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Wie man ein Gamemovie erstellt – Seite 2

Total: 0 0 0 0 0 0 0 0Inhaltsverzeichnis Seite 1 1. Vorwort 2. Programme 3. CoD4 Player Seite 2 4. Movie Config 5. Avidemo 6. VirtualDub Seite 3 7. Sound aufnehmen 8. Sony Vegas 9. MeGUI 10. Schlusswort/Downloads — WERBUNG 4. Movie Config Eine Config_mp.cfg für Movies, ist in dem CoD4 Movie Pack enthalten, …

Inhaltsverzeichnis

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4. Movie Config

Eine Config_mp.cfg für Movies, ist in dem CoD4 Movie Pack enthalten, welches Ihr weiter unten downloaden könnt. Doch wofür braucht man eine Movie-Config?

Mit Hilfe der Movie-Config, kann man an dem Aussehen der Maps noch so einiges ändern. So ist es möglich, dass wir noch mehr Schatten, Sonne oder Kontrast einstellen können. Denkt daran, es handelt sich um ein Movie, da sollte man schon auf gute Qualität und Optik achten. Hier seht ihr die Maps, die man mit Hilfe der beiliegenden Movie-Config verändern kann.

Damit Ihr aber auch mit den ganzen Tweaks und anderen Spielereien was anfangen könnt, liste ich euch hier nochmal alle Tasten und deren Funktionen auf:

F1 – Ist ein Avidemo toggle. So wechselt ihr per Knopfdruck zwischen Avidemo 200 & Avidemo 0.

Mapbinds:

F7 – Citystreets
F8 – Strike
F9 – Vacant
F10 – Backlot
F11 – Crossfire
F12 – Crash

Numpad-Tasten:

9 – Der gesamte HUD wird ausgeschaltet
8 – sehr schnell Vorspulen
6 – schnell Vorspulen
5 – Normale Geschwindigkeit
4 – Zeitlupe
3 – 3rd Person View
2 – Zeitlupe
1
0 – Freezedemo
/ – Demo beenden
, – Developer AN / AUS

Die Mapbinds nur für die entsprechende Map drücken, da diese genau auf die jeweiligen Maps abgestimmt sind und deren Vorzüge hervorheben.

Es wird außerdem davon abgeraten, an den Grafikeinstellungen etwas zu verändern, Ausnahmen sind dabei die Mapbinds (Filmtweaks der Maps).
Wem die Farben nicht gefallen, der kann gerne an den Mapbinds etwas ändern.
Jedoch sollten Einstellungen wie z.B. die Auflösung, Bildformat und andere Grafikeinstellungen bei gehalten werden, da es sonst zu Problemen mit der Videobearbeitung kommen kann.

5. Avidemo

Bevor wir mit den anderen Programmen weiter machen, brauchen wir natürlich erst mal Filmmaterial. Ihr startet nun einfach eure Demo nachdem ihr die bisherigen Schritte beachtet habt und spult vor, bis zu der Stelle mit den Frags, die Ihr aufnehmen wollt. Denkt dran lieber etwas mehr aufzunehmen als zu wenig, denn das Überflüssige kann man hinterher mit VirtualDub oder Sony Vegas wegschneiden. Zu diesen Programmen kommen wir aber später.

Kurz bevor ihr an der Stelle mit den Frags angekommen seid, drückt ihr den Mapbind der für diese Map vorgesehen ist. Wenn ihr euch z.B. eine Demo mit Strike anschaut, wäre das F8. Um nun die Stelle aufzunehmen, müsst ihr nur einmal F1 drücken. Nun werdet ihr feststellen das CoD4 schlagartig langsamer wird und es anfängt zu ruckeln. Das ist völlig normal, da es an der Funktion Avidemo liegt.

Erst einmal klären wir zwei Verständnisfragen, bevor wir dann weitermachen.

Was  ist die „Avidemo“?
Die Avidemo ist eine Aufnahmefunktion von CoD4, die in der Quake 3 Engine enthalten ist. Diese trimmt eure FPS Zahl zunächst einmal auf den Wert 1, um dann so viele Screenshots zu machen, wir Ihr mit dem Befehl  „cl_avidemo“ eingestellt habt. Je nachdem wie groß euer Avidemo-Wert ist, in unserem Falle beträgt dieser 200, werden so pro Sekunde 200 Bilder im TGA-Format (ein verlustfreies Bildformat) erstellt. Aus dieser Reihe von Bildern werden wir so später unsere AVI-Videos, die wir weiter verarbeiten können, generieren.

Doch welche Vorteile hat Avidemo?
Wie oben schon gesagt, habt ihr nur ungefähr 1 FPS im Spiel wenn die Avidemo aktiv ist. So können auch langsamere und nicht so leistungsstarke PCs mit dem Screenshot-Automaten arbeiten. Bei Videoaufzeichnungsprogrammen wie z.B. FRAPS, sieht das ganze anders aus. Wenn der PC nicht die Anzahl an FPS schafft mit der Ihr aufnehmen wollt, ruckelt euer Video. Dieses Problem haben wir bei Avidemo nicht, da jede Sekunde einer Demo in statischen Einzelbildern aufgenommen und so auch abgespeichert wird.

Das Aufnehmen kann je nach Länge der Szene unterschiedlich lang dauern. Kehrt auf keinen Fall während der Aufnahme zum Desktop zurück, denn sonst erstellt er euch nur schwarze Screenshots mit denen wir nichts anfangen können.

Wenn die Szene fertig aufgenommen ist drücken wir erneut F1 um die Aufnahme zu beenden. Wie weiter oben beschrieben ist F1 der Befehl um Avidemo zu starten. Es ist aber wie eine Art Lichtschalter, den man AN und AUS macht, ein sogenannter Toggleschalter. CoD4:MW könnt Ihr nun beenden.

Ihr geht nun in den PAM401 Ordner und schaut einmal bei Screenshots rein. Dort werdet ihr feststellen, dass der Ordner ein paar Gigabyte mehr Speicherplatz verbraucht wie sonst: Dort liegen nun lauter Bilder im *.tga Format. Doch wie es damit weiter geht, erfahrt Ihr im Teil VirtualDub.

6. VirtualDub

Mit dem Programm VirtualDub könnt ihr Screenshots zu einer *.avi Datei zusammen fügen. Aber zuerst einmal öffnen wir das Programm VirtualDub und stellen es richtig ein. In der Menüleiste von VirtualDub klickt ihr auf „Video“ -> „Frame Rate… (STRG + R)“ und setzt den Punkt bei „Source rate adjustment“ von „No change“ auf „Change frame rate to (fps)“. In das nebenstehende Textformular tragt ihr dann den Wert 200 ein. 200 deswegen, weil wir ja auch mit der Avidemo 200 aufgenommen haben. Weitere Änderungen sind nicht nötig – einfach mit Klick auf „OK“ bestätigen.

Geht wieder auf die Menüleiste von VirtualDub, öffnet nun „Video“ -> „Compression (STRG + P)“ und wählt nun den Codec „Huffyuv“ oder „Lagarith“ aus. Je nachdem welcher bei euch kompatibel ist.
Beide Codecs liegen dem Movie-Pack bei (bitte zuerst installieren) und komprimieren die Größe um bis zu 60%.

Jetzt klickt in der Menüleiste auf „File“ -> „Save processing settings (STRG + S)“ und speichert die Datei unter einem sinnvollen Namensschema wie z.B. „codec_fps.vcf“ ab. Statt „codec“ schreibt Ihr den Namen des verwendeten Codec hin, statt „fps“ die FPS Zahl, die Ihr genommen habt. Der Sinn dahinter ist, dass man sich so unterschiedliche Settings abspeichern und laden kann – je nach dem welchen Codec und welche Anzahl an FPS man verwenden möchte.

Beispiele:
huffyuv_200.vcf
lagarith_200.vcf

Von den Dateien erstellt Ihr nun eine Desktop-Verknüpfung. Klickt mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung, wählt „Eigenschaften“ und tragt in die Zeile „Ziel“ Folgendes ein:

C:\Programme\VirtualDub-1.9.4\VirtualDub.exe /s huffyuv_200.vcf

Solltet Ihr VirtualDub woanders liegen haben, denkt daran den Pfad entsprechend zu ändern.

Nun machen wir weiter mit der Erstellung einer AVI-Datei aus unseren Screenshots. Wir ziehen einen  der TGA-Screenshot von der gerade aufgenommen Szene aus dem PAM401 Ordner einfach in die Mitte des Fensters von VirtualDub. Das Programm zieht automatisch alle weiteren Bilder hinein.
Nun geht ihr in der Menüleiste auf „File“ und wählt dort „Save as AVI… (F7)“ aus. Eure Szene könnt ihr jetzt als AVI-Datei dort hin speichern, wo genügend Speicherplatz vorhanden ist. Am besten Ihr erstellt euch einen neuen Ordner und steckt dort euer Filmmaterial rein, das vereinfacht das strukturierte Arbeiten.

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Über shadesofmett

Seit 2004 bei der Infobase. Dank der Infobase seit 2011 als Softwareentwickler in der Webanwendung tätig – ohne sonstige Ausbildung. Leidenschaftlicher Fotograf, freiberuflich tätig unter anderem für Hamburg.de. Zuständig bei der Infobase für die Technik und Design sowie als Berater. Ebenso ab und an Redaktionell und als Fotograf.

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