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EA Medal of Honor Community Day Tag 1 – the journey begins…

Total: 0 0 0 0 0 0 0 0Sonntag, 0400 Uhr. Aufstehen. Ich bin ja absurde Schlaf- und Zu-Bett-geh-Zeiten gewohnt. Aber sonntags? Um 4 Uhr aufstehen? Da geh ich für gewöhnlich schlafen. Eigentlich sogar später. Und steh nicht dann schon auf. Hatte gerade mal 2 Stunden Schlaf bekommen. Nicht wegen der Aufregung, einfach weil diese …

Sonntag, 0400 Uhr. Aufstehen. Ich bin ja absurde Schlaf- und Zu-Bett-geh-Zeiten gewohnt. Aber sonntags? Um 4 Uhr aufstehen? Da geh ich für gewöhnlich schlafen. Eigentlich sogar später. Und steh nicht dann schon auf. Hatte gerade mal 2 Stunden Schlaf bekommen. Nicht wegen der Aufregung, einfach weil diese Zeit ungewohnt ist. Doch der Countdown lief, und Los Angeles riefen. Ausgiebig duschen, denn, wenn man die Zeitzonen mit einrechnet, werde ich eine verflucht lange Zeit unterwegs sein…

0540 Uhr. Typisch norddeutsches Wetter. Regen. Duster. Diesig. Eklig. Was soll‘s, LA rief. Aussicht auf besseres Wetter.

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Ankunft am ZOB. Mit dem Bus zum Hamburg Airport. Bahn? Nein – zu teuer. Und die halten auch nicht direkt vor Terminal 2. 25 Euro kostete mich der Traveliner, für Hin- und Rückfahrt. Eine Stunde, zwanzig Minuten Fahrtzeit. Schlafen? Ach, nö.

0710 Uhr. Ankunft am Terminal 2, Hamburg Airport. Auf zum Einchecken. Geflogen wird mit Swiss, der vollen Tochter der Deutschen Lufthansa Fluggesellschaft. Darum Check-in am Schalter der Lufthansa. Weiter ging es zur Passkontrolle, dann zur Gepäckkontrolle. Ja, jetzt rächt es sich, dass man derart viel elektronisches Zeugs mit dabei hat: EOS 400D und passende Objektive, Canon HF200 HD Videokamera, Asus Netbook. Plus allerlei Netzteile, Akkus undsoweiter. Wer glaubt, dass man seine Fototasche, in der alles steckt, einfach so durchs Röntgengerät schieben kann, der irrt. Egal, war noch massig Zeit bis zum Boarding. Beinahe vergessen, in den USA zahlt man ja mit Spielgeld – sorry, in Dollar. Wo ist der Exchange-Schalter?!

0935 Uhr. „Wir bitten die Fluggäste des Fluges LX1051 nach Zürich zum Boarding ans Gate A39“. Ah, endlich. Nach einigen totgeschlagenen Minuten, letzten eMail-Checks übers Netbook inkl. obligatorischem Käffchen und Croissant für fast schon anständige 3 Euro konnte ich zum ersten Mal das Innere eines Flugzeuges als Fluggast (und nicht nur als Schaulustiger) bestaunen.

1000 Uhr. Die Spannung stieg, die Anschnallzeichen leuchten schon seit fünf Minuten, das Flugzeug würde gleich abheben. Die Turbinen heulen auf. Verdammicheiner, die A320 hat mächtig wumms, sie knallt einen regelrecht in den Sitz – wie ein Sportwagen, der auf 5000 Touren hochgedreht und von der Kette gelassen wird. Das Flugzeug beschleunigte auf 260kmh und hob ab. Die G-Kräfte pressen einen regelrecht in den Sitz, das Flugzeug dreht alsbald auf Links, Richtung Süden. Was für ein abartiges (geiles) Gefühl. Das Flugzeug stieg weiter bis auf etwa 3000m, die Anschnallzeichen erloschen, der Service begann. Noch eine Stunde bis nach Zürich. Schlafen? Aber nicht doch!

1120 Uhr. Ankunft in Zürich. Pünktlich wie das berühmte schweizer Uhrwerk. Doch, wohin nun? Wo ist mein Gate? Ein Display verriet mir, dass es das Gate E35 ist. 1210 Uhr Boarding Time. 50 Minuten also. Genug Zeit. Ich folge den Schildern. Verflucht, der Flughafen Zürich ist riesig. Um zum Gate E35 zu kommen, muss man sogar eine U-Bahn nehmen. Freakig. Angekommen, ging es gleich… Na? Genau! Durch den Metalldetektor und Handgepäckscanner. Klasse, wieder alles auspacken…

11:50 Uhr. Ankunft an der Schlange zum Gate. Ja, an der Schlange! Etwa 70 Passagiere waren schneller als ich an der Passkontrolle am Gate. Rund eine viertel Stunde dauerte dies. Zwischendurch kam ein Anruf rein. Olli von EA rief mich an, fragt, wo ich bleibe. „Ja, ich steh grad in der Schlange…“ – „Ah, okay, die ist ja echt lang geworden. Wir sind jetzt am Gate und warten auf dich, ruf kurz durch, damit wir uns erkennen!“. Anrufen? Ich hatte schon drei Typen in Verdacht…

12:05 Uhr. Endlich ist die Passkontrolle hinter mir. Und da stehen sie, die drei von der Tankstelle – namentlich Olgierd „Olli“ Cypra von EA Deutschland, Bastian „Basti“ Berkner von den Kollegen von BF-Games.net und Simon „godfather“ Flick von MyMTW.com. Wie, nur so wenig? Ja! BF-Games.net, MyMTW.com und CoDInfobase.de waren die einzigen deutschen eSport- und Fansites, die von EA nach Los Angeles zur Präsentation von eingeladen wurden.

Wir machten uns kurz alle bekannt, hielten etwas Smalltalk über Call of Duty, Battlefield und dem, was uns wohl in LA erwarten würde, ab und warteten auf Christian Haberey, dessen Flug etwas verspätet ankam und er fast noch (überspitzt gesagt) den Flug verpasst hätte.

1220 Uhr. Boarding. Wir bestiegen gemeinsam die A340. Von außen irgendwie klein, von innen doch recht geräumig. Leider saßen wir nicht alle zusammen, hatten unterschiedliche Sitzreihen. Was solls, ich hatte es letztlich gut getroffen mit meiner „Pseudo-Business-Klasse“: Sitzplatz 28G, Gangplatz. Oder auch der Kloplatz. Egal, linker Sitz neben mir ist frei. Während sich also einige wie die Sardinen in einer Economy-Class-Dose fühlten, fühlte ich mich fast schon wie der King vom Kiez in seiner Strech-Limo.

1300 Uhr. „Boarding completed“ ertönt es aus den Lautsprechern. Nach einer kurzen Verzögerung beim Rollen zur Startbahn heult die vierstrahlige Maschine von Airbus auf und donnert über die Bahn. Ich hatte mich schon auf eine starke Beschleunigung eingestellt – doch die Maschine kam eher behäbig von der Stelle. Die Kiste wiegt ja auch einige Tonnen mehr, als die A320.

Abgehoben. Anschnallzeichen verschwanden. Nun wurde es haarig. Zwölf Stunden, dreißig Minuten Flugzeit standen uns bevor. Wie schlägt man verdammtnochmal 750 Minuten tot? Ganz klar! Filme schauen! Swiss hat im Mai sogar einige Blockbuster an Board – Namentlich beispielsweise Avatar (Hinflug) und Wall Street (Rückflug). Auch kann man Musik, TV Shows oder auch einfach nur die Boardkameras (Bug, Bauch) und Fluginformationen abrufen. Und wird von hübschen Flugbegleiterinnen mit allerlei leckerem Essen und Trinken (Baileys ftw, egal was Simon sagt!) verwöhnt.

Schlafen? Ach, i wo. Es ist doch erst 4 Uhr Morgens… In Los Angeles!

1640 Uhr. Hach, die Schweizer. Ja, ich glaub ich kauf mir eine Schweizer Uhr, die läuft scheinbar wirklich pünktlich. Wie der Flug. Wach wie Schmitz‘ Katz‘ auf Mäusejagd packte ich meine sieb… zwei Sachen, verlasse die A340 und warte am Ausgang auf die werten Kollegen, die ein Stück weiter hinten saßen. Allemann beisammen stapften wir zur Passkontrolle. Auch wenn Christian einen recht außergewöhnlichen Look an den Tag legte – wir durften alle unbehelligt in die USA einreisen, schnappten unser Gepäck und… …waren etwas, nunja, sag ich es mal so: ich hätte auch in Lübeck bleiben können. Wir suchten uns ein Taxi.

1820 Uhr. Ankunft am Hotel. Gut, wir wussten vorher schon, dass wir DAS Hotel bekommen. Aber, man glaubt es eigentlich erst, wenn man im Hotel ist, seine Keycards bekommen und das Zimmer betreten hat. Dooooch, jaaaa, das Ritz Carlton in Marina Del Rey macht schon echt was her…

321, meins! Im dritten Stock teilten Basti und ich uns dieses Zimmer. Zusammenfassend kann man vom Ritz Carlton (man kann den Namen gar nicht oft genug erwähnen…) sagen: Schön groß. Schön große Betten (zu weich für meinen Geschmack…), schön großer Fernseher (zu teuer für meinen Geschmack), schön großes Badezimmer (zu klein für meinen Geschmack), schön großer Schrank (perfekt für meinen Geschmack), schön große Bar (viel zu klein für meinen Geschmack!), schön großartiger Ausblick auf den Pool und den Yachthafen von Marina Del Rey – wenn das Wetter nicht so bescheiden wär. Trübe, regnerisch, gänzlich gar nicht das, was man sich vorstellt, wenn man an „Los Angeles“ denkt. Dennoch: Wir sind beeindruckt.

Wir erhielten beim Einchecken ins Hotel übrigends nicht nur die Keycards, nein – auch das Programm, dass uns die nächsten beiden Tage erwartet. Und das hatte es wirklich in sich.

1945 Uhr. Nachdem wir uns alle kurz frisch gemacht haben, steht ein Treffen in der Lobby an. Dort ist schon recht viel los: Die wichtigsten Vertreter diverser Community-Sites aus unterschiedlichen Ländern (u.A. Polen, Schweden, Frankreich, Spanien und den USA) warteten auf den Abmarsch zur ersten gemeinsamen Aktion: Essen beim Mexikaner, dem „La Cabana“ in Venice (lacabanavenice.com), rund 5 Speed-Taxi-Minuten vom Hotel entfernt.

Hunger hatte ich nicht wirklich, doch das Bier und die Taccos waren gut. Hab mir sagen lassen, dass auch das aufgebahrte mexikanische Essen – Tortillas mit allerlei diversen Fleisch- und Salatvariationen – köstlich war. Ich will das mal glauben, denn es roch auch klasse. Nach dem Hauptgang gab es „Churros“, in Fett gebackener Brandteig als sternförmige, ca 7cm lange Stangen, die anschließend in Zimt & Zucker gewälzt werden und in unserem Fall zusammen mit Sahne und etwas flüssiger Schokolade überzogen auf einem Teller serviert wurden. Da konnte ich dann auch nicht widerstehen… Ich wüsste jetzt keinen anderen, treffenderen Ausdruck als „Geschmacksexplosion“. Das Zeug macht nicht nur glücklich und dick, sondern auch süchtig. Christian und ich mussten uns zusammenreißen um nicht mehr als nötig davon zu essen… Wer also zufällig mal in Venice, Kalifornien, hoteliert, sollte unbedingt bei La Cabana vorbei schauen!

2200 Uhr. Als einziger auch noch nach vier mexikanischen Bieren fit und ohne Anzeichen von Jetlag und Co. machte ich mich mti den anderen wieder auf den Weg ins Hotel. Noch schnell den langen Zwölfeinhalbstundenflug abgeduscht, checkte ich nochmal über das kostenlose, wenn auch teils recht langsame Hotel-Internet meine Mails ab und gab den ersten Statusbericht durch. Irgendwann gegen 0100 Uhr nachts machte auch ich mich dann langsam auf in das Land der Träume.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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