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Die legendäre Spieleschmiede „Sierra“ wird von Activision wiederbelebt

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Ah, was waren es für Zeiten als wir mit Larry im gleichnamigem Adventure-Epos „Leisure Suit Larry“ versucht haben bei den schönsten Ladies im Bett zu landen oder zahlreiche knifflige Rätsel in den Adventures der legendären Reihen „“, „Kings Quest“ und „“ gelöst haben. Die allesamt von der Spieleschmiede „Sierra“ stammenden Spiele haben den Einen oder Anderen von uns zum Verzweifeln, aber auch sicherlich zum Lachen gebracht.

"Sierra" "Sierra"

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Doch was noch in den 80er und 90er Jahren undenkbar war und sich keiner vorzustellen vermochte, begann dann Ende des letzten Jahrtausends seinen unerbittlichen Lauf – Der Spielegigant aus Los Angeles begann zu bröckeln.

Das aus dem Jahr 1979 von Roberta und Ken Williams gegründete Unternehmen wurde 1996 an eine Holding namens CUC International verkauft.
Im Jahr 1998 wurde Sierra in fünf Abteilungen zerschlagen und die Büros in Oakhurst wurden in Yosemite Entertainment umbenannt.
Von nun an gab es:

  • Sierra Attractions: Diese Abteilung entwickelte Spiele wie Hoyle, „You Don´t Know Jack“ und andere
  • Sierra Home: Zuständig für anwenderfreundliche Programme wie Print Artist, Hallmark Card Studios, MasterCook-Serie, Mein Stammbaum und andere
  • Sierra Sports: Veröffentlichte Sport-Spiele, die von Papyrus Design Group und anderen Studios entwickelt wurden
  • Sierra Studios: Diese Abteilung entwickelte die „großen“ Spiele wie King’s Quest und veröffentlichte die Spiele von Sierra. Das Hauptquartier dieser Abteilung war in Bellevue, mit Entwickler-Gruppen bei Impressions Software und PyroTechnix. Von dieser Abteilung wurden auch Spiele unabhängiger Entwickler veröffentlicht.
  • Dynamix: Das gleiche Unternehmen, das 1990 gekauft wurde. Spezialisierte sich auf die Entwicklung von 3D-Kampf-Simulationen wie Red Baron, Starsiege und Pro Pilot sowie Flugsimulatoren

Am 22. Februar 1999 führte eine interne Entscheidung von Sierra dazu, dass viele Entwicklungsstudios geschlossen wurden, wobei die am meisten überraschende Schließung die von Yosemite Entertainment war. Dieser Tag, an dem Sierra eine umfassende Neuorganisierung des Unternehmens ankündigte, wird von Sierra-Fans als „Schwarzer Montag“ bezeichnet. Weitere Studios, die geschlossen wurden, waren PyroTechnix, Books That Work und Synergistic. Zahlreiche Mitarbeiter verloren durch die Schließungen ihren Arbeitsplatz.

Die einstige Spieleschmiede legte von da an ihr Hauptaugenmerk auf  die Veröffentlichung von Spielen unabhängiger Entwickler statt selbst weiter Spiele zu entwickeln.

Nach einer weiteren Umfirmierung zu „Sierra Entertainment“ im Jahre 2002 reorganisierte 2004 Vivendi die „Vivendi Spiele-Gruppe“, verteilte die noch vorhandenen Projekte von Sierra an andere Abteilungen und schloss im August desselben Jahres die Büros von Sierra in Bellevue. Sierra war ab diesem Zeitpunkt ein Tochterunternehmen der Vivendi.

Am 1. November 2008 wurden viele der Webseiten zu den jeweiligen Spielen abgeschaltet oder zur Startseite von  umgeleitet. Blizzard ist bis heute Besitzer der Marke Sierra. Alle Projekte unter dieser Marke wurden 2008 eingestellt und die Marke zum Verkauf angeboten, wobei sich allerdings bisher kein Käufer gefunden hat.

Sierra blieb bis zur Gamescom 2014 nicht mehr als eine sehr schöne Erinnerung der Gamer und Nerds der 80er und 90er Jahre.

Im Vorfeld der Spielemesse in  bahnte sich die Rückkehr des Spieleherstellers „Sierra Entertainment“ an. Nun gibt es erste Anzeichen einer Wiederbelebung: Auf YouTube postete Activision ein kurzes Video, das eine verschneite Landschaft zeigt. Eine Gestalt mit Rucksack läuft auf einen Berg zu, bevor das Sierra-Logo den Bildschirm füllt.

Das neue Modell soll folgendermaßen aussehen:

Wie einer der Activision Manager im Gespräch mit dem Onlinemagazin Golem.de berichtete, können sich nun unabhängige Spielentwickler im riesigen Katalog der Sierra-Spiele bedienen und dann mit Activision Konditionen vereinbaren, zu denen ein neues Werk entstehen könnte.

Zwei Spiele auf Basis dieses Modells sollen sich derzeit bereits in Produktion befinden. Das kalifornische Studio „The Odd Gentleman“ arbeitet an King’s Quest, ein größeres Adventure, das erst später vorgestellt werden und 2015 erscheinen soll. Der aus Liverpool stammende Entwickler „Lucid Game“s entwickelt Geometry Wars Dimensions, das in Köln ausführlich vorgestellt worden ist. Der Deal mit Activison kam übrigens auf Wunsch einiger Mitarbeiter von Lucid zustande, die schon am im Jahre 2003 veröffentlichtem Original von Geometry Wars mitgearbeitet hatten.

Dimensions setzt auf moderne Grafik und verschiedene Multiplayermodi. Im Spiel selbst steuern die Spieler ein ziemlich abstrakt gehaltenes Kampfvehicle über 3D Objekte. Im späterem Spielverlauf soll die Action komplexer werden und der Herausforderungsgrad deutlich steigen. Die Spieler müssen den feindlichen Einheiten und ihren Schüssen ausweichen, gleichzeitig aber aus allen Kanonenrohren zurückfeuern. Arcade-typisch dauert es natürlich nicht lange, bis es Extras und Waffen-Upgrades gibt. Geplant sind 50 Levels und über zehn Modi, darunter Multiplayergefechte und Koop-Einsätze.

"Sierra" "Sierra"

Das Spiel ist grafisch sehr ansprechend gestaltet und geizt auch nicht mit Licht und Spezialeffekten. Geometry Wars Dimensions soll nach aktuellem Stand für 360, Playstation 3 und 4 sowie für Windows-PC erscheinen.

Bleibt zu hoffen, dass der Riese nur geschlafen hat und nicht nur die Oldies unter uns Gamern sondern auch die Nachfolgegenerationen sich wieder an neuen Titeln erfreuen können.
Der Katalog von Sierra ist ziemlich lang und dürfte genügend Material für neue oder neu gemachte Blockbuster bieten.

Quellen: heise.de

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