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Warum eSports immer mehr große Sponsoren anzieht

Total: 4 0 0 0 0 0 0 0Das vergangene Jahr 2013 war eindeutig ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des eSports. Über unglaubliche 15 Millionen US-Dollar wurden als Preisgelder an die Spieler und Organisationen ausgeschüttet. Alleine Riot Games (League of Legends) war mit 8 Millionen US-Dollar an über der Hälfte dieser Preisgelder beteiligt. Doch das eSports-Geschäft …

Das vergangene Jahr 2013 war eindeutig ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des . Über unglaubliche 15 Millionen US-Dollar wurden als Preisgelder an die Spieler und Organisationen ausgeschüttet. Alleine Riot Games () war mit 8 Millionen US-Dollar an über der Hälfte dieser Preisgelder beteiligt.

Doch das eSports-Geschäft ist nicht nur für die professionellen Spieler lukrativ – immer mehr große Sponsoren steigen mit ein, denn hier erreicht man inzwischen ein Millionenpublikum. Über 1,4 Millionen Menschen schalteten beim LoL- Finale zwischen SK Telecom T1 (Südkorea) und Royal Club (China) der vergangenen Season ein. Gleichzeitig nutzte Coca Cola die Chance und kündigte an, dass man mit „Coke Zero“ eine Kooperation mit Riot Games eingegangen sei und erweckte eine Amateur-Series zum Leben, in der potenziell angehende Pro-Spieler sich messen und so den Sprung in den Profi-Bereich schaffen können. Doch nicht nur Coca Cola ist immer mehr aktiv, auch wohlbekannte Firmen wie Red Bull, Dr. Pepper und Doritos sponsern einzelne Spieler und Teams und wirken bei der Organisation von großen Turnieren mit.

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Finale im ausverkauften Staples-Center (Los Angeles) zwischen SK Telecom T1 und Royal Club

Obwohl es den eSport schon seit Mitte der 90er-Jahre gibt, gab es erst in 2007 durch Justin.tv (jetzt Twitch) einen wirklichen Schub, welcher durch den Start des kostenlosen League of Legends in 2009 nochmal verstärkt wurde. Laut Peter Warman, Präsident des Marktforschungsinstituts für Videospiele „Newzoo“ kommen 50% aller Spieler aus Asien, die zweite Hälfte ist auf den Rest der Welt verteilt. Warman sagt, dass alleine 85 Millionen von insgesamt 1.2 Milliarden Gamern weltweit League of Legends spielen. Für 2013 hat man einen Gesamtumsatz von mindestens $350 Millionen erwartet, eine beachtliche Summe für ein eigentlich kostenloses Spiel. Mehr als 32 Millionen Spieler spielen es monatlich, über 12 Millionen aktive Spieler am Tag, wovon zu Bestzeiten 5 Millionen gleichzeitig spielen.

Der Kapitän vom Team Curse League of Legends, Brandon „Saintvicious“ DiMarco, ist der festen Überzeugung, dass sich eSports in den kommenden 10 Jahren zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft entwickelt. Die aktuelle Zielgruppe der Unternehmen ist männlich und zwischen 13 und 35 Jahre alt. Dadurch, dass eSports (noch) nicht im großen Stile im amerikanischen Fernsehen zu sehen ist, ist noch viel Luft nach oben. Südkorea ist schon einen Schritt weiter, hier gibt es mehrere Sender, die sich ausschließlich dem elektronischen Sport widmen. Pros wie Jang „MC“ Min Chu werden wie richtige Sportstars behandelt, ausgestattet mit riesigen Sponsor- und Werbeverträgen.

„eSports in Amerika wird in den nächsten 10 Jahren den koreanischen Weg gehen, es wird zunehmend mehr im Fernsehen zu sehen sein“, so DiMarco, „Marken wie McDonalds und TacoBell werden Teams und Spieler sponsern. Sobald man eSports-Werbungen wie von der NFL und NBA sieht, wird es mehr zum Mainstream.“ Schon jetzt beträgt die durchschnittliche Session eines Fans auf twitch.tv über 100 Minuten, was auch YouTube & Co. einen Rekordwachstum verschafft hat.

Trotzdem wird eSports von den meisten Leuten nicht als echter Sport angesehen, dabei ist ein Arbeitstag laut Pro-Gamer Chris „Huk“ Loranger länger als der des traditionellen Sportlers. Man hat zwar keine körperliche Grenze und kann 12 Stunden am Tag trainieren, dies sei aber auch nur möglich, wenn man auf sich selbst aufpasst und seine mentalen Grenzen kennt. Dazu muss man häufiger Risiken eingehen, denn wer Pro werden will, muss sich komplett auf das Spielen konzentrieren. Infolgedessen nimmt man sich Auszeiten von Schule oder Arbeit.

Wenn man es in die oberste Liga der Szene geschafft hat, erwartet einen so Einiges. Zusätzlich zum monatlichen Gehalt kommen Sponsorships, die die eigene Kasse neben Einnahmen durch Merchandise und Streaming nochmal füllen. Kostenloses Reisen und Wohnen in Hotels im Rahmen großer Events natürlich inklusive. Einige dieser Spieler besitzen sogar Agenten, die sich um alles kümmern, was nicht mit dem reinen Gaming zu tun hat – denn so kann sich wirklich zu 110% auf das Spiel konzentriert werden.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich eSports in den kommenden Jahren weiterentwickelt.

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4 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht.

  2. Sehr gut geschrieben.

  3. Wird jetzt mehr über eSport auf der IB berichtet ?
    Würde mich echt freuen…

  4. Danke für das Lob.

    @newOrder: Ja, ich bin ausschließlich für den eSports-Bereich zuständig und in den laufenden Wochen (und Monaten) werden einige News von mir kommen, was das angeht.

    Hier auch noch eine News zu Gfinity 3, falls Du sie noch nicht gelesen hast:
    http://www.codinfobase.de/news/konsolen/xbox-360/erste-informationen-zur-gfinity-3-g3/

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