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Medal of Honor – Reboot eines Franchise

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Allgemeines zu Medal of Honor

Medal of Honor ist älter als Call of Duty. Doch haben beide praktisch dieselben Wurzeln: Den zweiten Weltkrieg. Wenn man davon absieht, dass die ersten beiden Medal of Honor (MoH, 1999 und MoH: Underground, 2000) von DreamWorks Interactive entwickelt wurden, findet man eine zweite und dritte Gemeinsamkeit mit Call of Duty, nämlich das Entwicklerstudio. Medal of Honor: Allied Assault war der beliebteste Teil der Medal of Honor-Reihe und wurde vom Studio „2015, Inc“ entwickelt, exakt dem Studio, das nach einem Krach mit Electronic Arts  zerbrach und eine Vielzahl der ehemals dort angestellten Entwickler das Studio namens „Infinity Ward“ gründeten und sich fortan für die Entwicklung von Call of Duty beim Konkurrenten Activision verantwortlich zeigten. Und genau diese Leute waren es letztlich, welches beide Franchises zu den großen Erfolgen führten – die dritte Gemeinsamkeit beider Games.


Boxshots von Call of Duty und Medal of Honor: Allied Assault

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Nach dem Ende von 2015, Inc. kümmerte sich EA selbst um die Fortführung des Medal of Honor-Franchise, doch eher mit durchwachsenem Erfolg. Die Welt rund um Medal of Honor stürzte ein und fand seinen Tiefpunkt 2007 mit Medal of Honor: Airborne. Die Serie wurde damals auf Eis gelegt, während Infinity Ward mit Call of Duty den Ego-Shooter-Markt völlig auf den Kopf stellte und Studios und Publishern abseits Activisions das Fürchten lehrte.


Eines ist sicher: Dieses Cover ist Totschick

2009 dann die Nachricht des Jahres: Electronic Arts wagt den Versuch des Reboots des Medal of Honor Franchise, mitsamt neuem Konzept. War die Shooter-Reihe grundsätzlich im zweiten Weltkrieg angesiedelt, so soll dieses Mal ein aktuelles Thema aufgegriffen werden, der Terror gegen die westliche Welt durch radikale Islamisten – den Taliban. Dass dies durchaus kontrovers diskutiert werden würde, hätte von vornherein klar sein müssen, hielt EA jedoch nicht vom Release im Oktober 2010 ab. Warum auch soll man sich nicht mit aktuellem Weltgeschehen befassen? Activision macht dies mit Call of Duty‘s  „Modern Warfare“ ebenso, wenn auch auf eine deutlich fiktivere Art und Weise. Dennoch bezeichnete die deutsche Bundeswehr das Spiel als „widerwärtig“, Großbritannien forderte ein Verbot (wir berichteten) und auch das US-Militär rief kurioserweise dazu auf das Spiel zu boykottieren – kurios deswegen, da EA während der Entwicklung eng mit den Militärs und Militärangehörigen zusammen arbeitete und hier bis dato keine Einwände zu Verzeichnen waren. Hauptgrund der Aufregung: Die Benennung des gegnerischen Teams im Multiplayer. Fortan müssen die Taliban den Namen „Opposing Force“ („OpFor“) tragen.


Die CoDInfobase zu Gast bei EA („Danger Close“) Los Angeles  – zum Bericht

EA Los Angeles lud uns im April diesen Jahres zu sich ins Studio, wo wir als einzige deutsche Call of Duty Fansite exklusiv vor allen anderen einen Blick auf Medal of Honor werfen durften. „Danger Close“, so mittlerweile heißt dieses Studio, zeigte uns, was sich im Vergleich zu den vorherigen Teilen der Shooter-Reihe geändert hat. Allen war klar, dass sie eine große Bürde tragen. Ein totgeglaubtes Franchise neues Leben einzuhauchen ist eine Mammutaufgabe, die Erwartungen sind entsprechend hoch gesteckt – auf Seiten des Entwicklers, aber auch auf Seiten der Spieler.

Gleich zwei Studios arbeiten an Medal of Honor. Neben Danger Close auch Digital Illusions CE („DICE“), die sich für die Battlefield-Reihe verantwortlich zeichnen. Danger Close entwickelte den Einzelspieler, DICE den Mehrspielermodus.

Mit Veröffentlichung des Spiels in Deutschland werfen auch wir einen Blick auf das fertige Produkt und werden ein hartes, aber faires Urteil fällen.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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