wegschießen, nicht aber ein ganzes MG-Nest pulverisieren. Apropos pulverisieren: Wir sahen auch eine Szene, in der genau dies passiert, man es aber nur auslöst und nicht selbst erledigt. Ein vom Tier 1 angeforderter Luftschlag neutralisiert die feindliche Stellung und… Ja; nichts und, denn man sieht leider nicht wirklich viel. Staub (der zudem eher wie eine „Flüssigkeit“ wirkte) behindert die Sicht. In einem Moment ist die Stellung intakt, im anderen völlig zerstört, ohne dass man großartig die Zerstörungskraft eines Luftschlages „genießen“ darf. Sehr schade, war jedoch bei der doch recht betagten Engine zu erwarten.

Doch wie gesagt: Die viel wichtigere Story ist fertig, der Feinschliff findet aktuell statt, man kann jetzt noch nicht festlegen, wie die finale Version aussieht. EA steckt viel Mühen in das Game, da wäre es seltsam, wenn solche Feinheiten ignoriert würden.

Künstliche Intelligenz

Auch an der KI wurde stark Hand angelegt. So soll sich der Gegner nicht allein den Spieler unter Feuer nehmen, sondern auch die Teamkameraden. Die Gegner sollen auf Granaten reagieren und dynamisches Verhalten zeigen, sich der gegebenen Situationen anpassen. Auch das Respawning wurde komplett überarbeitet, kein Gegner soll wie sein vorherig gespawtner Kumpan handeln oder gar an der exakt gleichen Stelle erscheinen. Das gesamte KI-Script wurde dafür aufpoliert. Die gezeigten Szenen in einer Techdemo bestätigten diese Tatsachen –  doch letztlich wird das fertige Spiel zeigen, wie gut die neue KI tatsächlich ist.

 

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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