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Crysis 2: Singleplayer Review

Total: 4 0 0 0 0 0 0 0Cineastische Effekte, Grafikreferenz, Kino-Sound – all das kennen wir doch schon vom ersten Teil. Ob´s der zweite Teil auch so kann, oder sogar besser ist, zeigt euch unser Review. Und natürlich auch denjenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen! Die Story – wieder mal trifft´s New …

Cineastische Effekte, Grafikreferenz, Kino-Sound – all das kennen wir doch schon vom ersten Teil. Ob´s der zweite Teil auch so kann, oder sogar besser ist, zeigt euch unser Review. Und natürlich auch denjenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen!

Die Story – wieder mal trifft´s New York!

Doch bevor wir loslegen, wollen wir noch kurz die Story anreißen. Wirklich viel gibt’s da nicht zu berichten: Aliens überfallen New York und wollen sich die Weltherrschaft unter den Nagel reißen. Das Fiese dabei ist, dass die Aliens sogenannte ‚Alien-Sporen‘ verteilen, welche die Menschen infizieren und dann langsam dahinraffen. Dass die Menschheit im Allgemeinen an sich damit nicht ganz einverstanden ist, erklärt sich von selbst. Und da wir das im Besonderen auch nicht so ganz prall finden, kämpfen wir natürlich gegen die Aliens (denn sonst hätte das Spiel ja auch keinen Sinn, nicht wahr?)

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[singlepic id=94 w=250 h=187 float=left] Der Spieleinstieg hat´s jedenfalls schon mal in sich: ein U-Boot schwebt nahezu lautlos an der Kamera vorbei. Texteinblendungen verraten, wo wir uns gerade befinden: Hudson River, New York. Wir sind selber an Bord dieses U-Boots, als Teil einer Marine-Spezialeinheit. Unser Name: Alcatraz.
Innerhalb der Truppe wird gemutmaßt, warum wir gerufen werden. Mit einem humanitären Einsatz wird das wohl eher wenig zu tun haben. Die Spielerfigur bleibt dabei stumm. Wie übrigens im ganzen Spiel sagt der Protagonist kein einziges Wörtchen.
Plötzlich geht´s dann auch schon rund. Irgendwo wird das U-Boot getroffen, wir werden ordentlich durchgeschüttelt und müssen uns nun unseren Weg aus dem sinkenden U-Boot suchen, wenn wir nicht mit dem riesigen Eisensarg in die Tiefe gerissen werden wollen. Erinnert ein klein wenig an Call of Duty: Modern Warfare, als wir ebenfalls von einem sinkenden Schiff fliehen müssen. Das Boot läuft langsam mit Wasser voll, als ein cooler Effekt mir persönlich ein klein wenig die Luft nahm: je länger unter Wasser, desto mehr wird das Sichtfeld eingeschränkt und der Blick wird trüber. Ein wirklich sehr beklemmendes Gefühl, das man ganz schnell loshaben möchte!

Soweit, sogut. Als wir endlich an der rettenden Oberfläche ankommen, müssen wir feststellen, dass New York nicht mehr das ist, was es mal war. Alles steht in Flammen, Leichen treiben auf der Wasseroberfläche, sogar die Freiheitsstatue hat was abbekommen. Es wird nun auch dem Letzten klar, dass die Lage ernst ist. Doch dem ist nicht genug – zu allem Übel werden wir von einem Raumschiff angegriffen und müssen hilflos zusehen, wie all unsere Kameraden um uns herum getötet werden. Als auch unser kleines Leben schon ausgehaucht scheint, werden wir jedoch von einem alten Bekannten in einem futurischen Anzug gerettet: Prophet, bekannt aus dem ersten Crysis. Er nimmt sich der fliegenden Gefahr an und wir verlieren das Bewusstsein.

Hört sich alles dramatisch an? Ist es auch, das Mittendrin-Gefühl kommt schon wirklich sehr gut rüber. Nach einer kurzen Zwischensequenz übernehmen wir dann den Nanosuit von Prophet, den wir schwer verletzt zurücklassen müssen. Dann geht´s endlich los!

Aller Anfang ist schwer

Am Anfang werden wir kurz zu Beginn des Levels in einem kleinen Tutorial mit den Funktionen des Nanosuits vertraut gemacht. Das meiste kennen wir bereits aus dem ersten Crysis. Wie im ersten Teil können die Funktionen über ein interaktives Bewegungsmenü durch einen Tastendruck und Mausbewegung ausgewählt werden. Oder wir belegen gleich zu Beginn je eine Taste mit einer Funktion des Nanosuits und müssen in brenzligen Situationen nicht im Nanosuit-Menü herumwurschteln. Die Funktionen des Nanosuits wurden dabei ein wenig reduziert. So sind nur noch die Funktionen Panzerung und Stealth vorhanden, Geschwindigkeit und Kraft gibt’s nicht mehr. Allerdings kam dafür der Visor dazu, der einem taktische Optionen wie z.B. Munitionsnachschub oder Flankiermöglichkeiten durch Symbole anzeigt – ganz praktisch!
Auffallend war, dass nicht wie im ersten Teil, die Standardfunktion auf maximaler Panzerung liegt; standardmäßig ist nämlich gar nichts ausgewählt und so sollte man also immer auf seine Gesundheit achten!

A propos Gesundheit: wie bereits bei Shootern heutzutage Standard, muss man sich auch hier nicht auf die Suche nach Medi-Packs begeben. Wenn man verwundet wurde, reicht es, wenn man kurze Zeit aus der Schusslinie bleibt, und die Gesundheit regeneriert sich automatisch.
Was sich allerdings nicht automatisch regeneriert, ist die Munition. Doch davon liegt eigentlich immer irgendwo was herum, die Waffen der Gefallenen lassen sich aufnehmen oder die Munition dadurch wieder aufstocken. Auch die Aufsätze der Waffen wie Schalldämpfer, Laserpointer und verschiedene Zielhilfen wie Reflex- oder Sturmvisier sind wieder mit von der Partie. So kann man seine Auswahl der Waffen wieder auf die Vorgehensweise abstimmen um z.B. lautlos Gegner auszuschalten. Übrigens ist es nun auch möglich, sich von hinten an den Gegner heranzuschleichen und diesen durch einen ‚Stealth-Kill‘ mit einem einzigen Mausklick das virtuelle Leben auszuhauchen, was teilweise recht brutal ausschaut.
Insgesamt ist jedoch die Gewaltdarstellung in Crysis 2 recht niedrig gehalten. Keine abgetrennten Gliedmaßen, kein Splatter-Effekt. Lediglich ein paar Blutspritzer oder spritzende Aliensuppe sind zu sehen. Außerdem hat man nie wirklich ein menschliches Gesicht vor sich, auf das man schießen muss; entweder hat man gegnerische CELL-Soldaten mit Masken, oder eben die außerirdischen Ceph vor der Flinte. Trotzdem wurde dem Spiel von der USK das rote Siegel mit der weißen 18 aufgeklebt.

Achtung, Feind!

[singlepic id=88 w=250 h=187 float=right] Wo wir auch schon bei den Gegnern wären. Alcatraz muss sich mit insgesamt zwei Kategorien von Feinden herumschlagen. Entweder die bereits genannten CELL-Soldaten, die heiß auf den Nanosuit sind, oder die außerirdischen Invasoren Namens Ceph. Biomechanische, hartnäckige Mistkerle, die einiges einstecken können und auch recht flink sind. Die CELL-Soldaten sind hingegen keine wirkliche Gefahr und sind nur in der Masse wirklich gefährlich. Wirklich taktische Tiefe muss man bei den Gegnern jedoch nicht anwenden – alle gehen bei Beschuss in Deckung und verhalten sich weitestgehend gleich. Der Spieler selber kann nun auch hinter bestimmten Flächen in Deckung gehen und aus der Deckung heraus feuern.

Neu in Crysis 2 sind die sogenannten Nano-Katalysatoren. Getötete Aliens hinterlassen Alien-Sporen, die aufgesammelt werden können. Hat man genug davon gesammelt, kann der Nanosuit damit aufgepeppt werden, z.B. wird die Nano-Energie schneller aufgeladen, die Panzerung verbessert oder die Lautstärke der Schritte reduziert. Je nach Auswirkung kosten die Erweiterungen mehr oder weniger Nano-Katalysatoren und es lässt sich nur eine Erweiterung pro Bereich aktivieren. Man sollte also immer mit Bedacht wählen!

Die gegnerische KI kann man durchaus als gut bezeichnen. Sie flankieren, gehen in Deckung und rufen sich Kommandos und Hinweise zu. Da muss man schon ein wenig die Augen offen halten und auch die Funktionen des Nanosuits nutzen, um sich vielleicht einfach mal im Stealth-Modus von hinten an die Gegner heranzuschleichen oder sie durch einen Stellungswechsel zu verwirren…
Auch die eigenen Mitstreiter verhielten sich im Test ganz ordentlich und haben sich in Deckung verzogen oder auf so ziemlich jeden Gegner geschossen – und ihn tatsächlich auch getroffen!

Die Steuerung von Crysis geht sehr gut von der Hand: sanfte Bewegungen, präzise Steuerung und Steuerungshilfen im HUD helfen dem Spieler, sich in New York zurechtzufinden. So kann man sich z.B. an Kanten hochziehen, mit gedrückter Sprung-Taste einen Supersprung durchführen, um erhöhte Absätze erreichen und während des Sprintens z.B. unter LKWs rutschen. Die Steuerung fühlt sich dabei wirklich echt an und es hakelt nichts. Allerdings zeigte die Punkt-Taste nach Belegung im Steuerungsmenü keinerlei Wirkung – sie hat ingame schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Für diejenigen wie mich, die mit Pfeiltasten spielen, zwar nicht dramatisch, aber ärgerlich.

Was für´s Auge?

[singlepic id=96 w=250 h=187 float=left] Was beim Test negativ auffiel, waren die recht oft vorkommenden Physik- und Clippingfehler im Spiel. So schweben teilweise tonnenschwere Brocken einfach in der Luft, Lampen hängen ohne Halterungen an den Wänden oder getroffene Gegner schweben wie von Zauberhand über dem Abgrund. Auch sehr nervig waren häufig aufploppende Gegenstände oder Hindernisse. So hat man sich nicht nur ein Mal gewundert, wenn man zwar einen Gegner voll im Visier hat, dieser aber beim besten Willen nicht umfallen will. Kommt man näher, weiß man auch, warum: er sitzt hinter einem Auto, das man vorher nicht gesehen hat. Mit höheren Grafikeinstellungen kann man das aber verhindern.

Was auch schon zu einem ziemlichen Ärgernis der Grafikeinstellungen führt. Hier hat man kaum Handlungsmöglichkeiten. Man kann seine Auflösung einstellen, und die allgemeine Grafikqualität, die von HOCH über SEHR HOCH bis EXTREM HOCH reicht – und das war´s. Eine Feineinstellung gibt es nicht. Das verwundert ein wenig und man hätte sich da schon eine feinere Abstimmungsmöglichkeit gewünscht – sollte doch auch mittlerweile Standard sein.

[singlepic id=97 w=250 h=187 float=left]Über die Grafik in Crysis 2 an sich ist leider nicht sehr viel zu sagen. Im Vergleich zum ersten Teil hat sich nicht grausig viel getan. Was natürlich nicht heißen muss, dass die Grafik nicht zeitgemäß ist. Man darf nicht vergessen, dass Crysis immer noch DIE Grafikreferenz schlechthin ist.

 

[singlepic id=84 w=250 h=187 float=right]Leider kann man wegen den völlig verschiedenen Schauplätzen nicht den besten Vergleich ziehen. Trotzdem muss man sagen, dass New York absolut atemberaubend ausschaut. Vor allem die zerstörten Straßenzüge, die mehrere Meter abgesackt sind, wirken wirklich echt – überall liegt Schutt rum, Rohre hängen aus den aufgerissenen Straßen, Feuer lodert aus Gasleitungen. Im Zusammenspiel mit dem Licht sind die Effekte wirklich phänomenal.

Interessant für manche Spieler dürfte auch die 3D-Unterstützung sein. Crysis 2 unterstützt, die passende Hardware vorausgesetzt, den Einsatz von 3D-Technik.

Was auf die Ohren!

Überhaupt nicht meckern kann man über den Sound. Die Soundkulisse ist super, die Waffen klingen saugut und auch die Aliens geben stimmig ihren Senf zu allen möglichen Themen ab – nur verstehen tun wir sie mit ihrem komischen Dialekt natürlich überhaupt nicht! Auch die Kommentare und Dialoge der Soldaten sind wirklich gut vertont. Teilweise kommen bekannte Synchron-Stimmen großer Schauspieler zum Einsatz, die ihren Job natürlich wirklich gut machen. Von schlechter Synchronisation kann man hier daher wahrlich nicht sprechen.
An die Soundkulisse und -tiefe von Bad Company 2 kommt das Game allerdings nicht ran – da haben die schwedischen Entwickler eindeutig die Nase vorn. Trotzdem bekommt man ein mulmiges Gefühl, wenn der Wolkenkratzer neben einem tief ächzende Geräusche von sich gibt – ganz automatisch schaut man sich den mal genauer an. Man weiß ja schließlich nie…

Und die Musik? Tja, die kommt wahrlich von Meisterhand. Niemand geringeres als Hans Zimmer hat den Soundtrack zu Crysis 2 produziert. Auch bei Modern Warfare 2 hatte Zimmer bereits die Finger im Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes. Filmfans wissen sofort, von wem die Rede ist und fallen beim Klang des Namens in eine Träumerei. Blockbuster wie z.B. Fluch der Karibik, Pearl Harbor, Last Samurai und z.B. die Miniserie The Pacific, nur um einige wenige zu nennen, wurden mit Zimmers Musik untermalt.
Das dabei nichts Schlechtes herauskommen kann, war ja schon fast klar. Doch im Spiel wirkt die Musik noch um einiges besser. Manchmal fühlt es sich fast wie ein Film an, nur dass man selber dabei Regie führt. Wenn man in Schwindel erregender Höhe über den Dächern von New York von Aliens gejagt und dabei die passende Musik abgespielt wird, da ist Gänsehaut garantiert! Besser hätte man´s kaum machen können.

Reif für die Insel?

[singlepic id=90 w=250 h=187 float=left] Zum Thema Levelaufbau muss man sagen, dass es Crytek wirklich gut hingebracht hat, wahre Schlauchlevels angenehm zu verpacken. Da man sich ja bekanntlich in New York aufhält, und nicht auf einer weitläufigen Insel, bleibt der Bewegungsspielraum etwas eingeschränkt. Man hat eigentlich meistens nur eine Möglichkeit, von Punkt A zu Punkt B zu kommen. Allerdings tun sich manchmal auch kleine Lichter am Horizont auf, indem man die Gegner z.B. über Abwasserschächte flankieren kann – wirklichen Bewegungsfreiraum kann man das allerdings nicht nennen.

[singlepic id=92 w=250 h=187 float=right] Nichtsdestotrotz haben sich die Mapper von Crytek wirklich ins Zeug gelegt. Im Verlauf des Spiels verfällt New York immer mehr in Schutt und Asche, und immer mehr Hindernisse versperren euch den Weg. Das wirkt deutlich glaubwürdiger als enge Gassen und Häuserschluchten. Ab und zu hat man auch mal ein wenig weitläufigere Areale vor sich, so z.B. ein Elektrizitätswerk, durch das man durch muss oder den Time Square, den man von Aliens säubern soll. Hauptsächlich befindet man sich jedoch in, auf oder unter den Blocks von New York.

Zerstörbare Umgebung kennt Crysis 2 leider nicht. Wäre aber auch zu schön gewesen, die Wolkenkratzer langsam auseinanderzunehmen. Mehr als ein paar zerstörbare Autos, Blumenkübel oder Betonbalken sind nicht drin. Nichts mit Deckungen der Gegner in Nichts auflösen, Löcher durch Wände schießen und die ganzen Späße. Es ist echt Wahnsinn, wie sehr man sich an solche angenehmen und spaßigen Dinge gewöhnt – wenn sie nicht da sind, dann fehlen sie einem.

Im Laufe des Spiels kann Alcatraz verschiedene Gimmicks, sogenannte Sammlerstücke, aufsammeln. Hierbei handelt es sich um Souvenirs, Erkennungsmarken oder E-Mails. Die kann man sich später im Optionsmenü nochmal genauer anschauen. Wirklichen Sinn oder Auswirkungen auf das Spiel haben die Teile aber nicht. Während des Spiels wird auch immer mal wieder neue Musik oder Videos freigeschalten, die man sich dann auch wieder im Menü anschauen kann. Es handelt sich dabei aber nur um die bereits gezeigten Zwischensequenzen oder Erinnerungen, sogenannte Flashbacks.
Ganz interessant ist die Statistik, die das Spiel sammelt. So spuckt es z.B. eure Spielzeit aus, die Kills, welche Waffen man am liebsten nutzt, etc.

Um was geht’s hier eigentlich?

Im Laufe des Spiels wird klar, dass nur Alcatraz und der Nanosuit die Welt vor den Aliens retten kann (wer hätt´s gedacht?). Die Abwechslung kommt dabei nicht zu kurz. Hauptsächlich ist man natürlich shooter-konform per pedes unterwegs. Ab und an stehen aber auch Jeeps herum, die man sich kurz ‚ausleihen‘ kann. Wirklich weit fahren kann man damit aber nicht, viel interessanter ist da aber das schwere MG, das auf dem Jeep so nutzlos draufmontiert ist. Die Bleispritze verfügt über 150 Schuss des Kalibers .50, worauf die Feinde ziemlich allergisch reagieren. Zu allem Übel kann Alcatraz das MG einfach abreißen und mit sich herumtragen. Die Waffe behindert allerdings ziemlich, so dass an einen schnellen Sprint zwischendurch nicht zu denken ist. Wie der Name schon sagt, ist es ein schweres MG, und Alcatraz braucht zum Tragen trotz Nanosuit beide Hände – Schalter bedienen oder Munition aufsammeln kann man damit also nicht – das MG lässt sich ohnehin nicht nachladen und ist nach Verbrauch der Munition quasi nutzlos.

[singlepic id=93 w=250 h=187 float=left] Aber es gibt auch einen Levelabschnitt, den man mit einem leichten Panzerfahrzeug absolvieren muss. Eine wirklich nette Abwechslung, wobei das Fahrzeug wegen seiner Bewaffnung mit Explosivmunition und Raketen fast schon zu stark ist und das Fußvolk eigentlich keine Chance dagegen hat. Trotzdem macht der Abschnitt saumäßig Spaß, vor allem gibt’s viele Autos, die man zwischendurch in die Luft jagen kann. Über Munition verfügt das Gefährt ausreichend – nämlich unbegrenzt.

[singlepic id=95 w=250 h=187 float=right]Im Spiel erklären einem die Verbündeten immer wieder über Funk, was man eigentlich wo zu tun hat. Man erfährt so auch immer mehr über den Hintergrund der Invasion und wie man die Mistkerle am besten wieder loswerden kann. Aufwändige Zwischensequenzen gibt’s kaum, zwischen den einzelnen Levels wird über eine Art Karte der Weg und die Vorgehensweise mit den Verbündeten besprochen. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen, es gibt also keinen Cut zwischendurch – sehr gut für die Geschichte, man verliert nie den Faden.

Ab und an muss man auch kleine Reaktionsspielchen absolvieren – zur richtigen Zeit immer den richtigen Knopf oder Taste bedienen, damit ein Schlag ausgeführt wird, oder Alcatraz sich an einem Abgrund festhält. Das ist wirklich nicht schwer, macht aber zwischendurch Laune und ist natürlich für die Abwechslung auch nicht gerade schlecht.

Fazit

Der Abspann flimmerte nach knapp 10 Stunden echtem Spielspaß über den Bildschirm. Für den Preis ganz in Ordnung, denn ich habe mich eigentlich die ganze Zeit richtig gut unterhalten gefühlt. Das Spiel hat gefesselt, immer wollte ich weitermachen. Es gab ganz klar auch ein paar frustrierende Stellen und auch die Clippingfehler sollten eigentlich nicht sein. Insgesamt waren es aber wirklich unterhaltsame Stunden, die ich nicht bereut habe.

Unbedingt gespielt haben muss man den ersten Teil nicht, da die beiden Teile nicht aufeinander aufbauen. Aber es war schon wieder nett, in den schnuckeligen Anzug zu schlüpfen! Das Geld für das Spiel ist also wirklich gut angelegt.

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4 Kommentare

  1. habe es auf der PS3 und muss euch recht geben es ist ein Hammer Game !!!!

  2. Nunja, Ich habs auch auf der Platte. Ich habe es schon mehrere Stunden im Singleplayer gespielt, aber irgendwie wurde es mir so langweilig das Ich es schon seit ner Woche nicht mehr angerührt habe. Es ist schon bisschen eintönig. Aber ansonsten echt top. Aber mit Portal 2 habe Ich mehr spaß^^

    Habe hier übrigens mal ein Singleplayer Gameplayvideo auf höchster Grafikeinstellung:

    youtube.com/watch?v=TkYF51m8lS8

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