Valve setzt bei Cheater auf Selbstregulierung durch die Community

Valve hat bei Counter-Strike: Global Offensive ein neues Programm namens Overwatch gestartet, bei dem zukünftig Cheater von „Investigators“ überprüft werden. Die Idee dahinter ist, dass sich die Counter-Strike Community selbst um die gemeldeten Cheater kümmern kann.
Die Investigatoren werden aus den Reihen der Community rekrutiert und bekommen Replays zur Überprüfung vorgelegt. Diese müssen dann nach Sichtung des Replays entscheiden, ob der Spieler wirklich gecheatet hat, ein Fall von störendem Verhalten vorliegt oder schlicht nicht genügend Beweise vorliegen. /Ergänzung: Kommen mehrere Investigatoren bei einem Fall zu einem übereinstimmenden Ergebnis, wird ein entsprechende Sanktion vollzogen.
YouTuber WatchSpade hat einmal dokumentiert, wie der Vorgang funktioniert.

Um als Investigator (beste Übersetzung dürfte wohl Ermittler oder Prüfer sein) in Betracht zu kommen, sollte man eine hohe und positive Aktivität bei CS:GO vorweisen können. Die Aktivität basiert unter anderem auf Faktoren wie gewonnene Spiele, Alter des Accounts, gespielte Stunden, Skill Gruppe und geringe Beschwerden durch andere Spieler. Wie ernst die Investigatoren ihre Arbeit nehmen, wird anhand von zufällig eingestreuten Replays überprüft, bei denen möglicherweise keine Beanstandung vorliegt.
Noch befindet sich das System in der Betaphase und soll jetzt erst einmal ausführlich getestet werden. Kommen Investigatoren zu dem Schluss, dass ein Spieler gecheatet hat, dann wird das Ergebnis noch einmal manuell durch Valve Mitarbeiter überprüft, bevor dann ein möglicher Bann ausgesprochen wird. Mit der Zeit sollen mehr Fälle an die Community übergeben und das System immer genauer werden und die Zahl der manuellen Überprüfungen weiter reduziert werden.
Quelle: Counter-Strike Blog