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Langzeit-Test: ROCCAT Kone und Taito

Total: 4 0 0 0 0 0 0 0Wer kennt das nicht? Wenn man meint, man kennt schon alles, kommt immer jemand daher, der einen eines Besseren belehren will. So sucht man erst einmal lange nach dem besten Kompromiss zwischen Preis und Leistung und wird dann nicht selten doch enttäuscht. Auf diese Art und Weise …

Wer kennt das nicht? Wenn man meint, man kennt schon alles, kommt immer jemand daher, der einen eines Besseren belehren will. So sucht man erst einmal lange nach dem besten Kompromiss zwischen Preis und Leistung und wird dann nicht selten doch enttäuscht. Auf diese Art und Weise machen viele Gamer die eine oder andere (un)liebsame Erfahrung, denn so ziemlich jeder Hersteller von Gaming Equipment behauptet, dass gerade IHR Equipment das Beste, Tollste und Zuverlässigste auf dem riesigen Markt ist.Vieles davon ist spottbillig, vieles ist – mit Verlaub – sauteuer. Und genau so ein „sauteures“ Equipment haben wir in einem Langzeittest ausprobiert: Einen ROCCAT-Nager namens „Kone“ sowie das dazu passende Mauspad „Taito“. Die unverbindliche Preisempfehlung: 69,99 Euro respektive 14,99 Euro. Ist dieses Gaming-Equipment ihr Geld wert?

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Kone

Ein paar allgemeine Worte

Das Design des Nagers ist gespickt von harten Kanten und weichen Rundungen, einem ganz typischen Designmerkmal der Mäuse von ROCCAT. Bedingt durch das Design leider nur für Rechtshänder geeignet, liegt sie selbst bei relativ großen Händen perfekt in der Hand. Bei einem Wechsel der Maus, beispielsweise durch Defekt der alten, muss man sich in aller Regel ziemlich umgewöhnen, doch nicht so bei der Kone. Vom ersten Mousemove an hat man das Gefühl, man hätte nie eine andere Maus in den Händen gehalten. Egal ob mit „Dreifinger“-Bedienung (Maus gehalten von Daumen, Ring- und kleinem Finger) oder „Handauflegen“  – man hat nie den Eindruck die Kontrolle verlieren zu können. Einzig auf der rechten Seite könnte eine etwas stärker ausgeprägte Griffkante, wie auf der Daumenseite, nicht schaden, denn ab und an ist man beim Zocken und im Alltag gezwungen die Maus umzusetzen.

Apropos Griffigkeit und umsetzen der Maus. Diese Aktion bedingt bei nahezu allen Mäusen unschöne, ungewollte Mauszeiger-Bewegungen. Nicht so bei der Kone: Durch den verbauten „ProAim“-Sensor sollen diese Bewegungen beim Anheben der Maus spürbar reduziert werden. Liest sich auf dem Blatt ganz schön, doch man hat Zweifel, dass dies auch wirklich funktioniert. Vieles ist letztlich Marketinggelabere – doch in diesem Fall jedoch nicht. Der „ProAim“-Sensor reduziert tatsächlich diese ungewollten Mausbewegungen.  Gerade in einer Sniper-Session in Call of Duty und Battlefield: Bad Company 2 sehr nützlich – insbesondere, wenn man LowSense-Spieler ist und daher gezwungenermaßen oft die Maus umsetzen muss, weil das Mauspad irgendwann mal zu Ende ist.

Das Mausrad ist immer wieder ein Kritikpunkt bei Maustests und -kauf. So auch hier: Wir finden, dass das Mausrad ruhig etwas definierter gerastert und leichtgängiger sein könnte. Das durchscrollen langer Texte und Websites ist auf Dauer recht unangenehm, hier hat die für den kleinen Vergleichstest hergehaltene Logitech MX Revolution (das Raster des Mausrades lässt sich über das Betätigen der mittleren Maustaste zum „speedscrollen“ deaktivieren) zweifelsfrei die Nase meilenweit vorn.

Die Optik der Kone weiß genauso gut zu gefallen wie die Haptik. Die Oberflächen der Maus wirken wertig und fühlen sich angenehm an.

Von Mausunterlagen und Oberflächen

Die Kone ist eine reinrassige Laser-Maus. Laser-Maus? „Nein, mir kommt kein Lasernager ins Haus“ meinen manche Nutzer einer optischen Maus. Bis vor zwei Jahren würden wir dem Vorurteil wohl berechtigter Weise zustimmen. Doch die Technik ist durchaus gereift: Verglichen mit einer Logitech MX Revolution, die in der Tat reichlich Probleme mit vielen Oberflächen hat (unter anderem auch auf dem Taito-Mauspad und dem Razer eXact Mat), zeigt die Kone diese Schwäche schlicht und ergreifend nicht. Lediglich auf Glas und andere extrem glatte, spiegelnde Flächen stößt sie an die Grenzen – wie im Übrigen die meisten kugellosen Mäuse.

Die Kone zeichnet sich auch durch ein besonderes Feature aus, welches die Bedienung der Maus auf unterschiedlichsten Oberflächen ermöglicht. Auf der Unterseite der Maus befindet sich ein Sensor, der die Oberfläche, auf die der Nager benutzt werden soll, scannt. Über diesen Sensor wird der Laser auf die entsprechende Unterlage kalibriert. Das funktioniert derart perfekt, dass selbst auf relativ glatten Flächen mit unregelmäßigen Strukturen immer noch ein sehr gutes Abtastergebnis geliefert wird –  in Form eines kaum bis gar nicht herum zuckelnden Mauszeigers. Als Test diente hier eine gewöhnliche DVD-Box mit Klarsichtfolie für Einleger: Legt man die Maus auf die Box, kann man sie dort kaum nutzen, der Mauszeiger springt oder bewegt sich gar nicht. Kalibriert man die Maus auf diese Oberfläche, ist sie danach im Vergleich zum vorherigen Zustand praktisch problemlos nutzbar. Legt man sie dann jedoch wieder aufs Mousepad, funktioniert sie dort nicht mehr beziehungsweise nur stark eingeschränkt – kalibriert man sie wieder auf das Mousepad… Es verblüfft. Ein geniales und zuverlässig funktionierendes Feature. Wer sich diese Maus angeschafft hat oder mit einer Anschaffung liebäugelt, dem sei auf jeden Fall empfohlen die Maus auf die jeweilige Mausunterlage zu kalibrieren.

Getestet wurde die Kone außerdem auf beiden Seiten des Razer eXactMat und einem Billig-Mousepad für 2 Euro, jeweils unkalibriert und kalibriert. Im kalibrierten Zustand liefert sie auf allen getesteten (und i.d.R. üblichen) Oberflächen eine optimale Handhabung: Auf der Control-Fläche des eXactMat mit sehr hoher Präzision und höherem Widerstand für mehr Kontrolle; auf der Speedfläche mit weniger Kontrolle, dafür mit deutlich leichtfüßigerem Gang für schnelle Mausbewegungen. Selbst auf dem Billig-Mousepad, wo bisher so einige Mäuse versagten, funktioniert sie absolut einwandfrei – wenn auch mit großem Reibwiderstand.

Gameplay at it’s best

Getestet wurden ausschließlich Ego-Shooter, da hier eine Maus wie die Kone ihre volle Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen muss: Schnelle Moves müssen ebenso präzise sein wie Schüsse mit einem Scharfschützengewehr aus der Deckung heraus. Egal welche Einstellung man bei der Kone wählt – LowSense, MidSense, Highsense -, sie ist kurzgesagt in jeder Position absolut präzise. Wir haben dies mit besagter Logitech MX Revolution (eigentlich eine Maus für den Einsatz in Büro und kreativen Anwendungen gedacht, OVP 99 Euro) und einer ZYKON Systems Z1 (ebenfalls eine Gaming Mouse auf Basis eines lasergestützten Abtasters, OVP 25 Euro)  verglichen. Die MX Revolution funktioniert nur auf einigen wenigen Oberflächen gut und bringt für reine Gelegenheitsgamer sicherlich relativ ordentliches Ergebnis, doch sie weist einen recht deutlichen Input-Lag auf, während die Z1 zwar in Punkto Genauigkeit und Input-Lag  deutlich besser, aber ebenso deutlich der Kone unterlegen ist.

Das Design der Maus ist ausgesprochen „dauergamingfreundlich“. Auch eine zwei, drei Stunden dauernde Session kann ermüdungsfrei durchgestanden werden, wichtig für Clanspieler, die ja teilweise an einem Abend nicht nur einen Clanwar spielen. Schmerzen im Handgelenk sind dabei natürlich der – sprichwörtliche – Tod seines virtuellen Konterfeis. Gerade die Ermüdung haben wir über längere Zeit beobachtet: Es ist nie zu Schmerzen im Handgelenk gekommen. Trotz intensiver Nutzung der Maus über mehrere Stunden hinweg.

Apropos virtueller Konterfei. Für gewöhnlich muss die CPU des Rechners die Mausbewegungen registrieren. Heutzutage dank Dual-, Quad- und Multicore-CPUs sicherlich weniger das Problem, dennoch werden sämtliche Berechnung von einem Chip auf der Maus direkt erledigt: Dem 72MHz schnellen „Turbo Core Unit“. Dies soll die Reaktionszeiten der Maus auf 1ms verkürzen, die 1000Hertz Abfragerate sorgt zusätzlich dafür, dass das Werkzeug in jeder noch so verfahrenen Lage perfekt reagiert. Eine beachtliche Leistung, die sich auch Ingame durchaus bemerkbar macht, wenn man vorher, nett formuliert, keinen ganz so fixen Nager in den Fingern hatte.

Dauergamernager? Auch im Alltag glänzend

Wohl kaum einer wird zwei Mäuse – eine zum zocken, die andre für den Alltag – an seinem Rechner betreiben, weswegen die Alltagstauglichkeit einer Maus, trotz des Anspruchs eine reine Gaming-Mouse zu sein, gegeben sein sollte. Die linke und rechte Maustaste erweisen sich hierbei als etwas hart für manchen Geschmack, was allerdings auch unbeabsichtigte Klicks reduziert. Im Spiel ist es wichtig einen relativ harten, spürbaren Druckpunkt zu haben, im Alltag ist es etwas schöner einen weicheren Anschlag zu haben. Beispielsweise  innerhalb Grafikanwendungen, wo man relativ viele Einzelklicks ausübt, kann das Arbeiten mit der Kone durchaus leicht ermüdend sein.

Auch im Alltag ist man begeistert von der Präzision, mit der die Maus arbeitet. Keine Aussetzer, keine Zittereien, kein „Ghosting“. Letzteres tritt gerne bei älteren laserbasierten und optischen Mäusen auf: das Bewegen des Mauszeigers, ohne dass die Maus selbst bewegt wird. Auch das pixelgenaue Platzieren des Mauszeigers (ebenfalls beispielsweise in Grafikanwendungen) funktioniert bei der Kone absolut präzise.

Klickmonster

Gamer-Mäuse haben in der Regel mehr Tasten wie die obligatorische Rechtsklick-, Linksklick- , mittlere Maustaste und ein Scrollrad. Insgesamt 8 frei konfigurierbare Tasten bietet die Maus. Belegt werden können alle Tasten mit den üblichen Funktionen, aber auch Spezialfunktionen wie „Profile Up“, „Profile Down“ und „Assign Macro“, um beispielsweise mehrere Aktionen mit einem einzigen Tastendruck auszuführen.

Gimmicks, Gimmicks, Gimmicks

Für so manchen Gamer sind verschiedene Mauseinstellungen für unterschiedliche Games sehr wichtig, weswegen die besseren Gamer-Mäuse Profile zum Speichern unterschiedlicher Mauseinstellungen anbieten. So auch die Kone, die praktisch so viele Mausprofile zulässt, wie man auch Games zockt. Nein, noch viel mehr Profile, wie man tatsächlich Games zockt. Bei einigen Mäusen sind kaum mehr wie fünf Profile speicherbar, und die meist auch noch lokal auf dem Rechner. Einmal Betriebssystem neu installieren – Einstellungen weg. Sehr nervig. Bei der Kone ist das jedoch kein Thema. Wer nicht mehr als fünf Profile benötigt, wird sich sehr über die Speicherung der Profile auf der Maus freuen. Setzt man sein System neu auf, installiert den Treiber neu und/oder will die Maus auf andren Rechnern nutzen (installierter Treiber vorausgesetzt), lassen sich dort die Profile ebenfalls nutzen. Hier hat ROCCAT gut mitgedacht. Wer jedoch mehr wie fünf Profile benötigt, muss diese jeweils im Treiber laden, bevor er sie auf der Maus nutzen kann.

Makros sind für manche Zocker ebenfalls durchaus sehr nützlich. Die Kone macht hier keine Kompromisse – es lassen sich beinahe beliebig viele, einfache wie umfangreiche Makros anlegen, Millisekunden-genau editieren und auf der Maus abspeichern sowie per Tastendruck abrufen.

Ein weiteres Gimmick – und dazu wohl eines, welches kein anderer Nager in dieser Form bietet –  ist die Beleuchtung der Maus. Hier gab sich ROCCAT nicht mit simpler, einfarbiger Beleuchtung zufrieden: Für jedes angelegte Profil lassen sich unterschiedliche Beleuchtungen einstellen und abspeichern. Als ganz besonderes Schmankerl lassen sich die leuchtenden Streifen und das Logo auch noch in unterschiedlichen Farben beleuchten. Jedem Streifen stehen zwei unabhängig voneinander einstellbare LEDs zur Verfügung. Biste Bayern-Fan? Dann stell die beiden Streifen auf Rot/Weiß, das ROCCAT-Logo auf Blau. Oder die Streifen auf Rot/Blau, und das ROCCAT-Logo auf Weiß. Oder die Streifen auf Weiß/Blau – und das Logo auf Rot. Man kann zudem zwischen Dauerleuchten und drei verschiedenen Effekten (pulsierend, blinkend und Herzschlag) auswählen, sowie auch stetig automatisch wechselnde Farben einstellen. Der Phantasie sind nur dort Grenzen gesetzt, wo die eigene Kreativität aufhört – oder die maximal vorgegebene Farbpalette nicht mehr ausreicht.

Als „Gimmick“ ist Folgendes sicherlich eher eine verachtende Definition – für viele Gamer jedoch durchaus von Relevanz: Austauschbare Gewichte. Einige Gamer schwören auf möglichst leichte Mäuse. Eine Gamer-Mouse sollte nicht weniger als um die 65 und nicht mehr als 90g wiegen – selbstverständlich ohne Kabel. Dieses Gewicht ist für einige optimal, da so der Reibungswiderstand nicht zu hoch, die Benutzung der Maus weniger ermüdend ist und sich schnellere Moves vollziehen lassen. Andere wiederum bevorzugen schwerere Mäuse, weil diese besser zu kontrollieren sind. Um eine breitere Masse ansprechen zu können, gestalten viele Hersteller ihre Mäuse so, dass sich das Gewicht der Maus mit zusätzlichen oder austauschbaren Gewichten verändern lässt – so kommt auch die Kone mit austauschbaren Gewichten mit fünf bis 20 Gramm daher. Diese werden zudem von der Maus auch elektronisch erkannt. Ohne zusätzliches Gewicht wiegt die Maus ohne Kabel 113 Gramm, also etwas mehr als die von manchem Gamer bevorzugten Leichtgewichte. Trotzdem fällt das etwas höhere Grundgewicht nicht unbedingt unangenehm auf und ist mehr eine Geschmacksfrage denn Kritikpunkt.

Nagertreibstoff

Der Treiber ist etwas, was sehr viele Hersteller völlig Stiefmütterlich behandeln. Entweder sie sind (äußerst) fehlerhaft, langsam, unübersichtlich. Oder sie versagen ganz ihren Dienst schon beim installieren, weil der beigelegte Treiber in einer veralteten Version daher kommt und/oder das Betriebssystem nicht unterstützt. Nur wenige sind zudem halbwegs brauchbar oder gar gut durchdacht.

Bisher zeigte die Kone praktisch keine nennenswerten, tatsächlich relevante Schwächen sondern eher unterschiedlich zu beantwortende Geschmacksfragen. Und auch der Treiber gibt sich keinerlei Blöße: Er lässt sich problemlos installieren und wurde sogar in der aktuellsten Version ausgeliefert. Auch die Bedienung stellt den Nutzer praktisch vor keinerlei Fragen: Alles ist weitestgehend selbsterklärend, oder kann durch schlichtes ausprobieren erkundet werden. Ein sehr vorbildlicher und übersichtlicher Treiber, von dem die Konkurrenz einiges lernen kann.

Von der Lichtsteuerung, über die Mousepad-Kalibrierung bis hin zur getrennten (!) Einstellung der Sensitivität der X- und Y-Mausachse lässt der Treiber keinerlei Wünsche offen.

Eingesetzt wurde die Kone bei diesem Test auf Windows 7 – für Vista und XP können wir an dieser Stelle keine Aussage treffen, rechnen hier aber ebenfalls mit keinerlei Problemen.

Kone’s best friend: Taito

Normalerweise sind flexible Mousepads nicht wirklich der Renner. Hauptvorurteile: Nicht gleitfähig genug, unpräzise und nutzt schnell ab. Auch wir waren bis zum Test ebenfalls dieser Meinung. Es geht eigentlich nichts über stabile, aus Hartplastik oder gar Metall hergestellte und behandelte Oberflächen. Das „Taito“ Mousepad von ROCCAT wurde jedoch speziell auf die Ansprüche von Gamern abgestimmt. Die laut ROCCAT wärmebehandelte Nano-Oberflächenbehandlung sowie die Oberflächenstruktur des Pads sollen keine Kompromisse schaffen, sondern absolute Höchstpräzision bieten. Und eben flexibel sein.

Was soll man dazu sagen? Außer: Weder beschönigt, noch gelogen – schlichtweg harte Fakten eines perfekten, hochgleitfähigen und flexiblen Mousepads, welches zudem dank gummierter Unterfläche selbst bei intensiver Multiplayer-Action niemals ins Rutschen kommt. Beeindruckend ist die Kombination von Speed für schnelle Moves – als auch die perfekte Kontrolle der Maus bei schnellen Stops. Es ist einfach einen bestimmten Punkt schnell und zielsicher anzuvisieren und zu treffen. Während der Bewegung spürt man keinen nennenswerten Widerstand, während das Stoppen der Maus deutlich spürbar ist. Das Ende von schwammigen, unpräzisen Bewegungen. Gerade für die neueren Laser-Mäuse stellt das Pad eine absolut perfekte Nagerfläche zur Verfügung. Leider scheint dies für ältere Mäuse unter Umständen nicht zu gelten – die MX Revolution hatte hier deutliche Probleme.

Das Pad macht zudem einen recht robusten Eindruck und auch nach mehreren Wochen im Einsatz zeigt das Pad überraschenderweise nicht unbedingt mehr Abnutzung als eine beschichtete 20 Euro teure Hartplastikunterlage, trotz einer Dauerbelastung von >10 Stunden am Tag. Einzig die etwas rauen Kanten des Taito sind hier anfangs ein wenig  störend gewesen. Saß man mit freien Unterarmen am Computer, scheuerten die Kanten unangenehm an der Haut.

Kleiner Tipp für Käufer: Mauspad ein, zwei Tage an die frische Luft setzen. Der Geruch des frisch ausgepackten Pads ist etwas arg penetrant, verfliegt aber nach kurzer Zeit.

Fazit

Es gibt Mäuse, die kosten fast nichts, bieten viel aber machen nichts richtig. Es gibt Mäuse, die kosten schweineviel Geld, können einiges ganz gut, aber nichts perfekt. Und es Mäuse wie die ROCCAT Kone. Nicht billig, doch sie ist jeden verfluchten Cent ihrer 69,99 Euro unverbindlicher Preisempfehlung wert. Aktuell online gelistet mit knapp 50 Euro bietet sie durch ihr durchdachtes Äußeres und Inneres sowie ihre messerscharfe Präzision extrem viel Spaß – sowohl Ingame als auch im Alltag oder  im Beruf [Anm.: in unserem Fall Grafikbearbeitung, Webdesign, Programmierung].

Für Gelegenheitsspieler oder Spieler, die eher Rollen- und Strategiespiele in ihrer Freizeit spielen, wäre sie durchaus etwas „overpowered“ – würde sich aber dennoch empfehlen, wenn man auch im Alltag (oder Beruf) auf hohe Präzision bei angenehmster Bedienung wert legt. Speziell jedoch für Gamer, die viel First Person Shooter zocken, ist sie eine lohnenswerte Anschaffung.

Das Taito Mousepad ist, kurz und ergreifend gesagt, die passende Ergänzung zur Kone und sollte bei einer Anschaffung der Kone ebenfalls erworben werden, sofern man nicht schon im Besitz einer würdigen Unterlage ist. Die 14,99 Euro UVP (Straßenpreis ab etwa 11 Euro) sind gut investiertes Geld, im Vergleich zu manch teurerer Nagerunterlage, welche nicht mal zwingend bessere Gleitfähigkeit oder Abriebfestigkeit bietet.
Sowohl die ROCCAT Kone Maus als auch das Taito Mauspad verdienen unseren Platin-Award, außerdem vergeben wir unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung. Ebenfalls werden beide Produkte für zukünftige Tests als Referenz herhalten.

Wir bedanken uns herzlichst bei der Firma ROCCAT für die freundliche und unkomplizierte Bereitstellung der Testmuster.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

4 Kommentare

  1. Ich benutze seit ungefähr einem Jahr diese Kombi – Roccat Kone & Roccat Taito – Ich bin damit sehr zufrieden. Hatte bis jetzt noch kein problem. Das Mauspad sieht noch wie neu aus, kein Verfransen an den Kanten, trotz Täglichem gebrauch. Das Profil System find ich auch super. Habe fast für jedes Game ein eigenes Profil. Die Beleuchtung ist zwar nicht sehr wichtig trotzdem finde ich sie bei der Kone sehr schön anzusehn und sie langweilt einen auch nich, außerdem kann man so seine verschiedenen Profile individuell gestalten und sie so ohne großes nachsehn im Treiber erkennen.

    Fazit: Die Maus und das Pad sind jeden Cent wert und ich kann beides nur weiteremfehlen!

  2. Fleischklopfer

    jau also ich habe zwar ne logitech G9 aber das TAITO kann ich jedem empfehlen… habe irgendwie das gefühl das meine maus damit präziser ist ;-) vorher hatte ich ein mauspad aus hartplastik (steelseries) da war mir die "gleitgeschwindigkeit" der maus aber irgendwie zu schnell. mit dem taito ist es genau richtig wie ich finde. schöne oberfläche bei der man irgendwie ein feedback bekommt… nach 3 monaten im einsatz noch überhaupt keine verschleißerscheinungen !

    gruß

    der kloppfer

  3. hi,

    ich habe meine Maus nun seit knapp 2 Jahren, dabei musste ich dieses we feststellen dass die linke Maustaste (Rechtshänder) nicht mehr ordnungsgemäß auf Klicks reagiert: Aus einem normalen Klick wird ein Doppelklick, oder sie reagiert garnicht mehr.

    Es waren lediglich im inneren die Kontaktflächen, zwischen Taste und Drücker, abgenutzt. Etwas Isolierband auf den Flächen und schon läuft wieder alles wie am ersten Tag.

    Allerdings spiele und arbeite ich viel am PC, daher wird die Maus stark genutzt, was eine Entschuldigung wäre für diese Abnutzung. Vllt wäre ein etwas härteres Material hier angebracht, was aber auch auswirkungen auf den Komfort hätte.

    Abgesehen davon bin ich mit der Maus auch super! zurrieden. Würde sie wieder kaufen.

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