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Kurztest: Xbox 360 Slim – Geniestreich oder Unsinn?

Total: 1 0 0 0 0 0 0 0Nein, hier geht es nicht um die Diät-Version von „Die Sims“, sondern um eine Vorstellung der leicht abgespeckten Version der XBOX360 von Microsoft.  Lohnt sich der Wechsel von der „Großen“ auf die „Kleine“? Und was hat sich eigentlich geändert? Das klären wir hier… WERBUNG Es kommt nicht …

Nein, hier geht es nicht um die Diät-Version von „Die Sims“, sondern um eine Vorstellung der leicht abgespeckten Version der XBOX360 von Microsoft.  Lohnt sich der Wechsel von der „Großen“ auf die „Kleine“? Und was hat sich eigentlich geändert? Das klären wir hier…

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Es kommt nicht nur auf das Äußere an

Die Optik ist natürlich das, was dem Kunden beim Kauf eines Entertainment-Produktes sofort entgegen springt. Was sofort auffällt ist das mit Klavierlack überzogene Gehäuse der 360S (Slim). Diese Optik findet man heutzutage bei vielen Produkten wie LCD-TVs und Monitore und trifft auf geteilte Meinungen. Zwar je nach eigenem Geschmacksempfinden schön an zu sehen, aber auch ein Magnet für Staub und Fingerabdrücke.

Die Frontansicht der 360S wirkt „cleaner“ als bei dem Vorgängermodell. Die Slots für die MemoryUnits sind verschwunden, da seit einem Firmware-Update auch USB-Sticks verwendet werden können. Diese müssen eine Mindestgröße von 1GB haben, unterstützt werden maximal 16GB.  Die Blende des DVD Laufwerks wurde gegen eine Schwarze ausgetauscht. Die Chromoptik, die vorher die Laufwerkblende der 360 inne hatte, findet man jetzt am Einschalt-Taster und an einem Rahmen, der die oberen Lüftungsschlitze umschliesst.

Die Druckknöpfe zum Einschalten der Konsole und öffnen des Laufwerks wurden gegen Touch-sensitive Tasten ausgetauscht. Als Feedback beim Betätigen der Laufwerkstaste bekommt man nun ein kleinen Sound zu hören. Die Klappe zu den Front-USB Anschlüssen wird durch die Kalvierlack-Optik gut kaschiert und wurde Senkrecht zur linken Gehäuseseite hin angeordnet. Direkt darüber befindet sich nun die Connect-Taste zum Anmelden neuer Peripherie-Geräte. Was ebenfalls bei dem Betrachten der 360S auffällt, ist die fehlende Ausbuchtung auf der senkrecht stehenden Konsole. Dort steckte vorher die Festplatte, die nun ins Innere gewandert ist.

Drehen wir nun mal die 360S und die 360 um und schauen auf die Anschlüsse. Speziell beim otischen Anschluss gibt es eine nennenswerte Änderung: Dieser hat nun einen eigenen Platz bekommen und ist nicht mehr in der Plastikummantelung des A/V-Steckers integriert. Damit behebt Microsoft endlich das Problem des verdeckten HDMI-Anschlusses, wenn man das Audiosignal über den digitalen Ausgang der Xbox nutzen wollte. Nur ein 30 Euro teures HDMI-A/V Spezialkabel von Microsoft löste bisher diese unschöne Fehlkonstruktion.

Des Weiteren hat die 360S zwei USB-Anschlüsse hinzu bekommen und über dem Netzwerk-Anschluss findet man einen AUX-Anschluss der für die Bewegungssteuerung „Kinect“ vorgesehen ist, die wohl zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft erscheinen wird.

Auch die inneren Werte zählen

Was hat sich unter der Haube geändert? Neben dem Gehäuse ist auch das Innere geschrumpft. Genauer gesagt wurde die Architektur der CPU und GPU verkleinert, die nun beide in der 45nm Fertigung daher kommen. Außerdem befinden sich beide Prozessoren in der neuesten Hardware-Revision mit Namen „Valhalla“ in einem Chip. Dadurch konnte auch das Kühlkonzept ein weiteres mal überarbeitet und somit die Lautstärke gesenkt werden. Ein einzelner leiser Lüfter führt die Hitze aus der Xbox ab.

An der Taktschraube wurde nicht gedreht. Die CPU, bestehend aus 3 Kernen, läuft auf 3200MHz pro Kern, während die GPU, die von ATI gefertigt wird, mit 500MHz befeuert wird.

Ebenfalls geschrumpft ist der Stromverbrauch. Während die erste Revision der 360 noch max. 178Watt verbraten hat, ist der Maximalverbrauch auf 90Watt gesenkt worden. Das Netzteil, welches gegenüber der Playstation 3 immer noch separat daher kommt, leistet jetzt 135Watt.

Wie weiter oben schon angeschnitten ist die Festplatte nun ins Innere gewandert. Diese ist in einen Schacht gesteckt und über eine Klappe, zum evtl. Austausch, erreichbar. Die neue Festplatte hat eine Kapazität von 250GB und kommt, laut einem Test von PC Games Hardware, aus dem Hause Hitachi. Als Schnittstelle dient der 1,5Gbps-SATA Standard.

Mit die größte und auch erfreulichste Änderung ist wohl der nun intigrierte 802.1n-WLAN-Adapter. Vorher mussten die WLAN-Adapter als Zubehör gekauft werden, welche mit rund 60-70€ alles andere als günstig waren.

Weg mit dem Krach!

Gesagt, getan. Microsoft hat versprochen den Lautstärkepegel deutlich zu senken, und dies ist ihnen auch gelungen. Wie oben schon erwähnt gibt es nur noch einen Lüfter für die Abwärme, während in den vorherigen Modellen zwei zu Werke waren. Ebenfalls deutlich leiser ist auch das neue DVD Laufwerk, welches von der Firma Lite-On kommt. Wem das trotzdem noch zu laut ist und die Spiele auf den Massenspeicher kopiert, der hört von der Konsole nur noch ein leises Säuseln.

Trotz der positiven Geräuschentwicklung gibt es einen Dorn im Auge. So hat das neue Netzteil einen Lüfter erhalten, der zwar auch nicht wirklich laut, jedoch lauter als die Konsole selbst ist und nach längerer Laufzeit ein lästiges Rauschen entwickelt. Natürlich könnte man mit dem Argument kommen, dass man das Netzteil hinter einem Möbel verstecken könnte, was die Geräusche dämpfen sollte, doch Microsoft sollte hier unbedingt nachbessern. Ein Netzteil, welches bei ca. 135W Leistung aktiv gekühlt werden muss, kann nicht wirklich optimal konstruiert sein.

Fazit

Bei der 360S ändert Microsoft einige Dinge, die man sich schon für die erste XBOX360 gewünscht hätte. Wer noch keine XBOX360 besitzt sollte auf jeden Fall zur Slim greifen, zumal sie etwa genauso teuer ist wie das Vorserienmodell vor Einführung der Slim. Deutlich leiser, gesenkter Stromverbrauch, integriertes WLAN und ein kompakteres Design sprechen definitiv für die 360S und könnten auch Besitzer des vorherigen Models in Versuchung führen. Ob sich ein Wechsel jedoch lohnt muss jeder für sich entscheiden bzw. auch wohl der Geldbeutel. Interessenten empfehlen wir klar zum Kauf der Slim.

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